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Dokumentationen

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14.08.2018 | 18:59 » Moderation benachrichtigen
Kulenkampffs Schuhe

Lange keine so beeindruckende Dokumentation mehr gesehen. Die Autorin Regina Schilling erzählt anhand von Originalmaterial ihre persönliche Nachkriegsgeschichte. Die ARD schreibt dazu: "Der Dokumentarfilm "Kulenkampffs Schuhe", der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise: Anhand von zahlreichen Showausschnitten von damals, Interviews, privatem Super8-Material, historischen Dokumenten und Fotos eröffnet sich eine ganz neue Sicht auf das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik: Es war angetreten, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren, ein unverzichtbarer Ruhepol. Ein Film, der generationsübergreifend herausfinden möchte, wie die Deutschen wurden, was sie sind." Das passt alles. Noch bis morgen in der Mediathek zu begutachten.
14.08.2018 | 19:20 » Moderation benachrichtigen
Kulenkampffs SchuheOlsen, 14.08.2018 18:59 #

Da hab ich reingeschaltet und bin hängengeblieben. Bin ja tatsächlich noch ein wenig aus der Generation die das alles so miterlebt hat. Da kamen jede Menge Kindheitserinnerungen hoch. Und die Art wie das erzählt wurde gefiel mir auch sehr.
16.08.2018 | 10:09 » Moderation benachrichtigen
Wahnsinnsfilm. Gestern Abend geguckt, bevor er wieder aus den Mediatheken verschwindet (was ja immer so ein Riesenblödsinn ist, aber anderes Thema). Auf sehr, sehr gute Art merkwürdige Erzählstruktur, beeindruckende Offenheit auch, was die persönliche Geschichte der Macherin angeht. Spannender Film und der "Bruch" nach ungefähr einem Drittel, wenn's auf einmal Richtung Drittes Reich geht, ist einer der besten und überraschendsten Twists, die ich bisher überhaupt in einer Doku erlebt habe. Einziger Kritikpunkt: Die Auswahl der Sprecherin. Der haben wir beide hier vor dem Fernseher einfach nicht abnehmen können, dass sie heute aus dem Leben einer Frau erzählt, die in den 60er Jahren geboren wurde, klang einfach etwas zu jung dafür. Ansonsten: toll. Und bestimmt eine Riesenarbeit gewesen.
16.08.2018 | 12:24 » Moderation benachrichtigen
Die Sprecherin ist die Schauspielerin Maria Schrader und nur drei Jahre jünger als Regina Schilling. Für mich hat das gut gepasst, zumal es ja auch überwiegend um Gefühle von Kindheit und Jugend ging.
16.08.2018 | 13:20 » Moderation benachrichtigen
... nur drei Jahre jünger als Regina Schilling.Olsen, 16.08.2018 12:24 #


Hatte mir schon gedacht, dass sie eine Sprecherin genommen haben, die altersmäßig zur Autorin des Films passt. Aber ist trotzdem so, dass es mir komisch vorkam. Egal, schmälert den Gesamteindruck ja nicht.
22.08.2018 | 16:32 » Moderation benachrichtigen
Ich bin momentan voll auf dem TrueCrime-Trip.

Nachdem ich vor ein paar Wochen was über den Collar Bomber/Pizza Bomber gelesen hatte, kam ich auf die Netflix-Doku Evil Genius, die diesen mysteriösen Fall behandelt und auch neue Erkenntnisse bringt. Die 4 Folgen gingen viel zu schnell rum.

Danach hatte ich dann mit The Staircase angefangen. Nach einer Folge hab ich gesehen, dass es ganze 13 Folgen gibt und hab mich gefragt, was es denn bitteschön so viel darüber zu berichten gibt. Ich hatte ein bisschen die Motivation verloren, bin aber zum Glück doch drangeblieben. Auch wenn man es sicherlich deutlich kürzer hätte gestalten können, fand ich die Geschichte sehr spannend und gleichzeitig erschreckend, wie schlampig und manipulativ die Justiz sein kann. Vielen Ermittlern und Staatsanwälten geht es wohl gar nicht darum, die Wahrheit rauszufinden, ob es sich nun um einen Mord handelt oder nicht. Es geht darum, mit aller Macht Recht zu haben und sich die Geschichte so zurechtzubiegen, dass man einen kaltblütigen Mörder präsentieren kann. Zur Not pfuscht man mit den Beweismitteln ein bisschen rum. Ich will gar nicht wissen, wie oft sowas vorkommt.

Die letzten Tage ging es dann weiter mit Making a Murderer, auch hier wurde ja sehr viel herumgepfuscht und manipuliert. Das deprimiert ein wenig, ist aber auch gleichzeitig so spannend, dass ich die Folgen innerhalb kurzer Zeit durchgesuchtet habe.

Jetzt ist die Frage: Was guck ich als nächstes? :D
22.08.2018 | 18:34 » Moderation benachrichtigen
Akte X? Geht um so FBI Fälle.
Oder Serial.
22.08.2018 | 18:54 » Moderation benachrichtigen
Manhunt: Unabomber!
Ebenfalls bei Netflix, ebenfalls gehts um einen echten Fall, ebenfalls fesselnd und gut spannend.

Weniger Doku, eher fiktiv: Mindhunter!
Zeigt sehr gut, wie sich in den 70ern beim FBI langsam das Profiling entwickelt hat.
Es werden reale Serinmörder nachgestellt und befragt. Die Dialoge basieren auf echten FBI-Interviews.

American Crime Story: Das Volk gegen OJ Simpsons.
Rollt den Fall für uns zu spät geborene noch mal auf. Zeigt ausführlich das Spannungsfeld zwischen öffentlicher Meinung, Alltagsrassismus auf allen Seiten und schlampiger Polizeiarbeit.

Zuletzt geändert von Go Ahead Eagle 22.08.2018 19:01

22.08.2018 | 19:12 » Moderation benachrichtigen
Ich würde The Jinx empfehlen :klugscheiss:

22.08.2018 | 19:15 » Moderation benachrichtigen
American Crime Story: Das Volk gegen OJ Simpsons.
Rollt den Fall für uns zu spät geborene noch mal auf. Zeigt ausführlich das Spannungsfeld zwischen öffentlicher Meinung, Alltagsrassismus auf allen Seiten und schlampiger Polizeiarbeit.Go Ahead Eagle, 22.08.2018 18:54


Da geht wohl nix über die fünfteilige, oscarpremierte (?) Reportage, die letztes Jahr auf arte lief.
Behaupte ich mal.
22.08.2018 | 19:16 » Moderation benachrichtigen
Außer man hat das damals mit erlebt. :floet: Das hätte mir fast die Nackte Kanone ruiniert! :klugscheiss:
22.08.2018 | 19:23 » Moderation benachrichtigen
American Crime Story: Das Volk gegen OJ Simpsons.
Rollt den Fall für uns zu spät geborene noch mal auf. Zeigt ausführlich das Spannungsfeld zwischen öffentlicher Meinung, Alltagsrassismus auf allen Seiten und schlampiger Polizeiarbeit.Go Ahead Eagle, 22.08.2018 18:54


Da geht wohl nix über die fünfteilige, oscarpremierte (?) Reportage, die letztes Jahr auf arte lief.
Behaupte ich mal.Drunken Third, 22.08.2018 19:15 #

Dürfte dann "OJ Simpsons: Made in America" sein.
Kenne ich zwar nicht, glaube aber nicht, dass das jetzt noch großartigen Mehrwert für mich parat hält.
Der Fall ist es absurd und widerlich genug, da möchte ich auch nicht noch mal ran.
22.08.2018 | 19:33 » Moderation benachrichtigen
Manhunt: Unabomber!
Ebenfalls bei Netflix, ebenfalls gehts um einen echten Fall, ebenfalls fesselnd und gut spannend.Go Ahead Eagle, 22.08.2018 18:54 #

Uh ja, danke! :) Den hatte ich ganz vergessen. Zwar eine Doku, aber soll ja sehr gut sein, glaub ich.

American Crime Story: Das Volk gegen OJ Simpsons.
Rollt den Fall für uns zu spät geborene noch mal auf. Zeigt ausführlich das Spannungsfeld zwischen öffentlicher Meinung, Alltagsrassismus auf allen Seiten und schlampiger Polizeiarbeit.Go Ahead Eagle, 22.08.2018 18:54 #

Hab ich schon gesehen. Fand ich sehr gut und sehr spannend.
Ich würde The Jinx empfehlen :klugscheiss:

Geoffrey Peterson, 22.08.2018 19:12 #

HBO... da muss man wohl schauen, wo man das hier in Deutschland gucken kann. Aber danke. :)
22.08.2018 | 21:00 » Moderation benachrichtigen
Kein True Crime (naja, ein bisschen), aber "Wild Wild Country" fand ich sehr fesselnd. Auf Netflix.
22.08.2018 | 21:17 » Moderation benachrichtigen
Ich würde The Jinx empfehlen :klugscheiss:

Geoffrey Peterson, 22.08.2018 19:12 #

Absolut dafür :thumbsup:
Selten habe ich mich vor dem Fernseher so eine Gänsehaut.
Gaaanz wilde Geschichte.
30.08.2018 | 15:54 » Moderation benachrichtigen
Habe ich selbst NOCH nicht gesehen, aber ist bestimmt für manche hier sowieso interessant:

Hüte dich vor Ginger Baker! Drummer ohne Kompromisse


"Der Cream-Schlagzeuger Ginger Baker galt in den 60er- und 70er-Jahren als einer der Besten seines Fachs - aber auch als Tyrann. Der Dokumentarfilmer Jay Bulger erzählt in Interviews mit Baker und Kollegen wie Carlos Santana und Eric Clapton von einem Leben im Rausch von Drogen und Musik, Virtuosität und Gewalt."

Verfügbar bis 6. September.
30.08.2018 | 15:57 » Moderation benachrichtigen
Hatte schon mal eine Doku mit dem Thema gesehen. Ein ganz schöner Misanthrop.
08.01.2019 | 11:52 » Moderation benachrichtigen
A Fat Wreck - Punk-U-Mentary

Amazon hat diese für Prime-Kunden kostenlose Dokumentation im Programm, deren Namen allen potentiell interessierten schon reichen sollte, um sofort zu wissen, was es hier zu sehen gibt: Die Labelgeschichte eines der bekanntesten und zeitlang größten Punkrocklabels der Welt, gegründet und bis heute geführt von Mike „Fat Mike“ Burkett, Frontmann von NOFX.
Die Dokumentation aus 2016 ist eine sehr liebevoll gestaltete (die Puppen!) Fanarbeit, die zunächst chronologisch die Anfänge und die Glanzzeit (etwa 1994 bis 2004) des Labels beleuchtet, aber auch zeigt, dass neben aller Lockerheit und Fairness, die Fat Mike allen Bands auf seinem Label gewährt, Platz für Kritik ist und wie problematisch die Zeiten in den Jahren nach dem großen Boom waren und sind.

Zu Beginn werden die Anfänge mit kleineren Portaits der ersten veröffentlichten Bands beschrieben (Lagwagon, No Use For A Name, Propaghandi, Strung Out, etc.), deren Mitglieder neben dem obligatorisch druffen Fat Mike ausführlich zu Wort kommen, ebenso wie Eryn, Ex-Frau von Mike, Mitbegründerin und bis heute Vizepräsidentin des Labels.
Daneben gibt es natürlich viele Anekdoten und Lobhudelei auf die „Familie“, die das Label mit seinen Mitarbeitern und Bands bildet.

Unterm Strich natürlich in erster Linie für alle Fans des klassischen Fat-Wreck-Sounds interessant und eher Nostalgievehikel, aber eben dieser Sound ist wohl für die musikalische Sozialisation von Hunderttausenden junger Menschen in den 90ern und frühen 2000ern verantwortlich.
08.01.2019 | 15:03 » Moderation benachrichtigen
So wie ich Dich einschätze, müßte Dir die Doku ganz gut gefallen haben. Habe den Film mal auf die
Watchlist gesetzt !
28.01.2019 | 15:37 » Moderation benachrichtigen
Sehr gute Doku über den "Elbschlosskeller" auf dem Hamburger Berg - die mutmaßlich härteste Kneipe auf dem Kiez.

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