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Band Top-Ten

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02.06.2020 | 00:06 » Moderation benachrichtigen
Ich finde die ersten sechs Alben alle sehr gut, Technical Ecstasy ist nicht mehr so meins. Die restlichen Alben kenne ich kaum bis gar nicht, von daher habe ich da auch keine Meinung zu.nahmean, 31.05.2020 12:51 #

Ich würde dir ja gern mal Heaven... ans Herz legen :wink:.
Ansonsten dürftest du tatsächlich wenig verpasst haben, ausser vielleicht Never say die. Ich weiss nicht, warum die oft schlecht wegkommt, hat mit Technical... gar nichts zu tun und wäre mMn die bessere Verbindung zwischen Master... und SBS :hm:.
02.06.2020 | 00:18 » Moderation benachrichtigen
Mit den ersten beiden Sabbath kann ich beispielsweise nicht so viel anfangen, weil sie mir zu "schwer" sind. Mein Erstkontakt war die Sabbath Bloody Sabbath und ich muss ungefähr 10 gewesen sein, als mein Vater mir dieses Album neben Yes und King Crimson gezeigt hat. Auch wenn das fast schon der Anfang vom Ende war, bewundere ich, dass sie sich hier aus ihrer Komfortzone herausbewegt haben. Durch Rick Wakeman wurden die Texte erstmals abenteuerlich und im Sound gab es erste Anklänge, die in Richtung Jazz fusion mündeten. Das war schon eine kleine Rebellion gegen den klassischen Metal.Donnerjakob, 31.05.2020 13:32 #

Das sehe ich genauso. Die Ausrichtung der ersten beiden änderten sie zuerst nur schleppend und auf Vol. 4 etwas ziellos. Aber dann haben sie sich weit von den Wurzeln entfernt und für mich vor allem dadurch ihren Legendenstatus absolut verdient. Wie du sagst, hat das leider unverständlicherweise das Ende eingeläutet. Irgendwie schon unfair.
02.06.2020 | 00:28 » Moderation benachrichtigen
Wir hatten hier schon lange keine Purplediskussion mehr, also her mit dem Sabbath-dissens: Team Frühwerk (auflegen tu ich das aber allenfalls alle paar J'jahre, braucht's nicht öfter).eigenwert, 31.05.2020 13:43 #

Ich würde die viel öfter auflegen, wenn ich nicht die momentan knappe Zeit dringend brauche, um einigermassen beim aktuellen Output mitzukommen :rolleyes:. Ich bräuchte die schon öfter, egal wie oft ich sie gehört habe.
Ich glaub, das Einzige, was ich von dem [Dio?] gut finde, ist Perfect Strangers (der Song), und das halt nicht wegen ihm, sondern trotz. Ist halt so ne Teenage Erinnerung™.eigenwert, 01.06.2020 14:43 #

Geschätzter Eigi, antwortest du da auf Hirnis Meinung zu Dio? Falls ja, dann versuche ich vergeblich, den Witz oder die Ironie zu erkennen :wink:. Ich bitte um Erläuterung.
Oder ich hab da was in den falschen Hals gekriegt? *hust, röchel*
02.06.2020 | 00:32 » Moderation benachrichtigen
Also, ich hab mir die Heaven&Hell gestern angehört und finde sie gar nicht schlecht, vor allem instrumental, aber auch Dios Gesang stört mich nicht so. Ich finde ja auch paar Rainbow-Sachen mit ihm gut, denke aber meistens nur an das unsägliche "Holy Diver", vielleicht der Hauptgrund für meine Aversion...HIRNTOT, 01.06.2020 14:13 #

Kann ich sehr gut nachvollziehen, seine Soloalben sind allesamt überhaupt kein Vergleich mit dem, woran er davor beteiligt war. Ausser Dehumanizer finde ich das alles genial :bow:.
02.06.2020 | 10:11 » Moderation benachrichtigen
Geschätzter Eigi, antwortest du da auf Hirnis Meinung zu Dio? Falls ja, dann versuche ich vergeblich, den Witz oder die Ironie zu erkennen :wink:. Ich bitte um Erläuterung.
Oder ich hab da was in den falschen Hals gekriegt? *hust, röchel*Crackerman, 02.06.2020 00:28 #

Hups, ich hab grad nochmal nachgeschaut, wer da am Mikrofon war.
Eindeutig eine Fehlleistung von mir :pleasantry: . Wenn man fest von etwas überzeugt ist, dann ändert auch der Augenschein nichts mehr daran.
Aber umso besseren Gewissens kann ich den Song jetzt wertschätzen. Ich dachte wirklich, mich tritt ein Ferd, dass ich jetzt doch einen Song mit Dio gut fände.
05.06.2020 | 19:56 » Moderation benachrichtigen
Tom Waits

Nun, wie das vielleicht bei dem einen oder anderen durchgesickert ist, bin ich ein großer Waits-Fan. Ein Liste nur mit Waits-Songs, würde für mich keinen Sinn ergeben, denn seine Alben sind Konzeptalben, wie sich das für einen echten Künstler gehört. Was mein Herz aber strampeln wie einen hungernden Fötus ließ, war, dass ich Nighthawks At The Diner herausnehmen musste. An anderen Tagen wäre Nighthawks selbst meiner Nummer 1 gefährlich geworden, doch so hat sie das direkte Duell gegen Small Change verloren.


1. Rain Dogs (1985)

Es war bereits Waits' neuntes Album und mein Einstieg. Hier erzählt er großartige Geschichten über die Habenichtse dieser Welt, und ein Song geht nahtlos in den nächsten über. "Rain Dogs" sind übrigens Hunde, die durch den Regen all die Gerüche verloren haben, die sie normalerweise brauchen, um sich zurechtzufinden. Bei aller Liebe für die Texte über Obdachlose in Großstädten, ist hier vor allem der Gitarrist Marc Ribot hervorzuheben. Ernsthaft Leute, hört mal genau hin! Rain Dogs ist zwar nicht so experimentell wie Bone Machine und den skelettartig-unterirdischen Blues fand man auch schon auf Swordfishtrombones, doch Ribots' Gitarrenspiel klingt so, als wäre er in einem der geheimen Kellergewölbe von Waits erfunden worden, um das knorrige, spaltende Gegenstück seiner kaputten Stimme zu sein.

2. Bone Machine (1992)

Bone Machine lässt zwar zukünftige Alben wie Mule Variations erahnen, bleibt aber in seiner hartnäckigen Hingabe für Blech- und Bleirohre, Maschinengeräusche, und an schäbige, fast einheitlich hässliche Klänge einzigartig. "I Don't Wanna Grow Up" war so sehr Punk, dass die Ramones es covern mussten.

3. Swordfishtrombones (1983)

Was für ein dramatischer Stilwechsel nach Heartattack And Vine! Entscheidend ist jedoch, dass das Album einen ungebrochenen Trend von selbst produzierten Tom Waits-Alben beginnen würde. Die Songs sind kurz, seltsam und unbarmherzig: Das knochenrasselnde "16 Shells From A Thirty-Ought Six" liefert die Vorlage für den klirrenden, expressionistischen Blues, den Waits einer neuen Generation von Punks und abenteuerlustigen Indie-Rockern (z.B. Modest Mouse) schmackhaft machen würde. Aber wie ich bereits davor angemerkt habe, kann man bei Waits schlecht einzelne Songs hervorheben, denn diese Brikolage sollte man am Stück erleben.

4. Blue Valentine (1978)

Ich hab mich erst kürzlich mit dieser Platte beschäftigt und mich in sein Songwriting, insbesondere in seinen einzigartigen Gesangs- und Erzählstil neu verliebt. Sie zeigt Waits von seiner romantischsten Seite. Ich wollte keine Songs hervorheben, aber "Kentucky Avenue" liegt mir wirklich am Herzen. Tom Waits Ende 20, raucht seine 40 Ziesen am Tag, singt mit seiner gebrochenen, gottlosen und hässlichen Stimme, diesen sensiblen, schönen Text zu "Kentucky Avenue" – You kill me boy!

5. Frank's Wild Years (1987)

Das letzte der 80er-Island-Trilogie und mit Gitarristen Marc Ribot. Eine LP, die eine Geschichte erzählt, und es sollte daher nicht überraschen, dass die Songs Teil einer Bühnenshow waren, an der Waits um 1983 zu arbeiten begann.

6. Small Change (1976)

Neben Nighthawks sein erstes zusammenhängendes Meisterwerk. Der gemäßigte Jazz ist wie ein Weihnachtsbaum mit Streichern und Glocken geschmückt, die ambivalenten und wehmütigen Tracks sind genau wie die Weihnachtszeit selbst von gemischten Emotionen durchzogen. Vielleicht muss ich daher oft an Tom Waits denken, wenn ich einen Weihnachtsmann sehe.

7. Bad as Me (2011)

Man könnte ihm vorwerfen, dass er sich hier wiederholt und dass man das so schon mal gehört hat. Doch Waits steht hier kurz vor dem Seniorenalter und tritt hier po(e)tent auf, wie eh und je. Der Lack ist noch lange nicht ab.

8. Mule Variations (1999)

Neu im Waits' Sound-Arsenal sind Beatboxing und DJ-Scratching, doch streng genommen war Bone Machine das experimentellere, rhythmischere und kompromisslosere Album der 90er. Aber über gute Songs lässt sich nicht streiten, auch wenn es sicherlich nicht seine innovativste Arbeit ist.

9. Glitter and Doom (2008)

Tom Waits tourt heutzutage nur noch selten, was seine Auftritte eher zu Events macht, wenn sie stattfinden. Die Live-Songs werden nach belieben verändert oder gekürzt/verlängert, wie das manchmal so üblich ist. Dies ist sicherlich nicht sein bestes Live-Album. Doch es gibt Stand-up-Comedy-Momente wie "Tom's Tales", indem er etwa 30 Minuten Beobachtungen und seltsame Fakten wie z.B. über Ebay teilt. Nun, Beobachtungskomödie ist natürlich meistens langweilig, aber sie funktioniert, weil Waits ein Surrealist ist und das, was er beobachtet, zweifellos anders ist als das, was andere Menschen beobachten. Von der Arbeit an Tankstellen bis zum Aufstehen scheint Waits einer der Menschen zu sein, die alles in die Hand nehmen können und es gut machen.

10. Alice / Blood Money (2002)

Die beiden Alben sind fast gegensätzlich, funktionieren jedoch am besten wenn man sie als eine Art Doppelalbum versteht. Blood Money basiert lose auf einem deutschen Stück von Georg Büchners Woyzeck, ist heavy und brutal, kommt einen Industrial-Album fast am nächsten, während Alice verträumt und fast schon ätherisch daherkommt. Es ist ein Muss beide hintereinander zuhören, denn wenn sie zusammenarbeiten, dann vervollständigt sich erst das Gesamtbild.
06.06.2020 | 14:19 » Moderation benachrichtigen
Rain dogs auf der Eins, das lässt mich aufhorchen.
Mein Erstkontakt war die Swordfishtrombones, was ganz klar eine neue Hörerfahrung für mich war.
Danach kamen Rain Dogs und Frank's Wild Years, und so hätte es für ich weitergehen können.
Die ersten Alben sind aber für meinen Geschmack zu ruhig ausgefallen, das sit nicht so mein Gusto (und viele weitere kenne ich noch gar nicht).
Anyway, Rain Dogs hab ich wohl über 20 Jahre nicht mehr gehört, und dies ist jetzt eine gute Gelegenheit, sie mal wieder aufzutischen.
07.06.2020 | 21:50 » Moderation benachrichtigen
20 Jahre nicht mehr gehört, das passt bei mir auch so in etwa.
Ich habe Small Change, Frank`s Wild Years und Heartattack and Vine. Ich hör' da jetzt mal rein.
07.06.2020 | 22:30 » Moderation benachrichtigen
Ich habe nur die Swordfishtrombones. Die genügt mir. Gekauft hab ich mir die weil ich mal einige der Originalsongs hören wollte, nachdem die kölner Mundartband „The Piano Has Been Drinking“ auf ihrem Debüt nur Waits-Songs eingekölscht hat.
07.06.2020 | 22:49 » Moderation benachrichtigen
Von The Piano Has Been Drinking habe ich die beiden Nachfolgeplatten, wo sie eigenes Liedmaterial (und noch ein bisschen Tom Waits) vertonen. Schade, dass die nicht weitergemacht haben. Speziell auch die Live-Shows waren toll.
07.06.2020 | 22:53 » Moderation benachrichtigen
Ich habe nur die Swordfishtrombones. Die genügt mir. Gekauft hab ich mir die weil ich mal einige der Originalsongs hören wollte, nachdem die kölner Mundartband „The Piano Has Been Drinking“ auf ihrem Debüt nur Waits-Songs eingekölscht hat.Flabes2000, 07.06.2020 22:30 #

Da haste dich aber schlecht informiert oder an dem Tach ein Kölsch zu viel getrunken, denn "The Piano Has Been Drinking" ist auf der Small Change :wink:
07.06.2020 | 23:18 » Moderation benachrichtigen
Nein mein Freund. Die Band heißt so.
08.06.2020 | 09:42 » Moderation benachrichtigen
Die kenn ja sogar ich.
08.06.2020 | 19:45 » Moderation benachrichtigen
Nicht dass ich ein :klugscheiss:er wäre, aber das Stück auf der Small Change heißt: The Piano Has Been Drinking (Not Me)

08.06.2020 | 21:11 » Moderation benachrichtigen
Ich habe nur die Swordfishtrombones. Die genügt mir.Flabes2000, 07.06.2020 22:30 #

Ich behaupte mal, wer nur ein Album von Tom Waits hat und ihm das genügt, der findet Tom Waits auch nicht gut. Mir genügt nur ein Song, "I Don't Want To Grow Up", und selbst den hör ich lieber von den Ramones. Ich hatte mal diese Best Of mit 23 Songs oder so, weil ich dachte, da kann ich nix mit falsch machen. Na ja, bin sie irgendwann wieder losgeworden.
08.06.2020 | 22:01 » Moderation benachrichtigen
Ich habe nur die Swordfishtrombones. Die genügt mir.Flabes2000, 07.06.2020 22:30 #

Ich behaupte mal, wer nur ein Album von Tom Waits hat und ihm das genügt, der findet Tom Waits auch nicht gut.HIRNTOT, 08.06.2020 21:11 #

Da könnte in meinem Fall was dran sein. Als Typen find ich ihn prima. Aber musikalisch gibt er mir nichts.
14.09.2020 | 19:09 » Moderation benachrichtigen
Ramones:

1.Leave Home
2. Ramones
3. Rocket To Russia
4. Animal Boy
5. Brain Drain
6. Pleasant Dreams
7. End Of The Century
8. Road To Ruin
9. Too Tough To Die
10. Adios Amigos
11. Acid Eaters
12. Mondo Bizzaro
13. Subterranean Jungle
14. Halfway To Sanity
14.09.2020 | 20:34 » Moderation benachrichtigen
Ramones

1. Leave Home
2. Road To Ruin
3. Mondo Bizarro
4. Too Tough To Die
5. Ramones
6. End Of The Century
7. Brain Drain
8. Rocket To Russia
9. Subterranean Jungle
10. Halfway To Sanity
11. Adios Amigos
12. Animal Boy
13. Pleasant Dreams
14. Acid Eaters
14.09.2020 | 22:14 » Moderation benachrichtigen
Ramones:

1. Leave Home
2. Ramones
3. Rocket To RussiaJustusMeinFreund, 14.09.2020 19:09 #

Bis zu Platz 3 gehe ich voll mit. Mehr habe ich zwar, bräuchte ich aber nicht von den Ramones.
15.09.2020 | 07:01 » Moderation benachrichtigen
Mehr habe ich zwar, bräuchte ich aber nicht von den Ramones.DIRTY_PUNK, 14.09.2020 22:14 #


Finde ich schade. :sad:

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