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Band Top-Ten

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10.01.2020 | 10:01 » Moderation benachrichtigen
fast unmöglich, aber dennoch:

pj harvey

down by the water
good fortune
the glorious land
angelene
on battleship hill
black hearted love
the river
rid of me
this mess we´re in
to bring you my love
10.01.2020 | 10:25 » Moderation benachrichtigen
Sieht aber gut aus:cheers:
Wäre bei mir sehr ähnlich, wohl noch einen Tick mehr Let England Shake drin.
24.03.2020 | 12:43 » Moderation benachrichtigen
Blink-182

Sonst wäre die Aktion (fast) Quastsch gewesen. Ich unterscheide weiterhin in Findungsphase ("Cheshire Cat", "Buddha"), Prime ("Dude Ranch" bis "blink-182") und Neuzeit (ab "Neighborhoods"). Für die total willkürliche und subjektive Einordnung spielt das aber eigentlich gar keine Rolle, merke ich gerade. Egal, mein Post, meine Regeln.



1. "Dude Ranch"

Tja, bleibt für immer Platz 1. Und das, obwohl Travis noch nicht dabei war (Scott Reynor war ja auch kein total beschissener Drummer). Aber hier ist der Mix einfach ganz, ganz kurz vor der Perfektion: Unnachahmlicher Popdrive und noch ausreichend Punk im Sound. Es gibt hier keinen einzigen Ausfall. Isso.


2. "blink-182"

Mit "Feeling This" einer ihrer allerbesten (und bis dahin ungewöhnlichsten) Songs direkt zu Beginn. Das Album gilt ja zurecht noch immer als ihr erwachsenstes. Die Stimmung wesentlich düsterer, die Einflüsse breit wie nie, Songs für die Ewigkeit ("Feeling This", "Stockholm Syndrom", "Always", "Asthenia") und der Ritterschlag durch Robert Smith. Ein Album, dass ohne Toms Ausreißer mit seinen Box Car Racer so nicht möglich gewesen wäre. Und das letzte Album vor dem großen Knall.


3. "Take Off Your Pants Jacket"

Der Fäkalhumor (siehe Titel) dominiert zwar noch, aber erstmals gibt es ernstere Töne. Das Songwriting ist ein ganz kleines bisschen erwachsener als auf dem etwas zu infantilen Vorgänger und bietet viele, viele großartige Momente: Beginnt beim Triple aus "Anthem Pt. II", "Online Songs" & "First Date", setzt sich beim (fast zu kitschigen) "Story Of A Lonely Guy" und "Rollercoaster" fort und endet erst mit dem abschließenden, total unterbewerteten "Please Take Me Home".


4. "Enema Of The State"

Durchbruchsalbum. Wer damals nicht bei "All The Small Things" dachte: "Was ist das für eine seltsame Boyband", der werfe das erste Skateboard. Neben der extrem todgespielten (und eigentlich nicht wirklich guten) Single bietet das Album aber auch viele tollte Songs und Klassiker: "Don't Leave Me", "Aliens Exist", "The Party Song", "Mutt". Und entgegen der Aussage zu Platz 3 findet sich doch auch hier schon eine ernste Nummer: "Adam's Song" ist bis heute einer ihrer besten.


5. "Neighborhoods"

Von mir selbst ziemlich vernachlässigt, dabei waren sie hier nach der Trennung auf einem wirklich guten Weg. Die Ernsthaftigkeit von "blink-182" gepaart mit einem Sound, der nicht mehr ganz so divers, aber immer noch offen für Neues war. Ich hätte zu gern gewusst, wie ein Nachfolger im Original-Line-Up geklungen hätte.


6. "California"

Stattdessen ging Tom erneut (und legte den Fokus auf Seltsames), dafür kam Matt Skiba vom Alkaline Trio und mit ihm dieser seltsame Schwebezustand: Offiziell füllt er ja weiterhin nur den Platz von Tom aus. Sei es drum, Matt Skiba hatte bei mir aufgrund zahlloser AK3-Großtaten ein enormes Stein im Brett. Leider war und ist das Ergebnis etwas ernüchternd. Den Einfluss aufs Songwriting und das Gitarrenspiel von Tom kann und konnte er nicht ersetzen. "Cynical" und "Bored To Death" machen noch Hoffnungen, die sich im Laufe der Platte dann zerschlagen. Die Songs sind zum Großteil einfach nur medioker. Warum sie dann ein paar Perlen wie "Parking Lot", "Misery" und "Wildfire" auf der Deluxe-Version verstecken und dafür Schnarchnummern wie "California" und "Sober" auf das reguläre Album genommen haben, bleibt ein großes Rätsel.


7. "Buddha"

Ja, krasser Sprung. Aber: "Carousel", "Strings", "Time", "Toast & Bananas" und "21 Days" lassen in all ihrer ungelenken Stümperhaftigkeit schon aufblitzen, dass da enormes Talent schlummert.


8. "Cheshire Cat"

Die Frage, ob man "Buddha" und "Cheshire Cat" wirklich getrennt voneinander betrachten muss, wenn sich doch mehr als die Hälfte der Songs überschneidet, wird hier nicht diskutiert. Außerdem: Die Version von "Carousel" killt die auf "Buddha", zudem gibt es "M+Ms" und "Touchdown Boy" nur hier.


9. "Nine"

Ja was? Heißt doch schon so. Ein Album mit guten Songs. Ok?
24.03.2020 | 13:57 » Moderation benachrichtigen
Kann man fast 1:1 in den Visions Buyer's Guide übernehmen.
24.03.2020 | 19:44 » Moderation benachrichtigen
Ich dachte gestern noch, dass bei der Dude Ranch schon Travis trommelte, denn die Qualitätsteigerung der Drums von Buddha/Cheshire Cat zur Dude ist ja immens. Das schlechte Getrommle empfinde ich bei den Frühwerken als großes Minus. Aber was mich wirklich verblüfft, ist das durchgehend hohe Niveau der Alben von Dude Ranch bis zur s/t. "All the small things" ging mir 20 Jahre am Sack, aber wie es mit "Adam's Song" zusammengemixt ist, lässt es mich komplett anders betrachten. :bigsmile:
Nine an letzter Stelle.. mir gefällt es schon besser als alles von AK3 der 10er-Jahre.
24.03.2020 | 20:12 » Moderation benachrichtigen
Nine an letzter Stelle.. mir gefällt es schon besser als alles von AK3 der 10er-Jahre.JustusMeinFreund, 24.03.2020 19:44 #

Puh, Low Blow, Justi.:sad: Und dafür muss ich die Blink-Platte nicht mal gehört haben, denn selbst schwächere ALK3-Platte sind immer noch besser als alles, was Blink je fabriziert haben. Ganz zu schweigen von My Shame Is True.
25.03.2020 | 09:59 » Moderation benachrichtigen
Schöne Liste.
Da ich die ersten 4 hier stehen hab, sehe ich mich gut aufgestellt.
Kein Bedarf tiefer in die Materie einzusteigen.
Persönlich hätte ich die Reihenfolge etwas umgedreht.

1. Enema of the state (unschlagbarer Erstkontakt)
2. Take off your pants and jackets
3. s/t (hab ich vor nicht allzu langer Zeit kennengelert. Hatte mit der Band eigentlich abgeschlossen. Aber die Scheibe überzeugt mal so richtig. Danke Drunken)
4. Dude Ranch
5. The Mark, Tom and Travis Show (zu viel Quatsch um ein echt gutes Livealbum zu sein, aber ein passendes Dokument der albernen Hochphase)
25.03.2020 | 10:19 » Moderation benachrichtigen
2. Take off your pants and jacketsGo Ahead Eagle, 25.03.2020 09:59 #


Das "s" muss weg. Ein wichtiges Detail, sonst erschließt sich der "Witz" nicht. :klugscheiss:

5. The Mark, Tom and Travis Show (zu viel Quatsch um ein echt gutes Livealbum zu sein, aber ein passendes Dokument der albernen Hochphase)Go Ahead Eagle, 25.03.2020 09:59 #


Ja, hatte sogar überlegt, die mit in die Liste zu nehmen. Hatte ich tatsächlich einige Zeit vor der "Enema...", kannte die meisten Songs davon also erstmal nur in der Liveversion. Außerdem gibt es auch nur hier das superbe "Man Overboard.
Und mein vielleicht größter Lieblingssong der Band fehlt bislang komplett:



Blink 182 - "Not Now"

Gab es nur auf dem Bandklamottenlabelsampler "Atticus: ...Dragging the Lake, Vol. 3" (Danach aber sicherlich noch auf Best-Ofs erschienen).
25.03.2020 | 12:24 » Moderation benachrichtigen
Ist auch auf diversen Ausgaben des 2003er Albums zu finden. Mein Favorit wäre die Live Platte, lange Zeit auch mein liebstes Album aller Zeiten. Perfekte Setliste, alle Darbietungen schlagen die Albumtracks um Längen. Der Humor, naja. Jedenfalls ein schönes Dokument des kurzen Moments, als die drei die größte Band auf dem Planeten waren.
25.03.2020 | 16:21 » Moderation benachrichtigen
die größte Band auf dem Planetenusopp, 25.03.2020 12:24 #


schön, dass selbst in diesen schweren zeiten manche leute ihren sinn für humor nicht verloren haben. :hi:
25.03.2020 | 18:44 » Moderation benachrichtigen
Auf der anderen Alpenseite spricht man mir aus dem Herzen. Völkerverständigung par excellence.
:cheers:
25.03.2020 | 20:59 » Moderation benachrichtigen
Blink-Live-Album benötige ich nicht, die Dreiviertelstunde auf dem Highfield im Jahre 2000 (vor Limp Bizkit) hat mir den Quatsch ausreichend vermittelt. Ansonsten bin ich nicht direkt Fan, ich mochte bis auf die wirklich durchgängig starke Selbstbetitelte kein Album von vorn bis hinten. Wobei sich die frühen Dinger problemlos rasant durchhören lassen. Punk halt.
Das Problem mit dem inkompetenten Drumming vermiest auch mir die Anfänge, die von Drunken gelobten ernsthaften Songs (für mich immer noch der Beste: "Together For The Kids") sind immer gute Downer zwischen all dem Pipi-Kacka. Isoliert betrachtet sind die allerdings songwriterisch doch recht beschränkt. "Adam's Song" ist im Prinzip sowohl gesanglich als auch instrumental 4 Minuten lang Repetition. Schon fast frech wie sie damit durchkommen. Im Albumfluss wirkt der aber super. Übrigens, ein findiger Hörer konstatierte:

Come As You Are
"Take your time
Hurry up
The choice is yours, don't be late"

Adam's Song
"I took my time
I hurried up
The choice was mine i didn't think enough"

Eine kompetente Reihenfolge kann ich nur bedingt geben. "Neighborhood" besitze ich zum Beispiel nicht. So wär's halt:

01. Selftitled
Einfach die besten Songs für mich. Knallt von vorn bis hinten.

02. Enema Of The State
Allein schon wegen "What's My Age Again". All die kleinen Dinge fand ich auch nie besonders, aber in der Indie-Disse ging's ab. Ansonsten natürlich Dumpweed, der Adam und Anthem.

03. Take Off Your Pants And Jackets
Hat Drunken gut beschrieben.

04. Dude Ranch
Flotti!

05. Nine
Produktion ist halt wirklich eine Katastrophe und ganze Alben sollte man sowieso nicht mit John Feldmann schreiben. Aber es blieb bei mir so viel mehr hängen als auf...

06. California
Die ersten 3 Songs, danach Tinnitus in Form von Gleichförmigkeit und Egalität. Ärgerlich.

Buddha/Cheshire Cat hab ich nicht, irgendwann nur mal gehört. Nicht so geil für mich.
26.03.2020 | 06:24 » Moderation benachrichtigen
War Feldmann nicht auch fürs Used Debüt verantwortlich?
26.03.2020 | 11:14 » Moderation benachrichtigen
die größte Band auf dem Planetenusopp, 25.03.2020 12:24 #


schön, dass selbst in diesen schweren zeiten manche leute ihren sinn für humor nicht verloren haben. :hi:-pmh-, 25.03.2020 16:21 #

Ich hab meinen Kaffee auch gerade beim lesen unwillkürlich auf der Tastatur verteilt...
26.03.2020 | 11:17 » Moderation benachrichtigen
Bei aller verständlichen Häme, aber euch ist schon klar, wie das mit "größte Band auf dem Planeten" zu verstehen ist, oder?
Dass die Band um die Jahrtausendwende so populär war wie kaum eine andere, lässt sich ja nicht bestreiten. Sagt natürlich nichts über die Qualität aus.
26.03.2020 | 11:20 » Moderation benachrichtigen
Bitte auch den ganzen Satz lesen. :floet: Und was Drunken sagt.
26.03.2020 | 11:29 » Moderation benachrichtigen
Dass die Band um die Jahrtausendwende so populär war wie kaum eine andere, lässt sich ja nicht bestreiten.Drunken Third, 26.03.2020 11:17 #

Definitiv richtig.
26.03.2020 | 16:13 » Moderation benachrichtigen
Solange keiner behauptet, sie wären auch nur kurz die beste Band des Planeten gewesen...

(In meiner Blase war das damals Kiddiepunk :agree:)
26.03.2020 | 16:38 » Moderation benachrichtigen
Na ja, ich finde das trotzdem etwas hoch gegriffen. "Größte Band des Planeten" in dem Sinne, in dem es z. B. Guns'n'Roses oder Nirvana waren, die auch meine Eltern kannten und vielleicht sogar meine Oma, waren Blink nie.
26.03.2020 | 16:47 » Moderation benachrichtigen
Joa... sie hatten ihre Zeit, kurz und heftig - und nie mehr als ein Vanilleeis im Hochsommer: Irgendwie erfrischend, aber unbesonders.

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