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Der Fussball Thread

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02.03.2020 | 21:15 » Moderation benachrichtigen
Und @Pollu
Wäre das eine rein solidarische Aktion gewesen, hätte da nur gestanden "gegen Kollektivstrafen" und vielleicht noch "Scheiß DfB" aber "Hopp Hurensohn" ist sicher nicht das Schlagwort das hier verbreitet werden sollte.Harry Gant, 02.03.2020 20:57 #

Ja, oder zum Beispiel auch "Ähm, lieber DFB, das mit den Kollektivstrafen ist irgendwie gar nicht cool." oder "Wir würden uns das anders wünschen."
:floet:against pollution, 02.03.2020 21:03 #

Hat ja sogar schon funktioniert, Montagsspiele werden abgeschafft und das hat geklappt ohne dritte persönlich zu beleidigen, klar war auch die DFL und nicht der DfB ,aber auch die würden sich davon beeindrucken lassen. Und deshalb glaube ich halt nicht so sehr an die Argumentation, sorry. Und wenn beleidigen schon so wichtig ist, warum dann nicht DfB Husos? Ein Verband kann das sicher leichter ab als eine einzelne Person.

Zuletzt geändert von Harry Gant 02.03.2020 21:22

02.03.2020 | 22:25 » Moderation benachrichtigen
...heißt das jetzt so viel wie es ist okay so einen Mist zu verzapfen weil woanders werden Menschenrechte geschunden? Ich hoffe ja wohl nicht, dass du das relativieren wolltest.LUNACHICK, 02.03.2020 20:39 #

Sorry, nein, heißt es nicht. Natürlich ist es richtig, das hier im Fußball-Thread zu diskutieren. Ich bin nur genervt, dass es heute überall in epischer Breite diskutiert werden musste. Ich will hier auch nicht die Diskussion zerstören. Eine eigene differenzierte Meinung dazu habe ich nicht. Natürlich gehen die Ultras zu weit, aber ich habe den Eindruck, dass in der Vorgeschichte auch die TSG Hoffenheim nicht wirklich entspannt reagiert hat. Es hätte sich vielleicht nicht so hochschaukeln müssen. Aber wie gesagt, ich kann es nicht wirklich beurteilen. Den Ausgangspunkt an dem ganzen Streit, die Kritik an den Nicht-Traditions-Vereinen finde ich total gaga. Wahrscheinlich hat Herr Hopp als junger Fußballer davon geträumt, dass sein Verein mal aufsteigt, und als es ihm möglich war, hat er dafür gesorgt. Finde ich eine tolle Geschichte. Wenn ich soviel Geld hätte, sähe die Basketball-Bundesliga anders aus!
Auch RB Leipzig zu kritisieren ist total doof. In Leipzig würde es in 20 Jahren noch keinen Bundesligafußball geben, wenn man das gleiche Geld in einen der alten Vereine gesteckt hätte, mit den alten personellen Strukturen hätte das niemals geklappt.
02.03.2020 | 22:27 » Moderation benachrichtigen
Dann verzeih mir, heutzutage bei all diesen Streitthemen habe ich manchmal eine recht kurze Zündschnur, wollte da jetzt nix unterstellen.
03.03.2020 | 06:58 » Moderation benachrichtigen
Eine eigene differenzierte Meinung dazu habe ich nicht.DIRTY_PUNK, 02.03.2020 22:25 #

Genau so gehts mir auch.

Übrigens ging’s gestern in gleichem Maße weiter. Hopp-Fadenkreuze in Hannover und Münster...

Zuletzt geändert von Go Ahead Eagle 03.03.2020 07:27

03.03.2020 | 10:31 » Moderation benachrichtigen
Auf 11Freunde.de gibts einen guten Text von Andreas Rettig, der meines Erachtens die vielen Aspekte der ganzen Thematik ziemlich gut zusammenfasst.
03.03.2020 | 11:44 » Moderation benachrichtigen
Als Außenstehender würde mich interessieren, woher dieses Anspruchsdenken einiger Fussbalfans kommt. "Unser" Verein, "unsere" Kultur, "unser" Sport auf der einen Seite. Auf der anderen Seite: Die Liga, der Verband, die Vorstände, die Sponsoren, so genannte "Retortenclubs" - Der Feind, alles unwürdiges Leben, die Einzelpersonen dahinter weitgehend ohne Menschenrechte. Wem gehört der Sport - und warum? Der Profifussball hat ja nun nicht erst vor fünf Jahren plötzlich seine profitable Seite entdeckt. Die meisten der "kritischen" Fans dürften die "gute, alte Zeit" ja höchstens aus der Geschichtsform kennen.
Warum dürfen also kollektiv Einzelpersonen beleidigt werden, weil sie einen Fussballclub mit Geld nach oben gebracht haben? Warum sind sie daran "selbst schuld"? Warum wird ein Fussballstadion als Ort frei von gesellschaftlichen Normen erklärt? Warum sind Fans von Leipzig keine "echten" Fussballfans? Warum ist Leipzig kein echter Club? Was sind die Voraussetzungen? Gründung nicht nach 1920? Warum gehören einige Fangruppierungen zur selbst erschaffenen Elite? Gegen Kommerzialisierung, aber dem Milliardengeschäft Profifussball anhängend? Kann man da Sport überhaupt vom Geschäft trennen?
Nein, Fussball interessiert mich vom sportlichen Aspekt her nicht, aber ist gesellschaftlich dann doch zu relevant, als dass ich das Geschehen ignorieren könnte. Ich finde das Drumherum sogar sehr interessant: Ultras, Hooligans, Profitgier, Rassismus - alles, was durch Fussball jedes Wochenende in den größeren und kleineren Städten zu sehen ist, mit allen damit einhergehenden Einschränkungen im öffentlichen Leben für Unbeteiligte (versucht mal, Nachmittags an einem Heimspieltag gegen Hannover oder Hamburg einen Gleiswechsel am Bremer Hauptbahnhof in der nötigen Zeit zu schaffen).
03.03.2020 | 11:57 » Moderation benachrichtigen
Die Antwort ist: Männer (insbesondere junge, testosteronschwitzende) in Massen sind so. Dumpf, Horden-Verhalten, Brusttrommeln, Schwanzvergleich. Ist biologisch halt so.
03.03.2020 | 12:03 » Moderation benachrichtigen
Hat D3 perfekt zusammen gefasst.
03.03.2020 | 12:05 » Moderation benachrichtigen
Die Antwort von Woas ist mir zu einfach.

Der vom Eagle angesprochene Artikel (hätte er ruhig auch mal verlinken können: HIER )
gibt da schon etwas mehr Antwort, aber unterm Strich bleiben da eigentlich auch nur drei Sachen, die nun auch nicht so wahnsinnig schwer zu sehen sind:
1. Beide Seiten haben Fehler gemacht.
2. Es mangelt beiden Seiten an der nötigen Reflexion.
2. Es mangelt an vernünftiger Kommunikation zwischen den beiden Seiten.

Damit ist das Problem dann auch sehr klassisch für unsere Zeit.
03.03.2020 | 12:06 » Moderation benachrichtigen
Als Außenstehender würde mich interessieren, woher dieses Anspruchsdenken einiger Fussbalfans kommt. "Unser" Verein, "unsere" Kultur, "unser" Sport auf der einen Seite. Auf der anderen Seite: Die Liga, der Verband, die Vorstände, die Sponsoren, so genannte "Retortenclubs"...Drunken Third, 03.03.2020 11:44 #

Das fasst Rettig ganz gut zusammen:
"In der Bun­des­liga hin­gegen gehörten im Jahr 1963 alle dama­ligen 16 Grün­dungs­mit­glieder als ein­ge­tra­gene Ver­eine den Mit­glie­dern zu 100 Pro­zent. Wir spra­chen vom Ver­eins­fuß­ball, der Ende der Neun­zi­ger­jahre durch Bayer 04 Lever­kusen und den VfL Wolfs­burg zum reinen Kapi­tal­ge­sell­schafts­fuß­ball wurde, als diese als erste Aus­nahmen von der soge­nannten 50+1?Regel (nach der bei einer Aus­glie­de­rung der Verein stets die Stim­men­mehr­heit behalten muss) vom DFB zuge­lassen wurden. Viele Aus­glie­de­rungen, vor­nehm­lich zur Kapi­tal­be­schaf­fung, folgten seitdem, jedoch immer unter Beach­tung der dem Mit­glie­der­schutz die­nenden, in den Sat­zungen der Ver­bände ver­an­kerten Regel. Neue Gesell­schafter kamen hinzu und schränkten Mit­glie­der­rechte ein oder führten sie, ganz extrem beim Son­der­fall RB Leipzig, durch Umge­hung ad absurdum."

Die aktuelle Schieflage beruht auf den Ereignissen der 90er Jahre. Da ist der Knackpunkt der unumkehrbaren Kommerzialisierung, der TV-Gelder, der Aufweichung 50+1, der "Entmachtung" der Mitglieder.
03.03.2020 | 12:42 » Moderation benachrichtigen
Schmirglie mag die Antwort zu einfach sein, manchmal ist es aber nicht komplizierter.
Gibt es irgendwo Probleme mit Massen von Frauen? Nö. Keine Stadt bekäme hektische Flecken wenn sich 20.000 Frauen versammeln wollen. Dasselbe mit Männern: Risikospiele, Kontrollen bei der Anreise, Innenstadtbelagerungen.
03.03.2020 | 13:01 » Moderation benachrichtigen
Ja gut, aber wie kommst du von da aus vorwärts?
Man kann ja nicht alle Männer auf eine einsame Insel verfrachten, nachdem sie als Wurzel allen Übels auf der Welt ausgemacht hat. Wir müssen da schon irgendwie gesellschaftlich ran.
03.03.2020 | 13:10 » Moderation benachrichtigen
Deswegen isses dann auch kompliziert, da hast du natürlich recht.
Vielleicht sollte man die Mütter mit ins Stadion einladen, da ist der Sohnemann sofort brav :hm:

Zuletzt geändert von Woas Sois... 03.03.2020 16:16

03.03.2020 | 13:24 » Moderation benachrichtigen
Das gabs doch schon.
Ich meine in Italien wurden Mütter von Ultras als Ordner in die Blöcke geschickt um die Burschen zur Raison zu rufen.
Soweit ich das in Erinnerung habe, hat das Experiment erstaunlich gut gefruchtet.
Familienspaß für alt und jung.
03.03.2020 | 15:37 » Moderation benachrichtigen
Und da haben wir das nächste Aufregerthema.
Statt Montagsspielen, serviert die DFL nun Sonntagabend-Termine - Anstoß 19.30 Uhr
Hey! Ein Jubelschrei geht durch die arbeitende Ultrabevölkerung.
Verschlimmbesserung a la DFL.
Auswärtsfahrer recken schon mal langsam den Mittelfinger in die Höhe.
04.03.2020 | 02:27 » Moderation benachrichtigen
Tja, be careful what you wish for :rolleyes:
04.03.2020 | 10:08 » Moderation benachrichtigen
Ich sehe schon eine kleine Fanschar vor mir, die an einem Sonntagabend gegen 23 Uhr einen Tick zu spät in, sagen wir Kassel-Wilhelmshöhe, aufschlägt, den letzten Zug verpasst und bis Montagmorgen um 5 Uhr auf den nächsten Zug nach Hause warten muss.
05.03.2020 | 15:29 » Moderation benachrichtigen
doppelt unschöner pokalabend gestern.
05.03.2020 | 21:12 » Moderation benachrichtigen
Also wie ist das jetzt lieber DFB (oder DFL)? Herr Hopp darf nicht Hurensohn genannt werden. Herr Neuer schon. Sogar ausgiebiger.

Habe ich da bei den Beteuerungen nach dem Hoffenheim was missverstanden?

Vielleicht Sie, Herr Rumenigge?
06.03.2020 | 08:24 » Moderation benachrichtigen
Spieler müssen das abkönnen.
Die werden schließlich dafür bezahlt.

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