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kleine Albenkritiken für Zwischendurch

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06.07.2018 | 21:58 » Moderation benachrichtigen
Sectioned sehe ich ebenso und nachdem die neue The Armed jüngst noch mal lief, geht die vielleicht was weiter nach vorne - wer weiß? Auf die Frontierer (Juli-Ende, oder?) bin ich spitzgespannt wie ein Pudelpinscher.
Was den Elefantenkreis betrifft: Sie haben exakt geliefert, Punktlandung; ich würde der ganzen Sachen sogar die Seele absprechen, aber... das hört sich einfach gut und schön an. Ganz komische Ambivalenz, die sich da unterdessen rausschält.
15.09.2018 | 12:24 » Moderation benachrichtigen
Eminem - Kamikaze

Irgendwie wie eine Leistungsschau vom Maschinenbau. Technisch alles beeindruckend und ausgefeilt präzise wie eine Miele-Waschmaschine, aber halt nicht mehr wirklich mit dem Geruch der Zukunft.
16.09.2018 | 10:09 » Moderation benachrichtigen
Thrice - Palms

Ist echt gut geworden. Hat seinen eigenen Vibe und einige Ohrwürmer - The Dark, Just Breathe, Hold Up a Light. Der Rest ist auch gut, braucht aber etwas länger um ins Ohr zu gehen. Ein, zwei Nummern sind eher naja.
17.09.2018 | 19:38 » Moderation benachrichtigen
Clown Sounds - Preacher Maker

Schöner rumpeliger, schrammeliger LoFi Punkrock von F.Y.P und Toys That Kill Frontmann und Recess Recods Betreiber Todd Congellieres neuer Band. Leider mit 8 Songs sehr kurz geraten.

Clown Sounds - Preacher Maker
18.09.2018 | 19:53 » Moderation benachrichtigen
Marilyn Manson - Mechanical Animals.

Durch die Reihe Back to 1998 im Heft hatte ich heute morgen die Idee, mir dieses schöne blaue Teil ins Auto zu legen.
Ich weiß noch, wie mich meine Oma damals erwischt hat, wie ich zum Video von I don't like the drugs durchs Wohnzimmer gehüpft bin und sie erst einfach nur mich gesehen hat, dann den Fernseher und dann irritiert und wortlos wieder gegangen ist.

In den letzten Monaten hab ich mir durch die Reihe immer mal wieder Alben second hand nachgekauft, die ich damals verpasst hab. Alle, egal ob Hole, Gang Starr, Prodigy, Massive Attack sind irgendwie in ihrer Zeit verhaftet. Was nicht schlimm ist, aber es teilweise schwierig macht, sich da heute schön reinfallen zu lassen (besonders die genannten Elektroniker!).

Anders: Mechanical Animals. Das Ding klingt so verdammt frisch und aktuell, als wäre es letzte Woche erschienen.
Teilweise haben sich Passagen, Melodien, Texte tief eingebrannt, teilweise entdecke ich heute neue Facetten, die das Teil so verdammt frisch machen. Ich hätte es echt nicht gedacht, aber das Album ist im besten aller Wortsinne zeitlos. Zeitlos gut. Von vorne bis hinten (bis auf Posthuman genau in der Mitte - das nervt).
18.09.2018 | 19:59 » Moderation benachrichtigen
Nu, I don't like the drugs ist bei mir der Song, der mich da rauswirft, aber ja: Das Album geht immer noch gut. Ich kann aber seltsamerweise auch die Antichrist noch gut ab.
18.09.2018 | 20:01 » Moderation benachrichtigen
Die fand ich damals schon eher verzichtbar - außer den Singles.
Mal schauen, morgen wir die Holy Wood getestet.
Wenn ich dann immer noch nicht genug hab, luffer ich noch mal in den Antichristen rein.
18.09.2018 | 20:06 » Moderation benachrichtigen
Was? Verzichtbar? :heul:
18.09.2018 | 20:08 » Moderation benachrichtigen
luffer rein.Go Ahead Eagle, 18.09.2018 20:01 #

Man lernt nie aus. Ist das sauerländisch?
18.09.2018 | 20:09 » Moderation benachrichtigen
Okay, anders ausgerückt.
Ich fand sie scheiße.
Damals, mit den Augen eines 14/15-jährigen.

Und, wie gesagt, wenn ich noch Bock auf den Typen hab, ist sie am Freitag im Auto.
18.09.2018 | 20:11 » Moderation benachrichtigen
luffer rein.Go Ahead Eagle, 18.09.2018 20:01 #

Man lernt nie aus. Ist das sauerländisch?eigenwert, 18.09.2018 20:08 #

Ähm, keine Ahnung. Das hat sich irgendwann irgendwie eingeschlichen. Keine Ahnung woher das kam.
Ob das über Oma aus dem Platt kam? Weiß ich nicht.
19.09.2018 | 00:45 » Moderation benachrichtigen
Marilyn Manson - Mechanical Animals.

Durch die Reihe Back to 1998 im Heft hatte ich heute morgen die Idee, mir dieses schöne blaue Teil ins Auto zu legen.
Ich weiß noch, wie mich meine Oma damals erwischt hat, wie ich zum Video von I don't like the drugs durchs Wohnzimmer gehüpft bin und sie erst einfach nur mich gesehen hat, dann den Fernseher und dann irritiert und wortlos wieder gegangen ist.

In den letzten Monaten hab ich mir durch die Reihe immer mal wieder Alben second hand nachgekauft, die ich damals verpasst hab. Alle, egal ob Hole, Gang Starr, Prodigy, Massive Attack sind irgendwie in ihrer Zeit verhaftet. Was nicht schlimm ist, aber es teilweise schwierig macht, sich da heute schön reinfallen zu lassen (besonders die genannten Elektroniker!).

Anders: Mechanical Animals. Das Ding klingt so verdammt frisch und aktuell, als wäre es letzte Woche erschienen.
Teilweise haben sich Passagen, Melodien, Texte tief eingebrannt, teilweise entdecke ich heute neue Facetten, die das Teil so verdammt frisch machen. Ich hätte es echt nicht gedacht, aber das Album ist im besten aller Wortsinne zeitlos. Zeitlos gut. Von vorne bis hinten (bis auf Posthuman genau in der Mitte - das nervt).Go Ahead Eagle, 18.09.2018 19:53 #

Würde ich unterschreiben, muss aber selbst der Platte noch einen Aktualitätscheckup geben :wink:
19.09.2018 | 05:21 » Moderation benachrichtigen
Marilyn Manson - Mechanical Animals.

Das Ding klingt so verdammt frisch und aktuell, als wäre es letzte Woche erschienen.
Teilweise haben sich Passagen, Melodien, Texte tief eingebrannt, teilweise entdecke ich heute neue Facetten, die das Teil so verdammt frisch machen. Ich hätte es echt nicht gedacht, aber das Album ist im besten aller Wortsinne zeitlos. Zeitlos gut. Von vorne bis hinten.Go Ahead Eagle, 18.09.2018 19:53 #
Gehe ich mit, kommt auf die Playlist-Warteliste mal wieder.
Nachdem mich der Artikel ja immerhin dazu anspornte, "Holy Wood" mal wieder zu hören, das derweil deutlich schlechter gealtert ist und vielmehr wieder derbst - wie im Artikel beschrieben - was von dieser Opferaußenseiterrollerückwärts hat.
19.09.2018 | 06:38 » Moderation benachrichtigen
Ich fand MM eigentlich doof als das Album rauskam. Ich hatte zu der Seite als erster in unserer Stufe einen CD Brenner und hab die CD für Freunde gebrannt und reingehört, und war positiv überrascht. Die Back to 1998 hat mich auch animiert, nochmal reinzuhören, und ich kann Eagle nur zustimmen. Ist jetzt nicht mein neu entdecktes Lieblingsalbum, aber man kann es immer noch gut hören. Und der Artikel dazu war auch unterhaltsam.
19.09.2018 | 10:04 » Moderation benachrichtigen
Ich bin bei MM immer ein bisschen zwiegespalten. Bei den Pseudo-Industrial-Hits zuckte ich damals schon mit den Schultern. Auf den Alben hat er aber immer interessante, düstere Tracks mit eigenem Vibe. Und ich mag sein asoziales Geschrei.
03.10.2018 | 14:43 » Moderation benachrichtigen
Savage Hands - Barely Alive

Man merkt, dass man alt wird, wenn Bands erkennbar von unkrediblen Acts, die doch eben noch der heiße Trendscheiß der sich niemals etablieren wird, beeinflusst sind. Und man merkt, dass man richtig alt wird, wenn da nicht direkt die Truenessschilde hochgehen, sondern man durchaus sagen kann, dass die Linkin Park-Schlagseite in Verbindung mit semi-modernem Hardcore-Riffing der Band gut steht. Nennt man bestimmt auch Post Hardcore, aber nicht nach Touché Amore oder Fugazi sondern eher nach Rise Records in weniger beschissen produziert. Der Sänger säuselt selbst in den Balladen weniger als es die einstigen Szenestars immer getan haben, ergo eventuell sogar für manch eine/n hier was? Ich sage jedenfalls mal 7.5 - 8/10, da die Hooks sitzen, die Riffs drücken und die Arrangements effektiv wie noch was sind. Und es ist nicht mal übertrieben unoriginell. Auch wenn das irgendwie nur die 2018er-Variante von Sum 41's Chuck ist, wenn ich so drüber nachdenke.

Zuletzt geändert von Alphex 03.10.2018 14:50

05.10.2018 | 10:22 » Moderation benachrichtigen
CRIPPLED BLACK PHOENIX - Great escape

Justin Greaves kriegt mich am Ende immer. Schon seine Entwicklung vom Hardcore-Haudrauf bei Iron Monkey über den Rauswurf bei Electric Wizard und danach seine Häutung zu Crippled Black Phoenix beeindruckt mich zutiefst. Die vielen kleinen Nebenprojekte, mit denen er sich über Wasser hielt noch gar nicht erwähnt.
Bronze war ein gutes, ein sehr gutes Album. Erst beim Hören von Great escape verstehe ich, was ich an diesem sehr guten Album trotzdem vermisste. Die Emotionen, die CBP zusammen mit ihrer Musik auf dich einströmen lassen. Diese Band und namentlich Justin Greaves beherrschen das so unvergleichlich, es ist so ergreifend schön, dass es fast schmerzt. Oder es schmerzt so sehr, dass man Tränen des Glücks weinen möchte. Das war auf Bronze nicht in der Intensität vorhanden, jetzt ist alles wieder da. Alan Watts spricht den Spoken Word Einstieg (nur bei Greaves mache ich mir die Mühe, so etwas nachzuforschen) und dann wirst du in die Musik hineingezogen. To you I give ist alles, was ich an dieser Band liebe. Wenn der Refrain erklingt 'We'll make it right' dann bin ich einfach glückselig und weiss, dass diese Stelle immer in meinem Kopf bleiben wird. Ich habe keine Worte, hört es euch an. Man sollte die Pink Floydige Seite der Band lieben, hier und im weiteren Verlauf wird sie sehr herausgearbeitet. Es ist auf keinen Fall Kopie, es ist Inspiration, Einfluss. Es fliesst ein und wird Teil von CBP. Die zweite Seite beginnt mit Madman, einem Hybriden aus monotoner Percussion und sich -auch für meine Ohren- hervorragend einfügenden Synthies. Fantastisch. Für jeden Song nehmen sie sich genau die Zeit, die es braucht. Er wird sorgfältig, oft zerbrechlich aufgebaut, um dann umzuschlagen....oder auch nicht. Hier ist das nicht vorhersehbar. Beispiel dafür: Rain black, reign heavy und The times they are a'ragin'. Das erste singt Belinda Kordic und das müsste deshalb und weil es ein wunderbarer Song ist auch oder sogar Peter gefallen. So wie auch Nebulas. Den Abschluss und die ganze vierte Seite beansprucht Great escape Part 1 and 2. Alles, was ich beschrieben habe. Der Aufbau, die Ideen, das perfekte Laut-Leise-Spiel, die Härte und Zerbrechlichkeit, alles ist da.
Nebenbei, was Greaves abseits dieser unfassbaren Atmosphäre an Melodien und Riffs bringt, ist fast schon selbstverständlich...aber auch das Songwriting muss ich ganz weit herausheben.
Greaves verarbeitet textlich (auch etwas, um das ich mich sonst sehr selten kümmere) seine Deprssionen, die ihn lange quälten und die er wohl nie ganz überwinden wird. "I find it hard, not to go over the edge". Die Musik scheint ihm Hoffnung zu geben.
Ihr seht, das wird für mich das Album des Jahres, eigentlich sogar das Album, das dieses für mich wieder nicht so tolle Musikjahr rettet.
Was soll da noch kommen.
Ich hoffe, diese Platte live....das wäre die einzig mögliche Steigerung.
05.10.2018 | 12:17 » Moderation benachrichtigen
klingt ja ganz nett, aber ich bin nach der (Mankind) The Crafty Ape (2012?) ausgestiegen weil mich der immer stärker werdende proganteil im bandsound nicht weiter interessiert hat.
05.10.2018 | 16:11 » Moderation benachrichtigen
Da hast du jetzt aber mal richtig Mist gebaut Cracker!
Muss ich mir die wohl doch holen, auch wenn ich die überteuert finde.
Zudem habe ich "gehofft" das es nur mehr vom immer gleichen Brei gibt.
Offenbar haben sie doch noch mal ne gute Schippe drauf gelegt.
06.10.2018 | 00:17 » Moderation benachrichtigen
Achtung! Es ist unverkennbar eine CBP-Platte. Für mich eben eine verdammt geile*. Ich würde den anderen Output auch nicht als Brei bezeichnen, ich bin Riesenfan. Das bitte berücksichtigen, bevor du eine grössere Summe Bargeld investierst. Ich habe mir übrigens die glasklare direkt von Season of Mist gegönnt. Und dann da auch gleich noch Clutch, Mantar und noch anderes Schönes beigelegt.

* Iordanidis sieht das anders, die ganze Redaktion auch.

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