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kleine Albenkritiken für Zwischendurch

1374 Beiträge - 117370 Aufrufe

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10.10.2012 | 14:40 » Moderation benachrichtigen
Heut ein Album durchgehört?
Willst ein paar Sätzchen loswerden, aber nicht das ganz große Faß aufmachen?
Hau rein!
10.10.2012 | 14:41 » Moderation benachrichtigen
Unwinding Hours - Afterlives
Gefällt mir noch mal klar besser als die Erste. Ist mir direkt ans Herz gewachsen und steht locker in den Jahres Top 10. Herrliche Musik.:bow:

Mono - For your parents
Große Enttäuschung. Die Ideen und Harmonien sind ja schon ganz gut und so. Und es rührt fast auch. Aber das hört sich soooo kacke an. Das ist sooo mies gemischt und viel zu hoch und viel zu stumpf. Das Ding macht auf CD überhaupt keinen Spaß. Live mit fettem Orhester ist das bestimmt die Übergranate. Aber so jetzt landet das Ding erst mal in der Ecke. Buuuh, Mono, buuuh! Nächstes Mal mehr Liebe! :thumbdown:

Zuletzt geändert von Go Ahead Eagle 10.10.2012 14:46

10.10.2012 | 15:17 » Moderation benachrichtigen
Finde ich gut, den Thread. Ich schreibe ja auch ganz gerne ein paar Sätze zu den Platten, die ich höre. Aber da postet man oft schon, wenn man gerade angefangen hat. Das hier ist dann für die kleine Kritik hinterher. Passt!
10.10.2012 | 15:20 » Moderation benachrichtigen
Fleischkäsebrötchen-Mit Senf

Anfangs zu Nudeln tendiert und dann doch dazu entschieden.Brötchen war nicht zu trocken und der Fleischkäse
gut angebraten.Einziger Kritikpunkt:Das Öl hat das Brötchen ein wenig durchgesuppt,aber das machte der
Bauzner Senf wieder wett....
10.10.2012 | 15:30 » Moderation benachrichtigen
The Fall of Troy - Manipulator

Komisches Album! Bei jedem Hören stellt sich gleich nach den ersten Tönen der absolute Hörspass ein, aber so richtig fesselnd ist es nicht!? Höre es immer mal halbjährlich einmal und denn verschwindet es erstmal wieder! Positiver Nebeneffekt: hab es bis jetzt vielleicht 10x gehört und kann immer noch schön viel Neues entdecken. Und an immer wieder neuen musikalischen Entdeckungen mangelt es nicht, da hier auch krass verrückte Spezialisten am Werk sind...
10.10.2012 | 20:31 » Moderation benachrichtigen
Olli Schulz - sos
Hat mir ziemlich gut gefallen.
Hab den musikalisch kurz vorm beigen Album lieber aus den Augen verloren.
Auf dem aktuellen sind einige Perlen drauf.
Vor allem "Spielerfrau". Wobei mir das in der abundzu mal live dargebotenen Akustikversion noch mehr gefiel.
Olli singt mittlerweile deutlich besser, schreibt immer noch mal witzig, mal berührende Texte und naja, reift als Musiker.
10.10.2012 | 20:52 » Moderation benachrichtigen
Gallows - Gallows
Geil. Der polternde Straßenköterpunk-Hardcore-Bastard-Sound ist geblieben, nur Frank's Kreische wurde durch Wade's Grunze ersetzt. Passt erstaunlich gut und macht gleich von Beginn weg richtig Laune. Ich war ja anfangs skeptisch, da sich vor allem live die alten Sache mit der neuen Stimme komisch anfühlten, aber hier sitzt das einfach. Schöne Partygranate, das...
11.10.2012 | 09:55 » Moderation benachrichtigen
Tocotronic - Kook
Ich checks einfach nicht.
Ich mag die Alben davor und liebe die Alben danach.
Aber dieses monolithische Zwischending erschließt sich mir nicht.
Ich frag mich die ganze Zeit: Warum?
Ist das jetzt ein Grungeausläufer? Ist das Postrock? Irgendwie ists Tocotronics amerikanisches 90er Jahre Album und somit müsste es mir doch eigentlich liegen. Aber auch nach den Jahres tuts das irgendwie nicht.
11.10.2012 | 12:29 » Moderation benachrichtigen
John Mellencamp - Whenever We Wanted

Oft mit Bruce Springsteen verglichen, teilweise auch nicht ganz zu Unrecht. Dieses Album ist zwanzig Jahre alt, ich kram es immer mal wieder raus. Es ist so herrlich geerdete Musik, amerikanischer Heartland-Rock ohne irgendwelche Trends, komplett zeitgeistbefreit. Musik, die mich beruhigt und mich an eine Zeit erinnert, als das Leben leichter war. Diese Art von Rockmusik ist heute mehr oder weniger verschwunden, alles ist in Subszenen aufgesplittert, der Rockmainstream ist Nickelback. Seufz.
11.10.2012 | 16:51 » Moderation benachrichtigen
Coalesce - Ox

Mathcore ohne Auf-Teufel-Komm-Raus-Gefrickel, fast ohne Blastbeats und Breakdowns. Von Tempo her wie 4. Gang mit niedrigerer Drehzahl. Und statt des angesagten klinischen Gitarrensound sehr erdig, die Drumpatterns schleppend, groovig.
Ein bisschen so als hätten Dillinger Escape Plan Crowbar gefickt.
11.10.2012 | 19:12 » Moderation benachrichtigen
Gang Starr - Moment Of Truth

Mein Idealbild von Hip Hop: die Beats so dermaßen groovend und auf den Punkt und gleichzeitig relaxt, maßenweise Samples, die Raps setzen Maßstäbe. Ich verstehe nicht, was mit diesem Genre in den letzten zehn oder fünfzehn Jahren so schief gelaufen ist. Wahrscheinlich begeistert mich diese Art Hip Hop auch deswegen so: hier wird nicht über austauschbare Konservenbeats gerappt, es wird genauso viel Wert auf den Musikalischen Aspekt gelegt.
Jeder, der auch nur ansatzweise mit solcher Musik sympathisiert, sollte in dieses Album reinhören.

Zuletzt geändert von Drunken Third 11.10.2012 19:17

11.10.2012 | 19:14 » Moderation benachrichtigen
Die nenne ich seit 13 Jahren mein eigen :smile:
11.10.2012 | 19:16 » Moderation benachrichtigen
:cheers:
12.10.2012 | 21:14 » Moderation benachrichtigen
Title Fight - Floral Green

Nach dem ersten Durchlauf war ich recht ernüchtert, beim zweiten kristalliert sich doch schon etwas die wahre Größe raus. Irgendwer hier schrieb in dem Zusammenhang auch was von den Gitarrensounds aus den verschiedenen Untergenres, die er so liebt, und sich auf dieser Platte alle finden. Kann ich jetzt nachvollziehen und stimme zu. Irgendwie klingt dieses Album so, als hätte jemand die 90er destilliert und in PVC gegossen.
12.10.2012 | 21:21 » Moderation benachrichtigen
Beck - Midnight Vultures

Stäflich unbeachtet und vernachlässigt von mir!
Heute ausgepackt und frisch verliebt.
Das Album kanalisiert den Soul und die Wärme der letzten beiden TV on the radio mit der verrückten Effektspielerei von Stevens "Age of Adz" - und das fast 15 Jahre vor den Genannten. Jeder Song klingt frisch, jeder Song strahlt, jeder Song ist eigen. Ich bin begeistert! Die nächsten Wochen gehören Beck.
12.10.2012 | 21:26 » Moderation benachrichtigen
:cheers: Den Beck müsst ich mir auch mal wieder geben, hab alle seine Alben, die doch recht unterschiedlich sind.
Ein kleines Genie der Typ, nur leider ein bekennender Scientologe.
12.10.2012 | 21:30 » Moderation benachrichtigen
:cheers: Den Beck müsst ich mir auch mal wieder geben, hab alle seine Alben, die doch recht unterschiedlich sind.
Ein kleines Genie der Typ, nur leider ein bekennender Scientologe.pixiesa, 12.10.2012 21:26

(Is mir echt Latte was der ist und von wem der träumt.)

Das Album ist einfach wahnsinnig freak-soulige, durchgeknallte Bumsmucke fürs Köpfchen!
12.10.2012 | 21:36 » Moderation benachrichtigen
Drag The River - Closed

Mit Country kannst du mich eigentlich drei Mal quer durch die Prärie jagen, aber wenn Jon Snodgrass und Chad Price loslegen, geht das klar. Die beiden finden genau die richtige Mischung zwischen Ernsthaftigkeit und Augenzwinkern - es ist zum Glück nicht traditionell, aber auch keine Parodie - eher eine feine Hommage. Und dass in fast jedem Song gesoffen wird, schadet auch nicht. Wohl die ungewöhnlichste Band, die bei mir regelmäßig spielen darf.
12.10.2012 | 22:16 » Moderation benachrichtigen
The Number Twelve Looks Like You - Mongrel

Ich weiss, ich bin ja hier grösstenteils unter Banausen bezüglich dem Math/Chaos-Genre unterwegs, und so gilt mal wieder: IHR HABT DOCH ALLE KEINE AHNUNG!!! Das Ding ist durchzogen von Takten, die wohl nur die Musiker selbst verstehen, unablässigem Gezeter von 2 hyperaktiven Fusshupen, und respiratorischem 3-Sekunden-Ideen-Husten. Und dennoch formt sich daraus eine Metal/HC-Suppe deluxe mit Fettaugen en masse druff. Allein das Metal/Postrock-Ende von "Grandfather" oder das Hamsterhodenmassakriergeschrei über Flamencogitarren in "Paper Weight Pigs" rechtfertigen den verdammten Kauf. Ich grinde mal noch bisschen arhytmisch durch die Wohnung.
12.10.2012 | 23:16 » Moderation benachrichtigen
@Powder: Die Mongrel hatte ich mir letztens mal bei Spotify angehört. Gefiel mir überraschend gut, obwohl ich mit Math/Chaos bislang überhaupt nichts am Hut hatte.

Eigentlich wollte ich aber ein paar Zeilen zu The Hirsch Effekt - Holon Hiberno verlieren.

Puh, gerade zum 1. Mal angehört und ich bin noch völlig durch den Wind. Hier treffen wirklich im Sekundentakt Genie und Wahnsinn aufeinander. Ich musste zwischendurch manchmal loslachen, weil mich die Wechsel in den Gesangsstylen, dann doch schön überrascht haben. Erstaunlicher Weise passen die einzelnen Teile, die man hier vor den Kopf geknallt bekommt, doch sehr gut zueinander.

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