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Presseschau

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25.06.2018 | 20:47 » Moderation benachrichtigen
Da stimme ich zu. Der Söder will jetzt als neuer sein Revier mit seinem Urin markieren, beißt rum und kläfft.
Und ist ihm wurscht, wenn er da anfällt. Mit dem Horstl ging's grade noch, aber Söder ist hardcore.
Man dachte ja bei den Amis damals auch, George Walker Bush ist das pure Böse. Heute würde man sich nach dem sehnen.
So etwa sehe ich da Seehofer und Söder.
25.06.2018 | 21:19 » Moderation benachrichtigen
Kein Plan, vielleicht tue ich ihm da Unrecht, aber ich empfand ihn von der Art her nie so verbissen wie den Stoiber oder so vollkommen kalkulierend-gnadenlos wie den Söder. Und außer dem Huber habe ich keine weiteren CSU-Chefs aktiv (und zeitlich live) miterlebt.
25.06.2018 | 21:40 » Moderation benachrichtigen
Ne, täuscht nicht. Der Horstl ist zwar nicht mein Fall, aber hatte ein bisschen Ahnung vom normalen Leben. Das, was die CSU mal groß gemacht hat. Partei der kloana Leit.
25.06.2018 | 21:53 » Moderation benachrichtigen
Der Moment wo ich ihn ernsthaft als Mensch wahrzunehmen glaubte war halt 2015 bei der Flüchtlingskrise, wo er massiv geschockt wirkte in einigen Momenten, wo er ein Mikro vor die Nase bekam. Und ja, natürlich gehen die wenigsten Politiker/innen davon aus, jetzt den Karren grinsend vor die Wand zu fahren, aber explizit da hatte ich den Eindruck: Der glaubt das, was er sagt, auch. Und das unterscheidet ihn, bei aller "Rechtspopulisten unter sich"-Nummer von einem Berlusconi oder von den ganzen korrupten FPÖ- und BZÖ-Gestalten wie Haider. Und von Söder. Dummerweise macht das auch unflexibler in Verhandlungssituationen.

Und weil das Thema der "CSU außerhalb von Bayerns" ja nun wieder hochkocht - das wäre wirklich das Schlechteste, was gemacht werden könnte, denn auf sehr bizarre Weise leistet die CSU in Bayern etwas, für das ja eigentlich Sozialdemokraten zuständig sein sollten: Den Bürger/innen das Gefühl zu geben, "ihre" Partei zu sein. Warum das die Linken zunehmend verlernen und die Rechten monopolisieren, das ist die eine Sache, aber jetzt auch noch der CSU das für Bayern auszutreiben und der AfD alleinig diese Nummer zu lassen, das wäre... ufff.
25.06.2018 | 22:04 » Moderation benachrichtigen
Söder ist gelernter Journalist. Der glaubt an diese Medien-Bubble als Realität. Verkennt aber, der "Bayer" ist zwar im Schnitt konservativ oder konservativer als ein NRWler, aber aggressiv oder direkt fremdenfeindlich, nee, das passt nicht. Man mag ein bisschen Hau-drauf-Prosit-Aber-Hallo, aber im Grunde will "der" Bayer einfach nur seine Ruhe vom Staat. Exemplarisch ein Spruch von 1918: "Um Gods Willn, dann mach ma halt a Revolution, damit a Ruah is"
25.06.2018 | 22:15 » Moderation benachrichtigen
Also auch wenn mir klar ist, wie sich der vernunftholistisch-protestantische Preuße und sein (vulgärhegelianisches) Staatsverständnis vom Bayern unterscheidet: Hast du denn für das "will seine Ruhe vor'm Staat" konkrete Belege, (weitere) Zitate, Anhaltspunkte? Find's grad ziemlich spannend.

Zuletzt geändert von Alphex 25.06.2018 22:44

25.06.2018 | 22:26 » Moderation benachrichtigen
Puh, konkrete Belege, es ist eher ein Sammelsurium an Eindrücken.
Michael Ende, Achternbusch, Polt, Enzensberger, Brecht mit Abstrichen, bei keinen spielte der Staat eine große Rolle. Immer der direkte Kontakt des Menschen. Auch ein Pumuckl ist irgendwie "boarisch" obwohl er gerne Schifferl fahren dad...
Das ist aber nur mein kleines Verständnis von der großen, großen Welt. Simplifizierung für den Alltag...
25.06.2018 | 22:38 » Moderation benachrichtigen
Würdest du sagen, es geht explizit um den Staat als Instanz, oder ist Politik insgesamt nicht so beliebt? Werden andere "Korrekturinstanzen" wie Nachbarschaftshilfe, Kirche (als Institution, nicht als Brauch) anders gehandhabt? Weil das Image ist ja gerne mal, man schere sich nicht um den Rest der Welt, wohl aber um seine Gemeinde.
26.06.2018 | 06:32 » Moderation benachrichtigen
Moin, ist zwar etwas seltsam in so einem Forum einen Bayern-Exkurs aus subjektiver Sicht abzuhalten, aber kurz:
Der Staat als solches ist sicherlich nicht abgelehnt. Der soll sich aber um das kümmern, wofür er da ist, was in seine Gewichtsklasse fällt. Subsidiarität halt als Buzzword. Dazu eine relativ flache Gesellschaft mangels früherer Industrialisierung und Verstädterung.
Ansonsten sollte man die Scheuklappen oberbairischer Bergdörfer nicht mit ganz Bayern verwechseln. Städte wie Augsburg haben schon europaweit gehandelt, da hat der Oberlandler noch heftigste Probleme mit dem Genpool gehabt.
Nö, der Rest der Welt interessiert schon. Erklärt vielleicht den Boom und Langlebigkeit von BR-Sendungen wie Gernstl unterwegs oder Mein Job, Dein Job.

Zuletzt geändert von Woas Sois... 26.06.2018 06:42

26.06.2018 | 09:02 » Moderation benachrichtigen
Tatsächlich sehr interessante Aspekte, Woas. Habe ich mir gerade sehr aufmerksam durchgelesen. Und dann solche Sätze:

Städte wie Augsburg haben schon europaweit gehandelt, da hat der Oberlandler noch heftigste Probleme mit dem Genpool gehabt.Woas Sois..., 26.06.2018 06:32 #


Wenn es eine Meisterschaft im "Humorvoll-bissig Dinge auf den Punkt bringen" gäbe, du wärst klarer Favorit in meinen Augen.
26.06.2018 | 11:54 » Moderation benachrichtigen
Mahlzeit, Ofsi.

Das sind nur subjektive Eindrücke. Was es vermutlich in der ein oder anderen Gegend ähnlich gibt.
Und ich sehe auch die negativen Seiten. Diese doch sehr reservierte Haltung gegenüber Neuem. Oder neuen Leuten.
Deswegen muss man "uns" auch manches aufzwingen, damit es voran geht. Aber hey, jede Gegend hat seinen eigenen Grundgroove, die Leute von der Waterkant, Pottler und der Pfälzer Jung.
26.06.2018 | 14:21 » Moderation benachrichtigen
Grad auf Twitter entdeckt und für gut befunden
26.06.2018 | 14:36 » Moderation benachrichtigen
Sehr gut geschrieben.
26.06.2018 | 15:08 » Moderation benachrichtigen
Gut geschrieben, inhaltlich an einigen Punkten trotzdem schwammig. Die Trennung Flüchtlinge und Migranten sollte man gerade bei so einem Artikel sauber handhaben, und auch auf politischer Ebene dann halt legale Migrationsmöglichkeiten (!) geben. Solange das alles eins ist, wird die Debatte nicht besser. Im Gegenteil.
26.06.2018 | 16:41 » Moderation benachrichtigen
Schöner Artikel, aber wie alt ist denn der Autor? Diese Sprache ist nichts neues. Vor 20 Jahren sprach ein Stoiber schon von "durchrasster Gesellschaft", ein Dregger besuchte alte SS-Kameraden, Filbinger, was damals bei der Anerkennung der Westgrenze Polens teilweise kam, na servas. Nö, diese 20-25% rechtsextreme Affinität waren immer da.
27.06.2018 | 08:18 » Moderation benachrichtigen
Der Autor ist nur ein bisschen älter als ich - und ich gehöre auch zu den Leuten, die zwar wissen, dass es eigentlich keine "früher war das doch alles nicht so"-Zeiten gegeben hat, aber trotzdem vom hier und jetzt und den letzten Jahren besonders angewidert und erschüttert ist. Zumal man sich ja - naiv natürlich - erhofft, dass endlich Lehren draus gezogen werden und sich die Dinge zum besseren wenden.
27.06.2018 | 21:20 » Moderation benachrichtigen
Spon, zum Ausscheiden
wtf, was soll diese, mit der Brechstange, konstruierte Analogie zwischen Sport und Politik?
Habt ihr den Arsch offen?
28.06.2018 | 03:08 » Moderation benachrichtigen
Latent lakonisch in den Raum gepustet: Ist halt SPON.
Und dann noch die famose Kommentar-Sektion.
28.06.2018 | 09:33 » Moderation benachrichtigen
Bemüht *hüst, hüst* .
28.06.2018 | 13:21 » Moderation benachrichtigen
Es ist schon sehr albern.
Bei der Tagesschau wurde man gestern Abend auch mit "Guten Abend, wenn man davon heute noch sprechen kann" begrüßt. Bei aller Liebe, aber wenn ich mir den Mist, der in der Welt so passiert, anschaue, kann doch jetzt nicht ausgerechnet dieses Fußballspiel den Untergang der Welt einläuten...

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