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Jazz is not dead.

47 Beiträge - 4117 Aufrufe

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16.06.2020 | 20:21 » Moderation benachrichtigen
Es dürfte etwas mehr als ein halbes Jahr her sein, dass ich eines der wohl bekanntesten Jazz Alben schlechthin für mich entdeckt habe.



John Coltrane - A Love Supreme

Ich höre am sonsten kaum Jazz und das muss als meine Entschuldigung für die bisherige Unkentniss dieses sehr berühmenten Albums reichen.

Was ich an Jazz oft nich mag ist, dass diese Musik bei mir Bilder im Kopf projeziert, die auf mich abgenutzt wirken (verrauchte Jazzklubs, verregnete Straßen etc.) und mich nicht mitreißen. Oder ich habe es mit instrumentaler Musik zu tun aus der ich nichts für mich gewinnen kann.

Hier ist es ganz anders. Direkt beim ersten Hören hat sich der Schalter umgelegt und das Album zeigt gar keine Abnutzungserscheinungen. Von diesen abgnutzen Bildern/Aossoziationen über die ich geschrieben habe keine Spur, stattdessen eine tief gehende Freude die den Zuhörer einnimmt und ein perfektes Instrumentalalbum. Alles sitzt, keine Stelle ist überflüssig, selbst das Kontrabassolo fügt sich sehr gut ein (Jazz-Kontrabasssolos! - das ist wirklich Musik die eigentlich nicht höre). Das Saxophon, Schlagzeug, Bass und Klavier harmonieren sehr schön miteinander. Ein tolles, abwechslungsreiches Album mit einer schönen Drammaturgie, perfekt auf den Punkt gebracht und mit mich berührenden (ich nenne das jetzt mal so) Klangfarben und Atmosphäre.

Ein Album als ob jemand einem seine Liebe offenbaren würde.

Eurer was Jazz angeht sehr ungebildeter Nata

Zuletzt geändert von Nathanael_x 16.06.2020 21:10

16.06.2020 | 20:44 » Moderation benachrichtigen
Dann möchte ich hier auch noch mal



What Kinda Music - Tom Misch & Yussef Dayes

bewerben, gute Electronica mit vielen Jazz Beats darunter. Läuft bei mir inzwischen täglich, besonders Tidal Wave ist grandios.
17.06.2020 | 09:34 » Moderation benachrichtigen
Meine einzige:



BEASTS OF BOURBON - The Axeman's Jazz.
17.06.2020 | 10:51 » Moderation benachrichtigen
edit: Fehler
17.06.2020 | 12:07 » Moderation benachrichtigen
Sehr schöner Text zu der A Love Supreme, Nata. Ihre Brillanz und Wichtigkeit hast du gut auf den Punkt gebracht. Es ist auch immer wieder erstaunlich, wie sich das Album beim häufigen hören nicht abnutzt und wie viel Kraft und Energie in den rund 33 Minuten spiritueller Musik infiltriert sind.

Witzig, dass dieser Thread wieder ausgegraben wurde. Mein ersterstellter Thread unter meinem alten Nickname :rolleyes:.
17.06.2020 | 14:54 » Moderation benachrichtigen
A Love Supreme hat sich mir so langsam auch einigermaßen komplett erschlossen, das hat aber durchaus einige Durchgänge gebraucht, obwohl ich beim ersten Mal schon erkannt habe, warum dem Album (vollkommen zurecht) solch eine Bedeutung zugemessen wird.
Ich hab mir zum Vergleich jetzt erst mal die Blue Train besorgt und war erstaunt wie unterschiedlich die Alben letztlich sind, obwohl da nur ein paar Jahre dazwischen liegen. Das Album hält sich durchgehend an die damaligen Hardbop-Konventionen, weswegen es mir direkt ins Ohr gegangen und letztlich auch leichter zu konsumieren ist. Die zusätzlichen Trompeten- und Posaunenparts spielen da für mich auch eine Rolle. Letztlich sind beide Alben auf ihre Art und Weise toll, aber dass die Love Supreme aus musikhistorischer Sicht wesentlich bedeutsamer ist, ist klar. Wenn man so will ist das so Marke KidA und Blue Train eher The Colour & The Shape :bigsmile:
18.10.2020 | 16:23 » Moderation benachrichtigen

Adult Swim möchten anscheinend in das
New Jazz Century
einführen.

Unter anderem mit so bekannten Name wie Sons Of Kemet, Matana Roberts, Colin Stetson, Makaya McCraven, ...
Die Songs werden als WAV-Dateien abgespielt und sind evtl. auf der Festplatte zwischengespeichert ... :wink::tongue:

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