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(W)hole In One - Alben mit Konzept

60 Beiträge - 6431 Aufrufe

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19.05.2011 | 17:00 » Moderation benachrichtigen
Hab's im Forum gesucht, aber nichts Entsprechendes gefunden. Ich finde das ja irrsinnig interessant, ein Album im Ganzen zu betrachten und über die gesamte Spiellänge eine Geschichte erzählt zu bekommen. Mich interessiert in erster Linie die Story/Grundtenor und eventuelle Wirkung auf euch. Habsch mir so gedacht (muss aber nicht sein):

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Boys Night Out - Trainwreck

Musik: oberflächlich betrachtet zunächst recht melodischer Screamo, der aber im späteren Verlauf progressive Einschübe bekommt und sogar Folk-Anleihen durchblicken lässt.

Thema: Ein Mann tötet schlafwandelnd während eines Alptraums seine Frau und kommt umgehend ins Irrenhaus. Die Schuldgefühle lassen ihn subtil wahnsinnig werden und so vergiftet er nach Entlassung seine Familie. Zum Schluss hackt er sich beide Hände ab (wie hat er das mit der zweiten wohl gemacht?:confused:) und verendet in seiner Wohnung. Es wird jeweils aus Sicht des Mannes und des behandelnden Arztes erzählt, der am Ende auch den Sterbenden findet.

Hat mich beim ersten Mal vollkommen mitgenommen, wie intensiv und düster das Ganze erzählt wird. Ganz im Gegenteil zur Musik, die zwar nicht gerade fröhlich klingt, aber isoliert betrachtet doch seltsam unpassend daherkommt. Dennoch eine wirklich intensive Erfahrung, der man jedoch auch eine Chance geben muss, um zu wirken. Eine der hängenbleibenden Zeilen ist: "These lines I wear around my wrists, are there to proof that I exist."
19.05.2011 | 17:05 » Moderation benachrichtigen
Paradebeispiel: Defeater, und zwar der gesamte Backkatalog im Ganzen. Punkt.
19.05.2011 | 17:17 » Moderation benachrichtigen
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Story dürfte ja schon bekannt sein, wenn nicht => Klick mich
19.05.2011 | 17:22 » Moderation benachrichtigen
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Mars Volta-De-loused in the Comatorium

Wikipedia:Das Album erzählt die Geschichte der fiktiven Romanfigur Cerpin Taxt, inspiriert von Julio Venegas, einem Freund der Band. Dieser fiel nach einem gescheiterten Suizidversuch durch eine Überdosis Morphin in ein wochenlanges Koma. Nachdem er wieder erwachte, war er entstellt und halbseitig gelähmt, sodass er schließlich von einer Eisenbahnbrücke in den dichten Verkehr sprang und so seinem Leben ein Ende setzte.
19.05.2011 | 17:24 » Moderation benachrichtigen
Persönliches, Leute. Mich interessiert auch was ihr jeweils davon haltet bzw. ob's euch berührt oder zu abgedreht ist oder was auch immer.
19.05.2011 | 17:29 » Moderation benachrichtigen
Ehrlich gesagt habe ich Konzeptalben immer nur als solche erkannt, wenn mir einer sagt dass soll so sein.
Musik ist nun mal keine Literatur oder ein Film, von daher, keine persönliche Story parat.
19.05.2011 | 17:42 » Moderation benachrichtigen
Nee, schon klar, man riecht das selten schon vorher. Aber hat man nicht den Drang, wenn einem das Album gefällt, sich dann auch ein bisschen eingehender mit der Geschichte dahinter zu befassen? Ist bei mir zumindest so.
19.05.2011 | 17:44 » Moderation benachrichtigen
Mir geht's da auch wie dem Woas Sois. Konzept heißt für mich höchstens, dass es einen roten Faden in der Musik gibt- mir fällt da aber spontan nix ein. Die Reihenfolge der Songs auf der Platte ist schon wichtig; vor allem, wenn die eher kurz sind. Vielleicht mag ich ja auch deshalb lange Songs: die sind in sich so 'ne Art Geschichte- danach kann's wieder mit sonstwas weitergehen.
19.05.2011 | 17:50 » Moderation benachrichtigen
Interessanter Thread und worth asking, aber ich habe auch nie einen wirklichen Zugang zu Konzeptalben gefunden bzw zu mehr als den einzelnen Bauteilen. Vielleicht hab ich da ein Aufmerksamkeitsdefizit (omg!), aber selbst wenn ich es mir vornehme mal genauer auf die ganze Geschichte zu hören, nehme ich die Songs dann doch wieder ganz schnell nur isoliert war.
Aber "Trainwreck" sollte man vllt mal ne Chance geben.
19.05.2011 | 19:24 » Moderation benachrichtigen
Die Mutter aller Konzeptalben:

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Story sicher bekannt. Den Film hab ich ewig nicht mehr gesehen, fand den aber gut. Ansonsten hab ich die Songs auch mehr als Einzelsongs wahrgenommen.
19.05.2011 | 21:02 » Moderation benachrichtigen
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London in den 60ern. Ein Junge, eher Außenseiter, fühlt sich in seinem Leben gefangen. Er lebt bei seinen Eltern, die ihn nicht verstehen und geht einem Drecksjob nach. Aber am Wochenende ist er wer, denn da fährt er mit seinen Mod-Freunden auf seinem Scooter (Motorroller) runter nach Brighton, um dort zu tanzen und die Sau rauszulassen. Aber dieses Leben kann nicht ewig so weitergehen... den Schluss will ich nicht verraten.

Ehrlich gesagt versteht man das Konzept auch nur mit Unterstützung der Bilder im Booklet (ganz tolle Schwarzweiß-Fotografien über viele, viele Seiten). Oder man schaut sich die hervorragende Verfilmung an, die einige Jahre später entstanden ist. Ich kann mich mit diesem Typen sehr gut identifizieren, ich hab mich oft als Außenseiter gefühlt, und das ist auch heute noch manchmal der Fall.
19.05.2011 | 21:04 » Moderation benachrichtigen
Und die Musik dazu ist :bow:. Pete Townshend at his very best.
19.05.2011 | 21:10 » Moderation benachrichtigen
Sehr richtig. Wobei ich "Tommy" musikalisch noch eine Ecke besser finde, aber da ist das Konzept ziemlicher Schmu.
19.05.2011 | 21:16 » Moderation benachrichtigen
Gibt es eigentlich keine moderneren Konzeptalben die Sinn machen? Nicht falsch verstehen, die beiden letzten sind :bow:
Ich hab noch ne ältere auf Lager:



Village Green Preservation Society

:cheers:
19.05.2011 | 21:21 » Moderation benachrichtigen

Dürfte auch eins sein,soweit ich mich erinnern kann.:hm:
19.05.2011 | 21:22 » Moderation benachrichtigen
Bei moderner fallen mir nur so Prog- oder Metalsachen ein.

Oder:

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Amplifier - The Octopus

Handlung: Ich hab keine Ahnung. Irgendsowas verquastes Kosmisches.


Edith: "Crack The Skye" ist glaube ich keins, aber "Blood Mountain", da geht's um das Erklimmen eines Berges.
19.05.2011 | 21:25 » Moderation benachrichtigen
Bei moderner fallen mir nur so Prog- oder Metalsachen ein.

Oder:

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Amplifier - The Octopus

Handlung: Ich hab keine Ahnung. Irgendsowas verquastes Kosmisches.


Edith: "Crack The Skye" ist glaube ich keins, aber "Blood Mountain", da geht's um das Erklimmen eines Berges.Olsen, 19.05.2011 21:22


Ne, Crack the skye ist angeblich auch eines. Irgendwas stirbt und kommt zum russischen rasputin und so weiter ...
19.05.2011 | 21:26 » Moderation benachrichtigen
Ist doch eins....grade recherchiert.WIKI

oh,zu spät.
19.05.2011 | 21:27 » Moderation benachrichtigen
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Die Wurzel aller Konzeptalben....
19.05.2011 | 21:30 » Moderation benachrichtigen
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London in den 60ern. Ein Junge, eher Außenseiter, fühlt sich in seinem Leben gefangen. Er lebt bei seinen Eltern, die ihn nicht verstehen und geht einem Drecksjob nach. Aber am Wochenende ist er wer, denn da fährt er mit seinen Mod-Freunden auf seinem Scooter (Motorroller) runter nach Brighton, um dort zu tanzen und die Sau rauszulassen. Aber dieses Leben kann nicht ewig so weitergehen... den Schluss will ich nicht verraten.

Ehrlich gesagt versteht man das Konzept auch nur mit Unterstützung der Bilder im Booklet (ganz tolle Schwarzweiß-Fotografien über viele, viele Seiten). Oder man schaut sich die hervorragende Verfilmung an, die einige Jahre später entstanden ist. Ich kann mich mit diesem Typen sehr gut identifizieren, ich hab mich oft als Außenseiter gefühlt, und das ist auch heute noch manchmal der Fall.Olsen, 19.05.2011 21:02


Coole Pics, cooler Film.

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