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Serienthread

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25.01.2018 | 13:38 » Moderation benachrichtigen
Ich habe von der American Crime Story über Orenthal (was ist das eigentlich für ein Name?) James Simpson erst drei Folgen hinter mir und sehe das zum jetzigen Zeitpunkt ganz anders. Fesselnd erzählt, wenn auch die "Flucht" etwas zu lang dargestellt war, und tolle Schauspieler. Travolta ist mir fast zu präsent, die Darstellung grenzt gelegentlich gar ans Groteske, wirkt aber auch irgendwie seltsam faszinierend. Ich bleibe auf jeden Fall ganz dicht dran.
25.01.2018 | 14:08 » Moderation benachrichtigen
Dem kann ich mich nur anschließen. Ich hab die Serie vor 2 Wochen oder so auch geguckt und fand die echt spannend und sehr gut erzählt. Das mit der Flucht empfand ich auch als etwas zu lang und Travolta hat mich auch irgendwie gestört (ich war aber da auch die meiste Zeit etwas entsetzt, wie schlimm künstlich er mittlerweile aussieht).
25.01.2018 | 15:03 » Moderation benachrichtigen
Club der roten Bänder Staffel 3

Ein sehr gelungener, runder Abschluss dieser schönen, tragischen Serie. Hätte mir, was mir selten so geht, wirklich noch eine vierte und fünfte Staffel gewünscht, aber ewig kann man diese Erzählung nicht hinauszögern. Der Schlussteil ist den Machern extrem ergreifend geraten, ich glaube, die letzten 30 Minuten hab ich durchgeheult. Wann hat eine deutsche Serie das schon mal bei mir geschafft? Antwort: nie. "Club der roten Bänder" war und ist etwas ganz Besonderes.
26.01.2018 | 00:16 » Moderation benachrichtigen
Peaky Blinders Series 4

Jawoll! Wieder viel besser als die schwache dritte Staffel, sogar auf einem Niveau mit der ersten. So macht die Serie wieder richtig Spaß. Adrien Brody spielt als Antagonist ganz groß auf und schmeißt sich mit Hingabe in jede Silbe. Die Stammbesetzung ist eh top.
29.01.2018 | 02:19 » Moderation benachrichtigen
Black Mirror Season 4

Durchwachsene Staffel, für mich die schwächste bisher. Eine Episode gefiel mir super, eine gut, zwei waren mittelmäßig und zwei schwach. Trotzdem: auch in den schwächeren Folgen hat die Serie meist irgendeinen hübschen Einfall oder wie im Falle von "Crocodile" ein interessantes Setting, in diesem Fall die Landschaft. Es reicht jetzt aber langsam, die Streckung auf sechs Episoden tut den Staffeln nicht gut.
29.01.2018 | 19:27 » Moderation benachrichtigen
La Mante

Französisches Depri-Düster-Drama rund um eine Mordserie, die den Taten der im Gefängnis sitzenden "Gottesanbeterin" (so die Übersetzung des Titels) nachempfunden ist. Die Geschichte schlägt viele Haken, bleibt dabei aber nachvollziehbar und ist recht spannend. Muss man nicht gesehen haben, als Freund solcher Stoffe, wie ich es einer bin, lässt sich das aber gut aushalten.
03.02.2018 | 23:20 » Moderation benachrichtigen
Zwei hochgelobte Serien, mit denen ich Probleme hatte:

The Handmaid's Tale Season 1
Acht Emmys? Wofür? Ich kann's nicht nachvollziehen. Ich würde die Serie gerne mögen, weil ich das Thema super finde, aber der Funke sprang für mich niemals über. Es mag an einigen Besetzungen liegen, die ich problematisch finde, vielleicht auch an der unrund geschriebenen Hauptfigur (immer wieder merkwürdige Widersprüche), aber hauptsächlich liegt mein Problem darin, dass die Serie mich emotional nie gepackt hat und dahingehend flach blieb. Bin sehr skeptisch, ob ich mir eine zweite Staffel ansehe.

The Marvelous Mrs. Maisel Season 1
Hatte einige Probleme reinzukommen, nach der zweiten Folge gelang es mir dann besser. Danach schwankt die Staffel hin und her, gute und schlechte Szenen geben sich die Klinke in die Hand. Was mich dran gehalten hat, ist Alex Borstein und ihre Rolle der Susie Meyerson. Ich mag Rachel Brosnahan, finde ihre Performance hier aber nicht immer überzeugend. Vielleicht liegt es auch an ihrer Figur, die ich mal sehr unterhaltsam, dann wieder naiv-unerträglich finde. Richtig glaubwürdig finde ich das Club-Milieu in diesem Film nicht, es geht wohl eher darum, was Frauen zu dieser Zeit (1958) gerne gesagt HÄTTEN als was sie tatsächlich gesagt haben könnten. Aber mal sehen, ich schaue das wohl weiter, auch wenn ich nicht ganz überzeugt bin.
14.02.2018 | 12:10 » Moderation benachrichtigen
Letzten Samstag zufällig mit Taboo angefangen, deshalb die ersten zehn Minuten der ersten Episode verpasst und die dritte nicht ganz zu Ende geschafft - weil RTL II wirklich 'ne reichliche Kackausstrahlung betreibt.
Zur Serie: Macht Bock auf Laune und insbesondere Hardy ist 'ne Person gewordene Wucht. Scheint eher ums Business zu gehen, aber da schwingt was derbst mysteriöses mit. Spannend.
15.02.2018 | 10:03 » Moderation benachrichtigen
taboo war auf alle fälle sehenswert. bin gespannt auf season 2.
(auf amazon prime gibt's die erste staffel für mitglieder noch for free)
15.02.2018 | 20:09 » Moderation benachrichtigen
Im März gibt es wieder (die leider schon letzte Staffel) Love :bow: Bertiieeee :heart:

15.02.2018 | 20:45 » Moderation benachrichtigen
Smilf
Eine junge alleinstehende Mutter Mitte zwanzig kämpft mit dem Leben, ihrer Mutter, ihrem Ex und gegen die Geldsorgen. Die Idee ist gut und die Umsetzung fand ich sehr ansprechend, zeitweise traurig manchmal zum schreien komisch und oftmals ist das Leben einfach nur schei*e. Die Serie kommt von Showtime und in Sachen Derbheit gesellt sie sich auch gerne zu Shameless nur ist sie nicht so überdreht und ist ein wenig geerdeter. Frankie Shaw hat hier eine kleine Perle erfunden und in den acht Folgen war mir nie langweilig.
16.02.2018 | 21:15 » Moderation benachrichtigen
bei mir läuft aktuell mal wieder ugly americans. eine liga mit den großen animationsserien wie - ich zähl mal auf - simpsons, south park, futurama, bob's burgers, rick & morty ... hab ich was vergessen (das dings mit dem pferd kenn ich noch nicht)?
16.02.2018 | 22:51 » Moderation benachrichtigen
bei mir läuft aktuell mal wieder ugly americans. eine liga mit den großen animationsserien wie - ich zähl mal auf - simpsons, south park, futurama, bob's burgers, rick & morty ... hab ich was vergessen (das dings mit dem pferd kenn ich noch nicht)?etienoir, 16.02.2018 21:15 #

Für mich gibt es zwar nur zwei wirklich große, aber es sieht interessant aus. Hab es auch schon online gefunden, werd ich mal checken. Der Titel sagt mir auf jeden Fall auch was, aber ich hab's nie gesehen.
16.02.2018 | 22:53 » Moderation benachrichtigen
Mit "Ugly Americans" bin ich bisher nie so richtig warm geworden... es gab schon reingezappte, gute Momente, aber 'ne Episode habe ich bisher noch nie gestemmt bekommen.
Ach, und was die "Simpsons" betrifft, sind wir uns doch aber alle einig, dass wir die 'alten' meinen. :bigsmile:
16.02.2018 | 23:08 » Moderation benachrichtigen
Ja, aber das sag ich nicht extra dazu, weil das bei fast jeder Serie so ist, die sehr lange läuft, dass sie irgendwann nachlässt. Al Bundy ist für mich auch mit das Beste, was je im TV lief, aber ca. in Staffel 6 kommt halt der Bruch, und dann sind nur noch einzelne Folgen oder Szenen wirklich gut, und alle spielen ihre Rollen total überzogen.
16.02.2018 | 23:41 » Moderation benachrichtigen
Ja, ja so ist das... und: Mit Sieben - zuvor schon mit Lucky - war dann endgültig der Endboss im Schuhgeschäft.
17.02.2018 | 00:00 » Moderation benachrichtigen
Ja, aber das sag ich nicht extra dazu, weil das bei fast jeder Serie so ist, die sehr lange läuft, dass sie irgendwann nachlässt. Al Bundy ist für mich auch mit das Beste, was je im TV lief, aber ca. in Staffel 6 kommt halt der Bruch, und dann sind nur noch einzelne Folgen oder Szenen wirklich gut, und alle spielen ihre Rollen total überzogen.HIRNTOT, 16.02.2018 23:08 #

Ohja, so war das. Al Bundy war fantastisch. Solange Steve dabei war, fand ich alles super. Mit Jefferson gab es noch einige super Folgen, aber dann wurde es schwach. Die späteren konnte man leider nicht mehr ansehen.

Das kennst du?



THE BONES - Psycho Dad
:bow:
17.02.2018 | 11:02 » Moderation benachrichtigen
Dark
Irgendetwas stimmt von Anfang an nicht mit der Kleinstadt Winden. Man bekommt hier gleich ein ungutes Gefühl. Jantje Friese (Drehbuch) und Baran Bo Odar (Regie) haben mit Dark eine Genre-Serie geschaffen, die in ihrer Konsequenz ihresgleichen in der deutschen Film- und Serienlandschaft sucht.

Jantje Friese und Baran Bo Odar produzierten mit Dark eine spannend inszenierte und komplex erzählte Geschichte. Der Twist hierbei ist, dass die Handlung von Dark durch einen starken Sprung zwischen verschiedenen Zeitebenen gekennzeichnet ist. Gegenwart und Vergangenheit scheinen durch in der früheren Zeit zu liegende Ereignisse miteinander verbunden zu sein. Dabei können wir die unterschiedlichen Generationen der Figuren zu verschiedenen Zeitpunkten beobachten. Das macht die Handlung zum Gegenteil von vorhersehbar, da man als Zuschauer den Überblick über ein großes Ensemble behalten muss. Lobenswert ist an dieser Stelle das Casting. Selten gab es eine Serie, der es so gut gelungen ist, Kinder- und Erwachsenendarsteller einer Rolle physiognomisch passend, zu besetzen. So überzeugen vor allem Karoline Eichhorn in ihrer Rolle als aufmerksame Polizistin Charlotte Doppler und Oliver Masucci als vom Verschwinden seines Sohnes getriebener Vater Ulrich Nielsen. Währenddessen die anderen Figuren aber hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben. Der mindestens ein Dutzend zählende große Hauptcast wird zu wenig ausgeleuchtet. Wirklich nahe kommen einem die Figuren nur wenige.

Trotzdem ist die Handlung geschickt langsam und verschachtelt erzählt, sodass nach dem das eine Rätsel gelöst zu sein scheint, gleich das nächste Rätsel die Figuren vor eine neue Aufgabe stellt. Dadurch ergibt sich ein komplexes Handlungsgebilde, das den Zuschauer stellenweise überfordert. Und dies ist eine Seltenheit in der deutschen Film- und Serienlandschaft. Dark hat tolle schaurige Momente:
Spoiler - zum Lesen markieren
verbrannte Kinderleichen, vom Himmel fallende Vögel oder unheimlich aussehende Kraftwerksmitarbeiter in silbernen Kitteln, die mysteriöse Dinge im Wald anrichten.


Leider geht dem Ganzen der einigen Stellen zur Auflockerung angebrachte Humor (Comic-Relief) ab. So bleibt von Winden und seinen Bewohnen ein sehr betrübtes Bild. So viel Dark auf der Bildebene richtig macht, so viel übertreibt es der für den Ton verantwortliche Ben Frost. Ja, es ist legitim über Szenen, die über gewisses Suspense verfügen, dramatische Musik zu legen. Anstrengend werden diese immer wieder zu hörenden Cello-Klänge, aber wenn sie willkürlich eingesetzt werden.

Zuletzt geändert von Taisumi 17.02.2018 11:10

17.02.2018 | 12:33 » Moderation benachrichtigen
Ich fand Dark für eine deusche Serie ganz gut, insbesondere der überwiegend aus Theaterspielern bestehende Cast war auf jeden Fall erfrischend. Es war den Machern der Serie übrigens herzlich egal deutsche Zugpferde mit rein zu bringen, weil die Serie sowieso international ausgestrahlt werden soll und sich ausserhalb des Marburger Bunds für deutsche Peinlichkeit kein Schwein für Schweighöfer interessiert.
Die Inszenierung war tatsächlich ansprechend gut umgesetzt. Leider funkte mir der auch bei anderen Vertretern deutscher Schauspielschule gesetzte Hyperpathos heftig dazwischen. Die Kinder fand ich allerdings durchgängig gut bis sehr gut.
17.02.2018 | 22:10 » Moderation benachrichtigen
Re:Mind


Ahahaha, gestern reingeschaut. Diese japanische Netflix-Serie wurde meines Wissens weder beworben noch angekündigt.
13 Folgen je gut 20 Minuten sind schon mal eine gute Basis, das ganze zügig durchzuschauen, wenns was taugt. Leider tuts das nicht. Oder irgendwie doch? Ich weiß es nicht.
Szenario: 11 Mädchen einer Klasse (die sollen wohl so 18 sein, wirken aber wie 14 und verhalten sich wie 10) wachen in einem mysteriösen Zimmer an einem großen Tisch und im Boden verankert auf und haben keine Ahnung, wer sie da hingebracht hat und warum. Folge für Folge scheint sich mehr aufzulösen bzw. werden gekünstelt neue Twists eingebaut. Ein dämlicher Dialog folgt dem nächsten und die Mädels übertreffen sich gegenseitig in fantstischem Overacting und dämlichem Verhalten. Die Story erscheint nach kürzester Zeit schon ziemlich absurd und voller Plotholes. Beispielsweise wie das funktionieren soll, dass immer wieder im Dunkeln eines der Mädels einfach innerhalb von Sekunden verschwindet. Wird sich bestimmt am Ende befriedigend auflösen. Die Gruselmomente sind extrem. Oder man kann auch sagen, sie sind nicht von schlechten Eltern, huiuiuiui. Sie reichen von ein paar Ratten (vor denen sich die gesamte Truppe in Todesangst windet) bis zu zwei oder drei Monstern (wie sie von den Kids genannt werden) bzw. Kröten (was sie tatsächlich sind) hin zu einem humpelnden Mann, der ein Tuch über dem Kopf hat und das Geschirr abräumt. Achtung, im Text davor waren Spoiler. Hehe.
Ist aber nicht schlimm. Trotzdem. Am besten den Text darüber nicht lesen. Erst wieder ab hier.
Im Grunde ist das völliger Müll. Und trotzdem werde ich es weiterschauen. Habe 7 oder 8 Folgen und will einfach wissen, wie der Mist aufgelöst wird. Ich rechne mit einer großen Enttäuschung. Aber dann hätte die Serie jedenfalls den Rekord für die schlechteste Serie aufgestellt, die ich nicht abgebrochen habe. Und das ist ja auch schon ein toller Erfolg!

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