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Endlich im Egoshooter als Taliban Amis über den Haufen schießen.....fragwürdig?

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24.08.2010 | 18:20 » Moderation benachrichtigen
Wäre cool, wenn's einen "Steinigungs"-Modus gäbe, wo man also nur mit Steinen werfend in den Kampf ziehen kann. Allahu Akbar!dagoth, 24.08.2010 17:45


Aber jeder nur einen Stein und kein Weibsvolk !!!AERPELSCHLOT, 24.08.2010 18:09


Niemand wirft einen Stein bis ich es sage, selbst wenn irgendjemand Jehova sagt.
24.08.2010 | 19:14 » Moderation benachrichtigen
WORD mein bruder :D mehr brauchts nicht!LUNACHICK, 24.08.2010 15:52


Schwester, bitte. :smile:

natürlich sind auch videospiele eine kunst...und darf genau so provozieren wie jede andere kunst auch!
aber genau so darf man denn auch über den politischen inhalt und die aussage dieser kunst streiten....erst dadurch macht kunst ja spass...
bei musik,film und bildender kunst ist das ja nicht anders!
streiten muss erlaubt sein......ich bin auch der meinung das kein normaler mensch das für eine realistische kriegsabbildung hält! ich glaube nicht das man durch spiele diese einfachen gut&böse normen hinnimmt.radioheadfan1, 24.08.2010 16:56


Seh ich ja genauso. Ich wollte das nur dazwischenschieben, damit wir uns in dem Punkt einig werden. Aber vor allem wollte ich daran erinnern, dass man weder Spieler noch Entwickler auf eine persönliche Ebene ziehen darf, wenn es um solche Spiele geht. Heißt: Wenn ich einen Terroristen spielen will, hat das nichts mit mir im echten Leben zu tun.
Dass eine politische Diskussion aus einem Spielethema entsteht, find ich ja gut.
24.08.2010 | 19:24 » Moderation benachrichtigen
WORD mein bruder :D mehr brauchts nicht!LUNACHICK, 24.08.2010 15:52


Schwester, bitte. :smile:lauch., 24.08.2010 19:14

Aight...sorry, noch besser: Schwester :) Sorry ich hatte unter dem Namen keine Frau vermutet *schäm*
25.08.2010 | 13:58 » Moderation benachrichtigen
:smile: Kein Problem. "Lauch" kommt von Laura. Hat mein Bruder mal erfunden.
25.08.2010 | 23:15 » Moderation benachrichtigen
Vielleicht bewegst du dich ja einfach im falschen Forum? Würde ja einiges erklären.Drunken Third, 23.08.2010 23:29


Nö. Das ist zwar hier ein Musikforum, aber wohl doch hoffentlich der anspruchsvolleren Sorte, oder nicht? Wieso sollten Menschen in einem solchen Forum nicht auch politische Meinungen haben und darüber diskutieren. Über Filme, Sport und das Wetter wird sich ja auch unterhalten. Einige hier scheinen aber derart unpolitisch zu sein, wie ich es hier niemals erwartet hätte, zumal im Heft ja auch nicht selten sehr politisch engagierte Bands vorkommen.AERPELSCHLOT, 23.08.2010 23:35



Ich weiß, das hier weicht jetzt zu weit vom Thema ab, aber erklär mir bitte mal folgendes:

ein Mensch der Aussagen tätigt wie "warum sollte ich Blutspenden gehen, wenn ich nix davon habe?" beschwert sich in einem Musikforum darüber, wie unpolitisch hier manche User sind? Geht sowas nicht irgendwo Hand in Hand? Geht es dir eigentlich um eine vernünftige Diskussion, oder musst du mal wieder rein aus Prinzip einfach noch ein bisschen mehr dagegen sein, ein bisschen empörter sein als andere, ein bisschen besser und weiser als alle anderen? Ich lese hier öft deine teils wirklich unqualifizierten Beiträge, bei denen manchmal sehr offensichtlich wird, warum du das jetzt schreibst, und verkneife mir einen Kommentar, weil es nichts zum Thema beitragen würde.
Aber jetzt muss ich's nochmal sagen: du bist der typische Internet-Schlaumeier, der ständig, immer und zu fast jedem Thema einen super-duper-schlauen "ich-bin-so-viel-besser-als-ihr"-Kommentar ablassen muss.
Nicht schön.

Mehr soll's nicht gewesen, du musst nicht antworten, ich fang jetzt auch keine Diskussion an. Ich musste das nur mal ausdrücken.




Um zum Thema zurückzukommen: Man kann wohl kaum die Spielweise eines Spiels diskutieren, ohne dabei seine eigenen Ansichten zu Hinterfragen. Gerade bei dieser Art Spiel. Ein alter Hut, klar. Ich meine, GTA spiele ich auch gerne, und das ist wohl alles andere als "human". Aber wenn's hier darum geht, (meiner Meinung nach) äußerst fragwürdige militärische Operationen nachzuspielen, von welcher Seite aus auch immer, dann sollte man das schon irgendwie mit sich selbst abmachen können.
Soll heißen, wenn ich GTA spiele, ist das für mich ein Action-Film, nicht mehr, nicht weniger. Aber ein sehr realistisches Kriegsspiel, das ist da schon eine andere Nummer.Drunken Third, 23.08.2010 23:52


schwierige sache mit dem ganzen geballer.
ich hab früher auch auf weihnachtsmänner geballert, ist ja sowieso egal, was einem da vor die flinte läuft, sofern man spiel und realität auseinander halten kann.



auch wenn ich nix mehr mit so ego-shootern am hut hab, finde ich die taliban-geschichte okay.
es gibt etliche us-patrioten-propaganda-filme und gewiss auch spiele, warum nicht mal die andere kriegs-partei spielen, wenn man schon krieg spielen (auch wenn der begriff eigentlich zu kindlich klingt.) muss.
wie auch immer - bestimmte leute sollten vielleicht häufiger mal die finger von so kriegs-, ego-baller-spielen lassen.
26.08.2010 | 10:48 » Moderation benachrichtigen
Ich finde nur, dass zu viele Leute Kriegsgeballer spielen, weil sie dabei gar nicht mitkriegen, wie gut und interessant und vor allem auch bereichend ein Spiel sein kann.
Eine geniale Horrorgeschichte wie in den alten Silent Hill-Teilen; eine tolle Wasserfarbenlandschaft wie bei Okami; eine unglaublich niedliche Heldengeschichte wie bei Zelda; oder auch eine Art Krimi wie bei Fahrenheit.

Da finde ich es im Vergleich extrem langweilig, einfach nur auf andere Soldaten - ob jetzt vom Computer oder von "echten" Menschen im Multiplayer gesteuert - zu ballern und Punkte zu kassieren.
26.08.2010 | 10:57 » Moderation benachrichtigen
aber über geschmack lässt sich ja zum glück streiten. mein mann kann zb mit nem zelda teil absolut nichts, aber auch gar nichts anfangen, dafür macht ihm gears of war mehr spaß, was ich jetzt wieder nicht spielen könnte. man kann ja auch nicht pauschal sagen "schade dass die leute nur so dämliche comedies kucken wo doch so ne tolle doku läuft". und nur weil jemand kriegsgeballer spielt heisst das ja nicht dass er andere genres nicht zu schätzen weiss.
26.08.2010 | 11:19 » Moderation benachrichtigen
aber über geschmack lässt sich ja zum glück streiten. mein mann kann zb mit nem zelda teil absolut nichts, aber auch gar nichts anfangen, dafür macht ihm gears of war mehr spaß, was ich jetzt wieder nicht spielen könnte. man kann ja auch nicht pauschal sagen "schade dass die leute nur so dämliche comedies kucken wo doch so ne tolle doku läuft". und nur weil jemand kriegsgeballer spielt heisst das ja nicht dass er andere genres nicht zu schätzen weiss.LUNACHICK, 26.08.2010 10:57

:cheers:
26.08.2010 | 12:39 » Moderation benachrichtigen
Ich finde nur, dass zu viele Leute Kriegsgeballer spielen, weil sie dabei gar nicht mitkriegen, wie gut und interessant und vor allem auch bereichend ein Spiel sein kann.
Eine geniale Horrorgeschichte wie in den alten Silent Hill-Teilen; eine tolle Wasserfarbenlandschaft wie bei Okami; eine unglaublich niedliche Heldengeschichte wie bei Zelda; oder auch eine Art Krimi wie bei Fahrenheit.

Da finde ich es im Vergleich extrem langweilig, einfach nur auf andere Soldaten - ob jetzt vom Computer oder von "echten" Menschen im Multiplayer gesteuert - zu ballern und Punkte zu kassieren.lauch., 26.08.2010 10:48


Ich denke, dass ein großer Teil der Zocker an guten Spielen interessiert sind, erst mal unabhängig vom Genre. So mach ich es zumindest. Ich weiß Modern Warfare 2 zu schätzen, weil es einfach technisch, wie inszenatorisch auf höchstem Niveau ist. Ich bin aber auch seit (ca.) 1985 ein riesiger Nintendo-Fanboy, der Zelda und Super Mario aufgesogen hat, wie nur was und sich dementsprechend über New Super Mario auf der Wii freut, genau wie auf das neue Donkey Kong Country. 2D Jump n Runs rulen nämlich! :smile:

Das alles widerspricht sich nicht. Ist doch wie bei Filmen. Ein Großteil des Publikums beschränkt sich doch nicht auf ein Genre.
26.08.2010 | 13:54 » Moderation benachrichtigen
man kann ja auch nicht pauschal sagen "schade dass die leute nur so dämliche comedies kucken wo doch so ne tolle doku läuft".LUNACHICK, 26.08.2010 10:57


Wieso kann man das nicht sagen?

Ich find eh, daß die ganzen Computerspiele Zeitverschwendung sind, egal welches Genre. Bei den meisten ist es ja nicht so, daß sie sich mal ne halbe Stunde davor setzen, um sich mal eben abzureagieren. Die meisten Spieler sitzen ja Stunden vor dem Dingen und sind nicht ansprechbar. Das macht mir schon Sorge.
Man sieht das doch wieder hier. Da gibts ne anständige politische Diskussion, in der auch mal grundsätzliche Dinge des Lebens aufgegriffen werden. Aber das ist dann den Zockern schon wieder zu anstrengend und man möchte das lieber wieder auf die kleine überschaubare Diskussion über das Spiel als solches runterbrechen. Für so ne allgemeine Spielediskussion braucht man son Taliban Gezumpels nicht. Darüber kann man auch anlässlich jeden anderen Spieles drüber streiten. Das Taliban Dingens ist ein politisches Statement und ich finds arg lächerlich, wenn dann einige daher kommen und sich in ihrer heilen Zockerwelt gestört fühlen, wenn das Thema dann tatsächlich politisch betrachtet wird.
26.08.2010 | 14:03 » Moderation benachrichtigen
man kann ja auch nicht pauschal sagen "schade dass die leute nur so dämliche comedies kucken wo doch so ne tolle doku läuft".LUNACHICK, 26.08.2010 10:57


Wieso kann man das nicht sagen?AERPELSCHLOT, 26.08.2010 13:54


kannste sagen, macht aber wenig sinn! du kannst ja keinen haufen menschen pauschalisieren. der eine findet eben avatar gut und der andere memento, der eine hört die flippers und der andere slayer, der eine liest tolstoj und der andere harry potter. der eine verballert seine zeit vorm bildschirm und der andere macht unheimlich viele sinnvolle dinge die körper und geist in form halten.

und ich persönlich hab kein interesse an ner politischen diskussion bezüglich eines spiels was ich doch nicht spielen werde weil ich das kein politisches statement finde dass man mit taliban spielen kann, sondern pure provokation um im gespräch zu bleiben. und es klappt ja auch wie man in diesem thread sieht. ich mache keinen big deal draus wenn ich keinen big deal drin sehe. wenn du ihn siehst: bitte, tob dich aus! hält dich keiner auf :-)
26.08.2010 | 14:39 » Moderation benachrichtigen
kannste sagen, macht aber wenig sinn! du kannst ja keinen haufen menschen pauschalisieren. der eine findet eben avatar gut und der andere memento, der eine hört die flippers und der andere slayer, der eine liest tolstoj und der andere harry potter. der eine verballert seine zeit vorm bildschirm und der andere macht unheimlich viele sinnvolle dinge die körper und geist in form halten.LUNACHICK, 26.08.2010 14:03


"Schade, daß die Leute das eine tun und nicht das andere" bedeutet doch nicht, daß man Leute pauschalisiert. Du wirst zugeben, daß unserer Gesellschaft ein wenig mehr Bildung ganz gut täte. Einige Probleme würden sich dann vermutlich in Luft auflösen. Und wenn man das sieht, dann ist es doch wirklich schade, daß Leute vorhandene Bildungsangebote nicht nutzen, sondern sich lieber berieseln lassen, von irgendwelchem Zeugs, was garantiert nicht bildet. Es geht ja nicht darum zu sagen, du bist gut, weil du dieses und jenes schaust/hörst/liest und du böse, weil du das andere bevorzugst. Es geht darum, daß man immer mehr aus sich machen kann und wenn man das nicht tut, finde ich das schon mehr als schade.

und ich persönlich hab kein interesse an ner politischen diskussion bezüglich eines spiels was ich doch nicht spielen werde weil ich das kein politisches statement finde dass man mit taliban spielen kann, sondern pure provokation um im gespräch zu bleiben. und es klappt ja auch wie man in diesem thread sieht. ich mache keinen big deal draus wenn ich keinen big deal drin sehe. wenn du ihn siehst: bitte, tob dich aus! hält dich keiner auf :-)

Klar ist das erstmal pure Provokation. Aber sie hat ja geklappt, wie man an den Reaktionen der Bundeswehr gesehen hat. Genau so eine Reaktion, so denk ich mal, war auch mit eingeplant. Und damit ist diese Provokation auch politisch. Die Branche weiß genau, daß sie unter Beobachtung der Öffentlichkeit steht (Stichwort Amokläufe), und daß alles, was sie so treibt, genau beobachtet werden würde. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie in so ner Situation einfach sinnlos mal noch einen draufsetzen würden, nur um im Gespräch zu bleiben, ohne die politische Tragweite zu erahnen. Kann natürlich sein, daß ich für sowas nicht naiv genug denke.
26.08.2010 | 14:45 » Moderation benachrichtigen
Es geht darum, daß man immer mehr aus sich machen kann und wenn man das nicht tut, finde ich das schon mehr als schade.AERPELSCHLOT, 26.08.2010 14:39

Ein sehr wahrer Satz, den ich gerne hervor heben möchte.
(Da könnte ich die ein oder andere Geschichte aus meinem Freundeskreis erzählen... Leider stimmt mich sowas immer eher traurig, als die Betroffenen selbst.)
Und ebenso richtig, wie das ganze untere Viertel des obigen Beitrags.
26.08.2010 | 15:18 » Moderation benachrichtigen
Das wird jetzt weiter off-topic, aber nützt ja nichts. Diese "du musst mehr aus dir machen"-Haltung habe ich noch nie verstanden. Warum ist es verwerflich, wenn jemand nicht "mehr" aus sich machen möchte? Warum kann man nicht mit dem zufrieden sein, was ist, wenn es einem denn reicht? Ich bin ein großer Freund von Arroganz, aber sich so über andere Leute zu stellen, finde ich doch etwas ärmlich.

Zum Thema selbst: Ein ziemlich billiger Provokationsversuch, um die Absatzzahlen in die Höhe zu treiben. Wird sicherlich funktionieren.
26.08.2010 | 16:19 » Moderation benachrichtigen
man kann ja auch nicht pauschal sagen "schade dass die leute nur so dämliche comedies kucken wo doch so ne tolle doku läuft".LUNACHICK, 26.08.2010 10:57


Wieso kann man das nicht sagen?

Ich find eh, daß die ganzen Computerspiele Zeitverschwendung sind, egal welches Genre. Bei den meisten ist es ja nicht so, daß sie sich mal ne halbe Stunde davor setzen, um sich mal eben abzureagieren. Die meisten Spieler sitzen ja Stunden vor dem Dingen und sind nicht ansprechbar. Das macht mir schon Sorge.
Man sieht das doch wieder hier. Da gibts ne anständige politische Diskussion, in der auch mal grundsätzliche Dinge des Lebens aufgegriffen werden. Aber das ist dann den Zockern schon wieder zu anstrengend und man möchte das lieber wieder auf die kleine überschaubare Diskussion über das Spiel als solches runterbrechen. Für so ne allgemeine Spielediskussion braucht man son Taliban Gezumpels nicht. Darüber kann man auch anlässlich jeden anderen Spieles drüber streiten. Das Taliban Dingens ist ein politisches Statement und ich finds arg lächerlich, wenn dann einige daher kommen und sich in ihrer heilen Zockerwelt gestört fühlen, wenn das Thema dann tatsächlich politisch betrachtet wird.AERPELSCHLOT, 26.08.2010 13:54


Videospiele sind genauso Zeitweschwendung, wie Musikhören, Filme schauen oder Lesen.
Videospiele sind offiziell anerkanntes Kulturgut, genau wie Musik, Filme oder Bücher.
Videospiele sind ein Hobby, eben wie Musik oder Film, insofern per Definition Zeitverschwendung.

Du schreibst "von den meisten Spielern". Klingt so überzeugend wie ne Stern-TV-Reportage zu Counterstrike oder ne Folge Frauentausch über ne WOW-Familie.

"Den Zockern" ist ne politische Diskussion zu anstrengend... Wie originell... Ist es DIR zu anstrengend, den offiziellen Politik-Thread zu öffnen, anstatt nur zu lamentieren?

Ach ja, die "heile Zockerwelt"... Gibs zu, den haste aus der Bild-Zeitung, oder?
26.08.2010 | 17:04 » Moderation benachrichtigen
Klar ist das erstmal pure Provokation. Aber sie hat ja geklappt, wie man an den Reaktionen der Bundeswehr gesehen hat. Genau so eine Reaktion, so denk ich mal, war auch mit eingeplant. Und damit ist diese Provokation auch politisch. Die Branche weiß genau, daß sie unter Beobachtung der Öffentlichkeit steht (Stichwort Amokläufe), und daß alles, was sie so treibt, genau beobachtet werden würde. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie in so ner Situation einfach sinnlos mal noch einen draufsetzen würden, nur um im Gespräch zu bleiben, ohne die politische Tragweite zu erahnen. Kann natürlich sein, daß ich für sowas nicht naiv genug denke.AERPELSCHLOT, 26.08.2010 14:39

Dann setz ich mit meiner Naivität noch einen drauf und sage: Was juckt's mich? Was juckt's mich ob ein Spielehersteller die Öffentlichkeit provoziert wenn ICH mich nicht provoziert fühle? Wo genau ist für mich der Mehrwert wenn ich mich damit auseinandersetze? Und woran macht man objektiv fest, ob ich jetzt weniger aus mir und meinem Leben mache weil ich keinen Spaß an politischen Diskussionen habe und nach der Arbeit manchmal lieber Mario Kart spiele als eine vierte Fremdsprache zu lernen?
26.08.2010 | 19:53 » Moderation benachrichtigen
@ Lunachick: Das kommt ja auch drauf an. Gears of War und Call of Duty sind beides Spiele, die trotz Geballer im Vordergrund ziemlich gute Ideen haben und toll inszeniert sind. Die gehören auch nicht zum hirnlosen Punktezählen, das ich meine.

@ Cyberboris: Ich bin froh, wenn die Leute so denken, aber gerade viele jüngere Spieler (meistens die, die die Ballerspiele noch gar nicht spielen dürfen), beschränken sich gerne auf die eintönigen Multiplayer-Spiele, in denen es nur ums Ausschalten des Gegners geht und das ist schade. Mein Cousin z.B. spielt nur Kriegs- und Fußballspiele. Der weiß gar nicht, was Atmosphäre auf dem Bildschirm bedeutet.

@ Olsen: Natürlich sollte man immer mehr aus sich machen, ich finde nur, dass man das unterschiedlich definieren kann. "Mehr aus sich machen" bedeutet ja nicht, 24 Std. Arte laufen zu haben, während man die Frankfurter Allgemeine liest.

@ Aerpelschlot: Keiner redet hier über Spiele, weil Politik als Thema zu anstrengend ist, sondern weil es hier auch um ein Spiel geht. Wenn dich das politische Thema daran mehr interessiert, solltest du wirklich dafür einen eigenen Thread aufmachen. Nur weil einige der Meinung sind, dass das nicht zwangsläufig zusammengehört, sind diese Leute nicht dümmer als du. Wenn es in dem Spiel ernsthaft um Politik gehen würde, wäre das was anderes, aber es ist eben nur eine Pseudo-Geschichte, die die Verkaufszahlen ankurbeln soll, daraus eine Grundsatzdiskussion zu machen, ist einfach übertrieben.

"Das ist dann den Zockern schon wieder zu anstrengend und man möchte das lieber wieder auf die kleine überschaubare Diskussion über das Spiel als solches runterbrechen". So einen Scheiß muss man definitiv nicht vom Stapel lassen. Du bist einfach nicht in der Lage, etwas normal zu bewerten, ohne jemanden zu beleidigen und das geht mir manchmal ziemlich auf die Nerven. Und solche Sprüche überdecken es dann leider auch, wenn du was vernünftiges schreibst.
26.08.2010 | 23:06 » Moderation benachrichtigen
"Videospiele sind genauso Zeitweschwendung, wie Musikhören, Filme schauen oder Lesen.
Videospiele sind offiziell anerkanntes Kulturgut, genau wie Musik, Filme oder Bücher.
Videospiele sind ein Hobby, eben wie Musik oder Film, insofern per Definition Zeitverschwendung."
@ Cyberboris: So schön und einfach kann man es ausdrücken, ja. Ich warte noch auf den Wandel ( der sicherlich kommen wird) in unserer Gesellschaft, dass die Menschen es endlich kapieren. Ob Musik hören, ein Buch lesen, einen Film gucken, eine TV Sendung schauen oder ein Videospiel zu spielen, es ist doch alles das selbe. Ein Zeitvertreib. Weder Anspruchsvoller- noch loser als andere Medien. Die großen Blockbuster bieten hier wie da nun mal vorallem Unterhaltung, will man etwas anspruchsvolles, im Sinne von "Bildung" muss man halt auf kleinere Indie-Produktionen zurückgreifen. Denn es gibt sehr wohl Games über Rassismus, Umweltschutz und allgemeinbildenen Inhalten. Oder aber Games, bei denen man vielleicht nichts allegeminbildenes dazulernt, die aber so cineastisch entworfen werden, dass man emotional genauso an Charaktere und Story gebunden ist wie in einem Fim, mit einem guten Drehbuch und Schauspielern. Viele Leute haben überhaupt keine Vorstellung davon, was bei heutigen Videospielen an Story, Einfallsreichtum im allgemeinen, Charakteren und Emotionalität möglich ist und auch umgesetzt wird.
Und simple "Ballerspiele" alla Counterstrike? Ja, warum denn nicht. meinetwegen auch jeden Tag 3 Std. Ist zumindest nicht sinnloser als sich 3 Std. lang durch seine Doom-Platten-Sammlung zu hören oder jeden Tag im Visons-Forum abzuhängen und auf die Tasten zu hauen um beim Filmrate-Thread das nächste Bild zu erraten....
Die meisten Menschen, die über Videospiele urteilen, haben einfach keine Ahnung von der Materie, weil sie aus welchen Gründen auch immer keinen Zugang zu ihr finden. Dies wird sich aber immer mehr verändern, da mittelerweile die dritte Generation am zocken ist und es mehr und mehr Väter und Mütter gibt die mit Videospielen ausgewachsen sind, im Erwachsenealter noch daddeln ( weil es eben kein Kinderkram sein muss)und es an ihre Kinder weitergeben. Das ist dann nicht wie bei mir damals, als ich um meinen Gameboy ( dieses alte graue, riesige Ding) betteln musste und meine Mutter enrsthaft Bedenken hatte mich Super Mario Land spielen zu lassen. Spätestens seit der neuen Nintendo-Generation können auch die letzten Bevökerungsgruppen Zugang zu zu Videospielen finden: Hausfrauen machen Gehirnjogging, Rentner spielen Bowling auf der Wii im Altenheim ( ja, gibt es wirklich) und immer mehr Frauen werden "warm" ( welch ein Wortspiel ;-)mit Wii Fit und dem ganzen Unsinn. Hört sich doof an, aber ich denke, dass ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Die Angst vor dem Medium verlieren, auch wenn sie nicht gleich´Jump´n´Runs,Action-Adventure und Shooter spielen und die ganze Bandbreite des Mediums verstehen.
Gibt es jetzt also sinnvolle und nicht so sinnvolle Medien-Formen?
27.08.2010 | 00:02 » Moderation benachrichtigen
Videospiele sind genauso Zeitweschwendung, wie Musikhören, Filme schauen oder Lesen.
Videospiele sind offiziell anerkanntes Kulturgut, genau wie Musik, Filme oder Bücher.
Videospiele sind ein Hobby, eben wie Musik oder Film, insofern per Definition Zeitverschwendung.

Du schreibst "von den meisten Spielern". Klingt so überzeugend wie ne Stern-TV-Reportage zu Counterstrike oder ne Folge Frauentausch über ne WOW-Familie.

"Den Zockern" ist ne politische Diskussion zu anstrengend... Wie originell... Ist es DIR zu anstrengend, den offiziellen Politik-Thread zu öffnen, anstatt nur zu lamentieren?

Ach ja, die "heile Zockerwelt"... Gibs zu, den haste aus der Bild-Zeitung, oder?CYBERBORIS, 26.08.2010 16:19


Mach dich nicht lächerlich.
27.08.2010 | 00:13 » Moderation benachrichtigen
Mach dich nicht lächerlich.


Dito... :rolleyes:

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