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Metalco(o)redinatorisches

169 Beiträge - 4938 Aufrufe

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03.04.2021 | 20:28 » Moderation benachrichtigen
And on we go:


Twelve Tribes - Midwest Pandemic

Die offenbare und völlig berechtigte Liebe hier bezüglich dem Tracy Chapter und PTW generell, macht mich stolz und verwundert zugleich. Nämlich in dem Sinne, dass dieses zugegebenermassen spät (2006) erschienene Album in diesem Zusammenhang nicht genannt wird. Wahrscheinlich wirklich wegen dem verhältnismässig zu dieser Zeit schon durchgegangenen Hype. Dabei sind alle Zutaten drin, die der Grossteil aller Beteiligten in diesem Thread goutieren dürfte. Zuerst mal die Stimme von Adam Jackson. Alter. Nicht viele können mit Moreira konkurrieren, aber der kann es. Dann der vollmundig drückende Sound, der You Come Before You mit The Satellite Years vereint und irgendwo noch das Riffing von Norma Jean teils mit rein bringt. Gutes Beispiel dafür?:

Die zahlreichen melodischen Segmente des Albums sollten vor allem Drunken das Herz aufgehen lassen. Das Debüt war schon sehr im Metalcore seiner Zeit (1999) verortet und der Nachfolger "The Rebirth Of Tragedy" liess bereits aufhorchen, insbesondere weil die Ansätze häufiger originell erschienen. So richtig rund lief es für meine Ohren aber erst auf "Midwest Pandemic". Übrigens, wer die volle instrumentale Postrock-Dröhnung zwischendrin braucht, wird in "Monarch Of Dreams" in nur 2 Minuten rasiert. Aber hört selbst.
Powder To The People, 24.03.2021 08:51 #



danke für die Erinnerung. hab ich damals anno 2005 mit etid und a life once lost im o gesehen. gute Zeiten.
04.04.2021 | 17:48 » Moderation benachrichtigen
Die Twele Tribes war wirklich ein Volltreffer! Dabei war mir tatsächlich nicht Mal der Name ein Begriff. "History Vs. The Pavement" ist einer vielen genialen Songs - das hat einen netten Evergreen Terrace-Vibe, ist aber absolut eigenständig. Adam Jackson ist auch top-tier in Sachen Metalcore-Shouter, behaupte ich einfach Mal. Das ist Moreira-Level.


Übrigens: Wie sieht es eigentlich mit I Am Heresy aus? Gehören die hier rein und werden sie goutiert? Kenne nur das Debüt, aber das knallt mich immer ordentlich weg.
05.04.2021 | 10:44 » Moderation benachrichtigen
Schön, dass ich Twelve Tribes anregen konnte. Hast du eine Seite zuvor meine nächste Empfehlung gesehen?
05.04.2021 | 12:20 » Moderation benachrichtigen
Ja, zwei Mal probiert, jedes Mal im ersten Song abgebrochen. Irgendwas passt mir da nicht. War aber auch jeweils nicht in der passenden Stimmung.


Habe gerade noch einer halben Ewigkeit mal wieder When Forever Comes Crashing von Converge aus dem Regal gezogen und aufgelegt, die remasterte Version. Ich will hier jetzt gar keine große Abhandlung darüber hinterlassen, sondern nur die Empfehlung, das Album mal zu hören. Es ist die Platte vor der großen Converge-Explosion mit Jane Doe und der Sound ist noch deutlich anders - ist ja hier auch noch eine andere Mannschaft, von der heutigen Besetzung sind nur Jake Bannon am Mikro und Kurt Ballou an der Gitarre dabei. Für mich steckt da noch deutlich mehr Hardcore drin, es ist alles ein bisschen weniger filigran, aber der Durchschlagskraft tut das keinen Abbruch. Natürlich längst nicht Converges wichtigstes oder auch nur annähernd bestes Album, aber schon eine bemerkenswerte Genre-Platte.

Nachtrag: Ich liebe schon immer den Albumtitel. Irgendwie Klischee-Metalcore-Kram einerseits, andererseits aber so poetisch klingend und dem musikalischen Inhalt angemessen, dass ich zwei Daumen hoch dafür gebe.OneFingerSalute, 27.03.2021 14:56


Die entsprechende Deathscography-Folge lief hier auch gerade und die hat mir derbe Bock auf die Platte gemacht. Hat tatsächlich nicht viel mit Converge 2.0 gemein, fetzt aber hervorragend. Würde sogar behaupten, dass sie die Geburtswehen für Metalcore mit eingeleitet hat, zusammen mit Cave In.
05.04.2021 | 12:24 » Moderation benachrichtigen
Der erste Song ist halt auch der schwächste der Platte.
05.04.2021 | 12:30 » Moderation benachrichtigen
Ich werde es nochmal versuchen.

Wie ist deine Meinung zu I Am Heresy? Metalcore ja/nein/vielleicht?
05.04.2021 | 12:51 » Moderation benachrichtigen
Die sehe ich sehr nah bei Evergreen Terrace. Rifftechnisch eher posthardcorig, aber was heisst das schon.
07.04.2021 | 14:41 » Moderation benachrichtigen
Another great one:


Burnt By The Sun - The Perfect Is The Enemy Of The Good

Persönliche Helden, weil immer raw in ihrer delivery und innovativer, als es viele ihrer musikalischen Begleiter waren. Album Nummer 2 vereinte die knüppelnde Kompromisslosigkeit mit Störgeräusch-Interludes zu einem unbarmherzigen Konzeptalbum mit Voltaire-Zitat als Titel. Wo sich 2003 aber die Ersten schon deutlich Richtung At The Gates wandten, widmeten sich BBTS lieber dreckigen Riffs und genreuntypischen Ideen. Sei es ein Hard-Rock-Riff über einem Blastbeat ("Forlani"), die ägyptische Sequenz zu Beginn von "Spinner Dunn" (die man eher von Nile erwarten würde) oder die seltsame Ryhthmik in "Pentagons & Pentagrams". Immer interessant, immer on point und stets gefährlich klingend durch Mike Olenders unablässigem Gebell. Justus sollte mal verköstigen (diesbezüglich aber gleich eine Warnung vorneweg - es gibt Momente, die an Pantera erinnern - und da du die ja nicht besonders magst sage ich Obacht!).
13.04.2021 | 20:31 » Moderation benachrichtigen

Glass Casket - We Are Gathered Here Today...

Ich weigere mich ja ein bisschen, Between The Buried And Me in das Genre zu zählen. Streng gesehen kann man das aber zumindest bei deren Debüt. Warum stattdessen hier was anderes steht? Nun, richtig geil waren BTBAM erst ab "The Silent Circus" und ausserdem liessen Drummer Blake Richardson bzw. Gitarrist Dustie Waring ihren Spass diesbezüglich mehr bei Glass Casket raus. Deren Debüt haute 2004 halt auch voll rein. Die Verspieltheit des grossen Bruders war zwar da, aber nicht so kreativ überbordernd. Stattdessen gibt's knüppelharten Metalcore mit einer handvoll DEP-Momente oder auch mal kurzen DM/BM-Passagen. Ansonsten viel Groove, ganz viel Groove. Wo die erste Hälfte mit kompromissloser Härte rasiert, wird es weiter hinten tatsächlich auch mal partiell melodisch. Sei es beim tollen B-Teil mit Solo und einer winzigen, gesanglichen Emokante in "In Between The Sheets" oder dem Climax von "A Grey A.M. You Will Never Get To See". Produktion übrigens on top. Wird viel zu häufig unterschlagen, dieses Album.

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