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Die Alben des Jahres 2020

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04.01.2021 | 13:31 » Moderation benachrichtigen
Ich kenne hier kaum noch eine Band, vielleicht komme ich noch dazu, an der Diskussion über Altes und Neues, Verfügbarkeit, Komplettismus und weiterem Interessantem teilzunehmen.Crackerman, 04.01.2021 01:47 #


geht mir genauso, zu zweiterem kommt evtl. noch mein senf.
oder auch nicht, weil - im grunde ist ja alles gesagt worden - und wiederholungen nerven ja eigentlich nur.
04.01.2021 | 13:41 » Moderation benachrichtigen
Torres wie immer genial – kommt aber nicht an ihr Meisterstück „Two Friends“ heranDIRTY_PUNK, 02.01.2021 15:31 #


gibts da eine andere torres, oder was ist mit "two friends" gemeint? :confused:
in ihrer disko finde ich keine vö mit diesem namen... beste torres für mich ist "three futures", das letzte werk muss ich mir noch genauer anhören, hat mich bei vö nicht so gepackt um länger dranzubleiben.
04.01.2021 | 19:13 » Moderation benachrichtigen
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and now for something completely different
die alben, die es leider nicht ganz geschafft haben, aber dennoch eine erwähnung wert sein sollten - honourable mentions:

phantogram - ceremony
jessie ware - what´s your pleasure?
caribou - suddenly
meute - puls
grimes - miss anthropocene
squarepusher - be up a hello
rival consoles - articulation
ólafur arnalds - some kind of peace
phoebe bridgers - punisher
kruder & dorfmeister - 1995-pmh-, 17.12.2020 11:44 #


die zehn, die es geschafft haben:
agnes obel - myopia
howling - colure
autechre - sign & plus
fiona apple - fetch the bolt cutters
robot koch - the next billion years
four tet - sixteen oceans
nadine shah - kitchen sink
christian löffler - lys
son lux - tomorrows I & II
daniel avery - love + light-pmh-, 22.12.2020 11:23 #




zum reinhören reiche ich eine gemischte vorspeisenplatte youtube-playliste nach:
klick me!
04.01.2021 | 19:13 » Moderation benachrichtigen
Torres wie immer genial – kommt aber nicht an ihr Meisterstück „Two Friends“ heranDIRTY_PUNK, 02.01.2021 15:31 #


gibts da eine andere torres, oder was ist mit "two friends" gemeint? :confused:
in ihrer disko finde ich keine vö mit diesem namen... beste torres für mich ist "three futures", das letzte werk muss ich mir noch genauer anhören, hat mich bei vö nicht so gepackt um länger dranzubleiben.-pmh-, 04.01.2021 13:41 #


Womit bewiesen wäre, dass ich alt werde. :rolleyes:
Ich hatte mir irgendwie gemerkt, die Initialen dieser Platte entsprechen dem Autokennzeichen von Teneriffa ... - Ja, ich meinte Three Futures.
05.01.2021 | 12:01 » Moderation benachrichtigen
Ich glaube ich habe jetzt doch mal die Muße um 2-3 Sätze zu meinen Alben des Jahres zu schreiben, gibt ja auch einen schönen 5000. Post ab. Im Zweifelsfall hab ichs für mich selbst gemacht, also los gehts. 20 aus 2020.

Als erstes Mal wieder die Kategorie „Nachzügler des Jahres“:
Little Simz – Grey Area
Muss mir auch 2019 schon über den Weg gelaufen sein, habe ich leider aber zu schnell weggelegt, hätte nämlich locker eine Top5-Platzierung verdient gehabt. Dafür ist die Platte dann dank McPete beim SongContest so richtig durchgestartet. Ich höre nicht allzu viele HipHop-Releases und bin immer froh, wenn dann und wann der ein oder andere der wenigen einschlägt. So wie dieser hier.

Dann zwei Mal außer Konkurrenz:
KMPFSPRT – s/t EP
KMPFSPRT widmen ihrer (und damit auch meiner) Heimatstadt 10 Lieder in 10 Minuten. Das kann natürlich nicht unerwähnt bleiben. Zu hoffen ist, dass das nächste Album auf ähnlich hohem Niveau landet, denn Gaijin war leider eher nix. Witzigerweise sitzt mittlerweile mein ehemaliger Schulkamerad Jan an den Drums, der es damit auch namentlich in die Visions geschafft hat. Werde ihm beim nächsten gemeinsamen Bier persönlich gratulieren.

Mantar – Grungetown Hooligans II
Auch wenn die Originale größtenteils ziemlich unbekannt sind, ein Coveralbum von 25 Minuten Länge geht trotzdem nicht als voller Release durch. GH2 macht aber dennoch wahnsinnig Spaß und das Experiment nach Mantar zu klingen und trotzdem die Originale zu würdigen geht voll auf.

Bleiben 17. Wir beginnen mit

17. Deftones – Ohms
Also direkt vorne weg: Ich mag dieses Album, wirklich. Sonst wäre es nicht in dieser Liste. Vieles Positive wurde darüber hier schon geschrieben und alles auch zu Recht. Der Haken ist ein bisschen dieser: Bei anderen Bands wäre „Ohms“ sicher ein Highlight in der Diskographie, in meiner persönlichen Deftones-Rangliste reicht es aber nur zu Platz sechs, Pi mal Daumen. Bin ich zu kritisch? Vielleicht. Egal, weiter.

16. Hirsch Effekt – Kollaps
Musikalisch hat „Kollaps“ mich deutlich mehr überzeugt als „Eskapist“, was vermutlich an der satten, ballernden Produktion liegt. Textlich bewegt es sich stets auf einem weiten Flur zwischen Dada und Gringe und ich würde nicht widersprechen, wenn jemandem so manche Zeile ein bisschen too much ist. Dennoch: Das Thema ist wichtig, die Platte konsequent und im Großen und Ganzen funktioniert das Konzept prima.

15. Touché Amoré – Lament
„Stage Four“ war ein Meisterwerk, weil es viel mehr als nur Musik war. Das konnte beim Nachfolger nicht wieder erreicht werden, wird von der Band wahrscheinlich sogar nie wieder erreicht. Stattdessen ist Lament eine grundlegend solide Platte geworden, die sich mit ein paar wenigen Experimenten und einer positiveren Stimmung angenehm emanzipiert, dabei aber immer noch eindeutig nach TA klingt. Damit steht sie bei mir etwa auf einer Höhe mit „Is Survived By“, was aller Ehren wert ist.

14. Umbra Vitae – Shadows of Life
Mehr noch als bei Converge keift Jacob Bannon sich hier mal so richtig die Seele aus dem Leib. In Sachen Katharse für mich dieses Jahr ungeschlagen.

13. Idles – Ultra Mono
Der Vorgänger hat bei mir ja doch ziemlich lange bis zur endgültigen Zündung gebracht, dadurch hatte es der Nachfolger aber leichter, auch wenn er für mich viel mehr nach dem (Achtung, es wird verwirrend) Vor-vorgänger klingt. Andererseits aber haben Idles ihren Sound auf „Ultra Mono“ auch etwas erweitert und sich dazu noch ein paar Gäste eingeladen, was alles ganz hervorragend passt.

12. Killer be Killed – Reluctant Hero
Das nächste Converge-Nebenprojekt, allerdings klingt dieses deutlich mehr nach Mastodon, was nicht nur am Gesang von Troy Sanders liegt. Gewisse Einflüsse der anderen Hauptbands finden sich aber auch immer wieder und so ist das hier eine recht abwechslungsreiche und bis auf den finalen Titeltrack auch ziemlich druckvolle Metal-Platte.

11. Retrogott & Hulk Hodn – Land und Leute
„Land und Leute“ ist eine, wenn man das so sagen kann, relativ klassische R&HH-Platte geworden. Experimente gibt es höchstens bei den Texten, die teilweise noch mehr Dada oder auch Gaga sind als gewohnt. Anerkennen muss man aber, dass der Weg von „Rap scheißt auf dich“ bis zum „Tag der einen Deutschheit“ ein ziemlich weiter war, und wenn am Ende der vielleicht beste Song steht, den die beiden jemals gemacht haben, dann hat er sich gelohnt.
05.01.2021 | 12:03 » Moderation benachrichtigen
10. Madsen – Na gut, dann nicht
„ACHTUNG, PUNK“ steht ganz groß auf der Platte, und offenbar war es gar nicht so einfach zu verstehen, dass man das alles mit einem fetten Augenzwinkern sehen sollte. Sicher wollte man dem Stammpublikum auch zu verstehen geben, dass „Na gut, dann nicht“ eine Sonderposition in der Madsen-Diskographie einnimmt, aber 2020 war ja auch ein besonderes oder zumindest sonderbares Jahr, von daher passt das ganz gut. Eigentlich jedenfalls ist das hier immer noch eine Madsen-Platte, nur eben eine mit mehr Gitarren und auch sonst mehr Firlefanz, der einem so in den Kopf kommt, wenn draußen Lockdown ist und man trotzdem gerne Musik machen würde. Mich persönlich haben Madsen damit enorm aufgemuntert. Wahrscheinlich werde ich in vielen Jahren, wenn ich das Album mal wieder in die Hand nehme, immer noch denken: „2020 war kacke, aber immerhin haben Madsen mir gezeigt, dass man niemals seinen Humor verlieren sollte“.

9. Bright Eyes – Down in the Weeds, where the World Once was
Bekanntermaßen ist „Lifted (Or …)“ deutlich mein Lieblingsalbum von Bright Eyes, weil ich diese großen Arrangements mit Streichern, Bläsern und so weiter einfach großartig finde. „Down in the Weeds...“ bringt davon tatsächlich wieder einiges mit. Bei den Song-Strukturen hält man es dieses Mal zwar simpler, was die Platte eingängiger und vielleicht auch nicht ganz so langlebig macht, aber in einem Jahr wie 2020 will man unter Umständen auch gar nicht so sehr gefordert werden und lässt sich stattdessen lieber von großen Melodien verzaubern, von denen es hier reichlich gibt.

8. The Ocean – Phanerozoic II
Im Prinzip ist es eine typische Oceans-Platte. Meinem Gefühl nach verbreitert die Band ihren Sound immer weiter, aber unterm Strich merkt man das gar nicht so sehr. Am besten sind sie, wenn ordentlich geballert wird, aber auch die ruhigen Teile halten die Spannung hoch.

7. Svalbard – When I die, will I get better?
Als ich bei Umbra Vitae „ In Sachen Katharse für mich dieses Jahr ungeschlagen“ geschrieben habe, hatte ich wohl kurz Svalbard vergessen. Macht aber nichts, zumal „When I die...“ auch anders wirkt. Unter dem Geschrei geht es deutlich atmosphärischer zu, so wie bei Tidal Sleep zu ihren besten Zeiten. Dadurch verfällt man hier viel mehr in Trance und es ist spannend zu sehen, dass dieses Level sehr gleichbleibend über das ganze Album hinweg gehalten wird.

6. Trixsi – Frau Gott
Die deutsche „Indie-Supergroup“ klingt überraschenderweise nach total vielen unterschiedlichen Dingen, nur nicht nach den Bands, in denen die Trixsis sonst so spielen oder gespielt haben. Besonders der gute Jörkk zeigt sich wandelbarer denn je, egal ob es um flotte Indie-Hits, Sprechgesang, fieses Gezeter oder auch mal eine „Post-Punk-Ballade“ wie den Titeltrack geht. Mit „7 oder 9“ hat er dazu noch sein persönliches „Penny Lane“ geschrieben. Unterm Strich eines der abwechslungsreichsten Alben des Jahres.

5. Kvelertak - Splid
Wenn es um Rock'n'Roll ging, lief an „Splid“ im Jahr 2020 kein Weg vorbei. Den Wechsel des Sängers hat die Band mehr als gut überstanden, vermutlich sogar jede Menge Inspiration daraus gezogen, und so ackert die Band sich durch fast eine komplette Stunde Schweinerock, hat dabei den Spaß ihres Lebens und huldigt nebenbei noch Turbonegro oder auch Slayer, einfach weil sie Bock drauf hat. Eine Gute-Laune-Platte, fast so ansteckend wie Cor... puh, jetzt hätte ich es fast versaut.

4. Sports Team – Deep down Happy
Ingo Scheels 10-Punkte-Rezension ist es zu verdanken, dass dieses Indierock-Juwel trotz mittelmäßigen Abschneidens im Soundcheck doch noch seinen Weg in meine Ohren gefunden hat, und dort dank enormer Ohrwurmhaftigkeit auch geblieben ist. Irgendwo zwischen Art Brut, den Vaccines oder auch den Strokes wird hier Hit nach Hit nach Hit abgeliefert - immer ein wenig schräg, was dem Ganzen (zusammen mit den süffisanten Texten) wahnsinnig viel Charme verleiht. Die Videos sind übrigens auch klasse.

3. Jehnny Beth – To Love is to Live
Jehnny Beth ist (bzw. war) ja nun eher bekannt als die Sängerin der Savages. Im Prinzip ist „To Love is to Live“ auch vergleichbar mit deren letztem Album „Adore Life“: Lange Spannungsbögen, plötzliche Ausbrüche, postpunkiges An-den-Nerven-zerren und Song-Strukturen, in denen Refrains bestenfalls sporadisch zu finden sind. Allerdings gibt es einen großen Unterschied: Auf „To Love is to Live“ gibt es nicht eine einzige Gitarre zu hören. Stattdessen gibt es zum einen Teil einen eher elektronischen Sound, zum anderen starke Reduktion auf bspw. Klavier, zum Ende hin schwingt auch ein Hauch Radiohead mit. Betörend.

2. Grimes – Miss Anthropocene
Grimes war mir bisher nur vom Namen her ein Begriff, da das Album aber an anderer Stelle gute Kritiken bekommen hat, habe ich mal rein gehört und war sogleich schockverliebt. Mal düster wummernd, mal atmosphärisch dahin schwebend und manchmal auch einfach unverschämt poppig mit Hang zum Kirmestechno: Das überraschende an „Miss Anthropocene“ ist weniger, dass die Lieder an sich funktionieren, sondern dass dieser wilde Stilmix jederzeit stimmig ist und das Album trotzdem wie aus einem Guss klingt. Das Geheimnis ist wohl, dass Grimes' Stimme als Fundament des Albums das alles problemlos tragen kann, was bemerkenswert ist.

1. Turbostaat – Uthlande
In Ermangelung eigener Ideen zitiere ich an dieser Stelle einfach mal den lieben Ofsi (ich hoffe er wird mir das verzeihen), der an anderer Stelle geschrieben hat:
„Bunt ist Turbostaats Musik nicht, sie klingt eigentlich immer in verschiedenen Schattierungen so grau, wie der norddeutsche Himmel häufig aussieht. Turbostaats Musik ist auch nicht warm, stattdessen eher abweisend, auch da sind wir wieder bei dem, was der Titel „Uthlande“ mitschwingen lässt. Aber trotzdem ist die Musik ein stabiler Begleiter bei Wind und Wetter, sie bringt für mich etwas Tröstliches, etwas unheimlich Heimeliges mit.“
Schöner hätte ich das nämlich auch nicht sagen können.
05.01.2021 | 12:23 » Moderation benachrichtigen
1. Turbostaat – Uthlande
In Ermangelung eigener Ideen zitiere ich an dieser Stelle einfach mal den lieben Ofsi (ich hoffe er wird mir das verzeihen), der an anderer Stelle geschrieben hat:
„Bunt ist Turbostaats Musik nicht, sie klingt eigentlich immer in verschiedenen Schattierungen so grau, wie der norddeutsche Himmel häufig aussieht. Turbostaats Musik ist auch nicht warm, stattdessen eher abweisend, auch da sind wir wieder bei dem, was der Titel „Uthlande“ mitschwingen lässt. Aber trotzdem ist die Musik ein stabiler Begleiter bei Wind und Wetter, sie bringt für mich etwas Tröstliches, etwas unheimlich Heimeliges mit.“
Schöner hätte ich das nämlich auch nicht sagen können.schmirglie, 05.01.2021 12:03 #


:bow::heart:
05.01.2021 | 14:34 » Moderation benachrichtigen
Bright Eyes – Down in the Weeds, where the World Once was

Grimes – Miss Anthropoceneschmirglie, 05.01.2021 12:03 #



bright eyes liegt auf dem nicht gerade kleinen "irgendwannnachzuhören"-stapel, die grimes hätte ich in meiner liste auch beinahe ins jahr 2019 sortiert.... von der ersten single bis zum physischen release vergingen ja locker 15 monate. :rolleyes:
06.01.2021 | 02:54 » Moderation benachrichtigen
04. Conway The Machine[/b] - From King To A God
Benny hat mit modernerer Produktion den Weg in den Mainstream gesucht und gefunden und…konnte deswegen nicht voll bei mir punkten. Conway interessiert das nicht. Conway rappt seine Cocaine-Lines unnachgiebig auf Beats zwischen Wu-Tang/Mobb Deep/Cypress Hill-Vibes. Stilgerecht mit Features von Method Man bis El Camino. Oder er holt seine Crew und zerstört auf „Spurs 3“ ein paar Glocken. Deutschrapper versuchen diesen Gangstafilm zu replizieren. Wenn die nur wüssten, mit wem die ficken.Powder To The People, 03.01.2021 18:40 #


:cheers:


Ich liebe den Typen, neben Alles ist voll von Göttern mein Album des Jahres.
Wobei ich nur mal kurz anmerken möchte, dass er lyrisch schon mehr kann, als nur Cocaine-Lines zu droppen.
Aktuelle Lieblings Line: My son gon' be a hustler, I see it all in his eyes
Sicherlich kein großer Storyteller, aber ähnlich wie Guwop, immer in der Lage zwischen dem ganzen Drogen und Geld Geflexe ein paar wirklich aufrichtige Zeilen unterzubringen.
11.01.2021 | 11:54 » Moderation benachrichtigen
Achso, gerade noch spontan meine liebsten EPs des Jahres zusammengestellt:

Medium Love - Overcoming Shyness
Ex-Mitglied von Big Deal, groß ausholender Indierock mit der richtigen Portion Melancholie. Dazu möchte man nachts Autofahren.

Me Rex - Triceratops/Stegosaurus
Irgendwo zwischen Why? und Jamie T passt auch noch Midwest-Emo rein und klingt dann wie Me Rex. Außerdem Dino-Liebe.

Knope - An Exercise in Patience
Angefolkter Rumpel-Punkrock, der klingt, als hätten Joyce Manor die frühen Mumford & Sons gekidnappt.

Hælos - I'm There
Warum die nicht gigantisch sind, erschließt sich mir nicht. Hier holen sie ihren Indie-Triphop noch weiter auf die Tanzfläche, ohne auch nur ein Quäntchen Qualität einzubüßen.

Thunder Dreamer - Summer Sleeping
Dreamy Musik irgendwo zwischen Emo, Indie und Postrock. Das Niveau des tollen 2017er Albums wird nicht erreicht, aber schmeckt trotzdem sehr gut.

Soul Glo - Songs to Yeet at the Sun
Fies knüppelnder Hardcore mit leichten Thrash-Anleihen und kaputter Frontkeife.

cursetheknife - Thank You For Being Here, Part II
Ähnlich gelagert wie Greet Death letztes Jahr gibt es hier einen dicken, krachigen Mix aus Slowcore, Shoegaze und Alternative Rock, ohne die komplett depressiven Texte. Mit 6 Songs in 28 Minuten auch wieder so ein Grenzfall.

Infant Island - Sepulcher
Neben dem famosen Beneath kam auch noch Sepulcher von den Jungs und hat mit dem 10-Minüter Awoken einen ungewöhnlich langen Track für Screamo-Verhältnisse parat. Das wird von der Band als Album gesehen, von Spotify nicht :|
13.01.2021 | 13:45 » Moderation benachrichtigen
Hælos - I'm There
Warum die nicht gigantisch sind, erschließt sich mir nicht. Hier holen sie ihren Indie-Triphop noch weiter auf die Tanzfläche, ohne auch nur ein Quäntchen Qualität einzubüßen.alvarez, 11.01.2021 11:54 #



etwas kurz, aber tatsächlich lohnenswert: hab die ep mal digital nachgeholt :cheers:
den vorgänger hatte ich ja ohnehin auf meiner bestof2019-liste

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