Zur mobilen Seite wechseln

Das Homerecording-Lexikon

5 Beiträge - 2762 Aufrufe
04.02.2009 | 15:59 » Moderation benachrichtigen
Ist doch klar oder? Es wäre doch toll wenn wir hier so ne Art Lexikon rund um das Thema Homerecordin erstllen könnten. Also wer einen Begriff aus dem Bereich Homerecording erklärt haben will der fragt hier und jemand der es weiss, also fachkundig ist erklärt diesen Begriff.

Auf diese Weise ist Anfängern sicher sehr geholfen.

Ich hab natürlich gleich mal ne Frage.

Also was ist ein Kompressor und was ist seine Aufgabe? Vieleicht gibt esja jemand der auch noch ein paar Tipps hat zur richtigen Anwendung!
04.02.2009 | 16:26 » Moderation benachrichtigen
Also ich kann hier den Kompressor jetzt nur anhand von Bodeneffektgeräten erklären.

DA kann den Boss CS-3 empfehlen.
Bild anzeigen

Der hebt die leisen Töne an und schwächt die lauten Töne ab.
Und gibt je nach bedarf dem cleanen Sound noch ein bißchen GAIN / Drive / Sustain

Das hört sich richtig gut an, wenn man cleane Solos spielt. Cleane Single Notes sind meist leiser als cleane Akkorde. Genau das richtige wenn man Phunk-Musik betreiben möchte.

Ich hab ein ziemlich großes Effektboard und da is mir der Kompressor sehr recht, da er zum Beispiel die Filter Sounds (vom Line6-Filter modeler z.B) etwas abschwächt und dem Gesamtsound anpasst. Ohne Kompressor sind die Filter-Effekte manchmal gräßlich laut.

Die Position in der Effektkette is ziemlich weit vorne nach den Filter effekten und vor den Verzerren.

Also wer noch Fragen zu Effekten hat, nur zu, da kenn ich mich aus.

In Sachen homerecording macht der Kompressor ja beim Gesang den meisten Sinn. Aber der macht da ungefähr das gleiche.

Zuletzt geändert von GUNTHER 04.02.2009 16:30

05.02.2009 | 12:12 » Moderation benachrichtigen
Das hat Gunther ja super erklärt.

Ich decke hier nun noch den Bereich Recording und Kompressor ab, wofür ich einfach mal meinen Text aus dem "Proberaum" recycle...
Da ging es um Hyper-Kompression beim Mastering, wohlgemerkt. Dynamiktote Terror-Aufnahmen.
Kompression in Maßen und mit der nötigen Weitsicht ist unerlässlich bei modernen Aufnahmen.


Ein Kompressor leistet nichts anderes, als die Dynamik einer Aufnahme(spur) einzudämmen, sprich die Lautstärkeschwankungen, das Laut-Leise zu minimieren. Leise Passagen werden angehoben, zu laute leicht abgesenkt. Was wiederum ermöglicht, den Level der Spur etwas anzuheben. Zusätzlich erscheint das Gehörte subjektiv lauter, weil die zuvor leiseren Passagen nun deutlicher hervortreten. Jedoch: Das gefürchtete „Brikett“ entsteht, sieht man sich die Wellenform des Tracks an. Ein schwarzer Balken statt einer im regen Wechsel nach oben und unten ausschlagenden Zickzackform. Bands, die keine Angst haben, ihrer handgemachten Musik die Seele auszutreiben, erreichen durch starke Kompression ein Maximum an Lautstärke und Präsenz. Klassik- und Jazzaufnahmen verweigern sich dem Prozedere meist ganz. Wird die Kompression übertrieben oder gar im „roten Bereich“ gemastert, klingt es schnell künstlich. Unnötige Höhen werden betont oder kommen durch Röhrengeräte noch hinzu. Es scheppert und klingelt unnatürlich in den Ohren. Laut aber irgendwie leblos. Als schlimmes Beispiel wird gern „Californication“ der Red Hot Chili Peppers herangezogen – man ergötze sich an der permanent irgendwie kränkelnden, penetrant gleichförmigen Hi-Hat.
10.02.2009 | 10:35 » Moderation benachrichtigen
So, nächster Eintrag:

Wer möchte etwas zum "Phaser" loswerden?
11.02.2009 | 23:48 » Moderation benachrichtigen
Soweit ich das in Erinnerung habe, wird das Signal der Gitarre in 2 Signale geteilt.
Ein Signal bleibt unverändert und beim zweiten werden die Phasen so verschoben, wie es das Pattern (ich weiß nicht, ob das in diesem Kontext der richtige Begriff ist) verlangt. Am Ende werden die 2 Signale wieder zusammen gesetzt und die jeweiligen Frequenzen, die verschoben bzw. nicht verschoben wurden, ersetzen sich gegenseitig im Endsignal.

Ich hoffe das war soweit richtig.
Der Effekt klingt ähnlich die der Flanger.

Home » Community » Forum » Proberaum » Das Homerecording-Lexikon