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24.03.2009 | 09:43 » Moderation benachrichtigen
Ich hab grade Drop City von T.C. Boyle fertig, und glaube einen Stammautoren gefunden zuhaben, hab noch "Welcome to Wellville", "Grün ist die Hoffnung" und "Talk Talk" von ebenjenem auf meinem SUB (Stapel unerledigter Bücher) liegen.

Mo Hayder kann ich mit Tokyo und Vogelmann auch völligst empfehlen, beides sehr aussergewöhnliche und makabre Thriller, wobei hier der Richtigkeit halber gesagt werden muss, dass Tokyo keinesfalls auf wahren Begebenheiten basiert, sondern sich historische Fakten des Japankrieges um Nanking zugrunde legt. Ist in meinen Augen ein großer unterschied.

Ebenso aussergewöhnlich und vielleicht eine spur makaberer ist die Yorkshire-Ripper Reihe von David Peace (1974, 1977, 1980, 1983).
Auch hier liegt ein faktisches Verbrechen einer fiktiven Erzählung zugrunde, interessierten Lesern sei an dieser Stelle sei das Sachbuch "...und erlöse uns von dem Bösen" von David A. Yallop ans Herz gelegt, was den faktischen Hintergrund der Reihe durchleuchtet und erläutern will.
Zugegebenermaßen bringt einen der eigensinnige Schreibstil Peace's einen bisweilen um den Verstand und zieht das Buch an manchen Stellen passend zum Inhalt ins unerträgliche. Ich hänge seit Monaten in der Mitte von 1980 fest, und habe es beinahe schon aufgegeben weiterzulesen.

Momentan gelesen werden:
Homer - Ilias
Richard David Precht - Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?
Topor - Memoiren eines alten Arschlochs
Harald Schmidt - Ich hatte 3000 Frauen
und ganz nebenbei ein Buch über die Götter des Nordens.
Tor Age Bringsvaerd - Die wilden Götter

Klingt schrecklich, aber ich lass jedes Buch woanders liegen und les dann auch jedes Buch eher nach Stimmung. Der Tatsächliche Haufen der Bücher bei denen ich irgendwo in der Mitte bin ist eigentlich noch größer, das hier sind nur die die ich in der letzten Woche mindestens einmal in der Hand hatte.

Achso. Ich persönlich war extrem enttäuscht vom kleinen Bruder, den hat mir mein Vater zu Weihnachten geschenkt und ich hatte ihn als Motivation eingesetzt wieder mehr zu lesen, also eine handvoll Bücher abzuarbeiten, bis ich mir Regner sozusagen gönne. Irgendwann war die Spannung zu groß, das Buch aus dem Regal gerissen und innerhalb zweier Nachmittage durch. Meiner Meinung nach ziemlich unausgereifte Ideen die hier verarbeitet wurden, klar gibt es auch hier wieder die eine oder andere Pointe, die ins Schwarze trifft, der Rest tendiert aber eher ins Belanglose.
Schade eigentlich, aber die Latte war nach Neue Vahr Süd einfach viel zu hoch gehängt. Der kleine Bruder stinkt da doch sehr nach Schnellschuss und eifrigem Komplettismus.

Habt ihr Visions-Macher eigentlich schon mal über eine Lese-Ecke nachgedacht? Zumindest online? Es gibt von Zeit zu Zeit ja durchaus relevante Veröffentlichungen, die es eigentlich wert wären besprochen zu werden. Ich persönlich würde mich über so etwas freuen. Material scheint gegeben zu sein, bei den Specials habt ihr ja Saturday Night Fever drin und in der aktuellen Ausgabe die Everett-Bio.

Zuletzt geändert von theescapologist 24.03.2009 11:40

24.03.2009 | 10:04 » Moderation benachrichtigen
Ich hab grade Drop City von T.C. Boyle fertig, und glaube einen Stammautoren gefunden zuhaben, hab noch "Welcome to Wellville", "Grün ist die Hoffnung" und "Talk Talk" von ebenjenem auf meinem SUB (Stapel unerledigter Bücher) liegen.theescapologist, 24.03.2009 09:43

Dann mächte ich dir noch "Wassermusik" und "World's End" wärmstens ans Herz legen. Ersteres ist mein Lieblingsbuch von T.C. Boyle.
24.03.2009 | 11:48 » Moderation benachrichtigen
Danke. Wassermusik hat mich vom Abriss her schon ziemlich angemacht, da muss ich mal zusehen, dass ich da eine günstige Ausgabe finde.

Aber nochmal zu meiner vorherigen Frage: Stünde eine Buch-Rubrik zur Debatte, oder stehen die Chancen da schlecht?

Gestern beim Arzt angefangen: "Die Heebie-Jeebies im CBGBs" von Steven Lee Beeber.
Die jüdischen Wurzeln des Punk.
24.03.2009 | 21:13 » Moderation benachrichtigen
Ich hab von Boyle bis jetzt nur Grün ist die Hoffnung und Drop City gelesen beider sehr gut. Wassermusik hat meine Schwester zu Hause liegen, das muss ich mir dann wohl mal von ihr leihen.

Letzte Woche hab ich Jagd von Richard Laymon gelesen, gefiel mir auch wohl, er schreibt ja absolute Trashromane (wenn ich es denn bezeichnen müsste) aber zwischendurch ist sowas immer gut.
24.03.2009 | 21:35 » Moderation benachrichtigen
Ich les grade "Kill your friends" von John Niven, allerdings im Original.
War auch auf der Lesung von Bela B. und bin da auf den Geschmack (wenn man das bei dem Buch so nennen kann) gekommen.

Bisher finde ich das Buch ziemlich gut, auch wenn es teilweise echt eklig ist (kommt nah an den Ekelfaktor bei "Feuchtgebiete" ran :wink: )
Aber für jeden, der sich für Musik + das was dahinter steckt (Musikindustrie) interessiert ein interessanter Roman! :cool:
26.03.2009 | 09:59 » Moderation benachrichtigen
@_Keek - wenn´s zwischendurch mal RICHTIGER Action-Trash sein soll - Matthew Reilly.
Den Bodycount aus "Hot Shots I" (..blodiest Movie ever.. :wink:) toppen diese Bücher locker.
Klar, mann darf es nicht ernst nehmen, Logik gibt´s nicht und realistisch ist auch so gut wie nix, aber verdammt, es macht SPASS zu lesen. Sozusagen buchgewordene Egoshooter...
26.03.2009 | 11:03 » Moderation benachrichtigen
Ich hab grade Drop City von T.C. Boyle fertig, und glaube einen Stammautoren gefunden zuhaben, hab noch "Welcome to Wellville", "Grün ist die Hoffnung" und "Talk Talk" von ebenjenem auf meinem SUB (Stapel unerledigter Bücher) liegen.

Mo Hayder kann ich mit Tokyo und Vogelmann auch völligst empfehlen, beides sehr aussergewöhnliche und makabre Thriller, wobei hier der Richtigkeit halber gesagt werden muss, dass Tokyo keinesfalls auf wahren Begebenheiten basiert, sondern sich historische Fakten des Japankrieges um Nanking zugrunde legt. Ist in meinen Augen ein großer unterschied.

Ebenso aussergewöhnlich und vielleicht eine spur makaberer ist die Yorkshire-Ripper Reihe von David Peace (1974, 1977, 1980, 1983).
Auch hier liegt ein faktisches Verbrechen einer fiktiven Erzählung zugrunde, interessierten Lesern sei an dieser Stelle sei das Sachbuch "...und erlöse uns von dem Bösen" von David A. Yallop ans Herz gelegt, was den faktischen Hintergrund der Reihe durchleuchtet und erläutern will.
Zugegebenermaßen bringt einen der eigensinnige Schreibstil Peace's einen bisweilen um den Verstand und zieht das Buch an manchen Stellen passend zum Inhalt ins unerträgliche. Ich hänge seit Monaten in der Mitte von 1980 fest, und habe es beinahe schon aufgegeben weiterzulesen.

Momentan gelesen werden:
Homer - Ilias
Richard David Precht - Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?
Topor - Memoiren eines alten Arschlochs
Harald Schmidt - Ich hatte 3000 Frauen
und ganz nebenbei ein Buch über die Götter des Nordens.
Tor Age Bringsvaerd - Die wilden Götter

Klingt schrecklich, aber ich lass jedes Buch woanders liegen und les dann auch jedes Buch eher nach Stimmung. Der Tatsächliche Haufen der Bücher bei denen ich irgendwo in der Mitte bin ist eigentlich noch größer, das hier sind nur die die ich in der letzten Woche mindestens einmal in der Hand hatte.

Achso. Ich persönlich war extrem enttäuscht vom kleinen Bruder, den hat mir mein Vater zu Weihnachten geschenkt und ich hatte ihn als Motivation eingesetzt wieder mehr zu lesen, also eine handvoll Bücher abzuarbeiten, bis ich mir Regner sozusagen gönne. Irgendwann war die Spannung zu groß, das Buch aus dem Regal gerissen und innerhalb zweier Nachmittage durch. Meiner Meinung nach ziemlich unausgereifte Ideen die hier verarbeitet wurden, klar gibt es auch hier wieder die eine oder andere Pointe, die ins Schwarze trifft, der Rest tendiert aber eher ins Belanglose.
Schade eigentlich, aber die Latte war nach Neue Vahr Süd einfach viel zu hoch gehängt. Der kleine Bruder stinkt da doch sehr nach Schnellschuss und eifrigem Komplettismus.

Habt ihr Visions-Macher eigentlich schon mal über eine Lese-Ecke nachgedacht? Zumindest online? Es gibt von Zeit zu Zeit ja durchaus relevante Veröffentlichungen, die es eigentlich wert wären besprochen zu werden. Ich persönlich würde mich über so etwas freuen. Material scheint gegeben zu sein, bei den Specials habt ihr ja Saturday Night Fever drin und in der aktuellen Ausgabe die Everett-Bio.theescapologist, 24.03.2009 09:43



dann kann ich dir von Boyle auch 'America' empfehlen
26.03.2009 | 11:54 » Moderation benachrichtigen
Wir hatten einst eine Bücher-Ecke im Display.
Damals schien es niemanden recht zu interessieren.
Hmm...

Ich nehme mir ja jetzt mal "Don Quijote" vor.
Nach "Stadt aus Glas" von Paul Auster und "Last Action Hero" (ja, dem Film) muss ich wissen, was dran ist.
Gibt eine neue Übersetzung.
Ich bin gespannt.
27.03.2009 | 12:20 » Moderation benachrichtigen
DER PATIENT von John Katzenbach ... und es ist absolut spannend!!!
kleiner tip: gibts auch als hörbuch... und zwar UMSONST :wink:
:bow: hier klicken für hörbuch umsonst

Zuletzt geändert von zukunft 27.03.2009 12:39

31.03.2009 | 22:50 » Moderation benachrichtigen
so, metro 2033 habe ich nun fertig.

das ende hat mich ein wenig enttäuscht, aber es gibt ja schon eine fortsetzung (metro 2034), die vielleicht ein wenig licht ins dunkle bringt.

auch die fortsetung ist wieder zu erst komplett online lesbar, wenn man russisch kann & wird nun für den rest der welt übersetzt und als buch veröffentlicht.

außerdem ist ja auch noch ein computerspiel dazu in arbeit. ein teil der entwickler war noch am ersten STALKER spiel beteiligt, aber vor dem release sind sie gegangen um ein eigenes entwicklerstudio zu gründen und mit dem spiel zum metro 2033 roman zu beginnen.

jetzt widme ich mich aber erstmal einem neuen W40k roman.
01.04.2009 | 09:06 » Moderation benachrichtigen
Ich lese grad "Hexenknd" von Sabine Thiesler, hab ich als Mängelexemplar erstanden.
05.04.2009 | 17:51 » Moderation benachrichtigen
Nachdem mein Wirbelbruch verheilt ist und ich wieder bewegen darf, ist das Lesen etwas kurz gekommen, aber ich bin gerade mitten drin in "Dieses Buch wird Ihr Leben retten" - hatte das erst für einen Frauenroman gehalten (hüstel) und eigentlich für meine Frau bestellt, aber das ist echt witzig...
Davor habe ich nochmal die "Hartmut und ich" - Romane 1-3 gelesen, und möchte jedem nur nochmal "So viel Zeit" von Frank Goosen an´s Herz legen. Eines der schönsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Doppelkopfspieler und Hobbymusiker müssen es sowieso lesen :wink:
04.05.2009 | 17:42 » Moderation benachrichtigen
Die Letzten Ihrer Art von Douglas Adams


die ungewöhnlichste Buch das über bedrohte TIerarten zu lesen ist!
10.05.2009 | 22:16 » Moderation benachrichtigen
Ich les gerade zum zweiten Mal den Zahir von Paulo Coelho.
Ich mag diese philosophische Art, bei der man sich nach jeder Seite Gedanken über das Leben machen muss, um dem zu folgen. Solange es nicht zu religiös wird.

Ansonsten für ein Referat in Kunstgeschichte den Katalog zur "Man Son 1969"-Ausstellung, die bis vor kurzem in der Hamburger Kunsthalle war. Handelt hauptsächlich von Charles Manson und seinen kranken Aktionen.

Das letzte Buch war der Schwarm von Frank Schätzing, auch wenn ich da etwas spät war. Das Ende gefiel mir nicht, aber ansonsten: Respekt, wer es in der Schriftgröße über tausend Seiten schafft, die Spannung zu halten.
12.05.2009 | 14:45 » Moderation benachrichtigen
Ich les höchstens mal den Stadtanzeiger aber zu mehr hab ich derzeitig keinen Antrieb. Als ich ne ganze Weile krank war hab ich der zerbrochene Krug und der Birnbaum und so ´nen Zeug gelesen (die klassischen Schriftsteller halt um den Horizont eventuell zu erweitern ). Aber ansonsten hat mich das Arbeits- und Familienleben voll im Griff.
15.05.2009 | 13:33 » Moderation benachrichtigen
The Tokyo Diaries von David Schumann (Tipp aus aktueller Visions). Hab zwar grad erst angefangen - aber schon tausendmal geschmunzelt über die Art und Weise, wie er seine Gefühle, Gedanken, Situationen beschreibt. Völlig unkomplizierte, direkte Sprache, oft selbstironisch, so dass man sich schnell reinfinden kann. Und so ganz nebenbei wird Interesse für Japan/japanische Lebensart geweckt. Auch wenn (oder vielleicht gerade weil) Klischees ohne Ende bedient bzw. auf die Spitze getrieben werden. Bin sehr gespannt, wie`s weiter geht. Bis jetzt kann ich sagen: guter Tipp!

Übrigens: wem Tokyo Diaries gefällt, dem gefällt vielleicht auch Raus aus der Provinz von Daniel Oliver Bachmann!
15.05.2009 | 21:28 » Moderation benachrichtigen
Ich habe heute den neuen T.C. Boyle bekommen - "The Women". Ausversehen die Originalausgabe bestellt, aber ein Buch in englischer Sprache war sowieso mal wieder fällig. Bin schon gespannt...
16.05.2009 | 13:25 » Moderation benachrichtigen
möchte jedem nur nochmal "So viel Zeit" von Frank Goosen an´s Herz legen. Eines der schönsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Doppelkopfspieler und Hobbymusiker müssen es sowieso lesen :wink:maik, 05.04.2009 17:51

ich überleg schon die ganze zeit, ob ich`s mir auch zu gemüte führen sollte. muss ja was dran sein, weil du wiederholt darauf hinweist. hast an anderer stelle geschrieben, du hättest ein paar tränen verdrücken müssen. das macht mir angst - und das mit dem doppelkopf erstrecht...
04.06.2009 | 18:11 » Moderation benachrichtigen
Heute Morgen habe ich mir die Frankfurter Rundschau zu Gemüte geführt. :bigsmile:

Aktuell lese ich gerade "Null" von Adam Fawer - Ein sehr unterhaltsamer und packender Wissenschaftsthriller.
05.06.2009 | 09:33 » Moderation benachrichtigen
@visions-micha: wie is denn der boyle so auf englisch? mein englisch ist ziemlich gut, kann auch fast alles lesen ( an the human stain von philip roth hab ich mir allerdings die zähne ausgebissen). Bei Boyle hab ich allerdings den eindruck als müsste man sich schon schwer konzentrieren, wenn mans auf englisch liest.

ich hab riven rock von boyle auf englisch rumliegen, schieb aber das vor mir her, solang ich noch was anderes zu lesen hab.

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