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10.04.2020 | 18:38 » Moderation benachrichtigen
Bei Moers gehen ich insofern mit, dass der Umfang und die Länge der Bücher (rund 500 S.) der Ca­sus knack­sus sein könnte. Ansonsten besitzt Moers eine herrliche Fantasie und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass zumindest das Hörbuch zu "Die Stadt der Träumenden Bücher" 20 Kita-Kinder still und gebannt zuhören lässt, also warum nicht?

Kipling empfinde ich als so gar nicht schwierig. Er schreibt tolle Abenteuerbücher in einer recht einfach gehaltenen Sprache.

Last but not least musste ich "Der kleine Prinz" damals in der Grundschule lesen und natürlich habe ich die Philosophie dahinter nicht auf Anhieb verstanden, doch über die Jahre hat dieses Buch immer wieder einen inneren Dialog mit meinem Bewusstsein geführt und heute bin ich nämlich scheiße dankbar dafür.

Um Kinder an gute Literatur heranzuführen braucht es meiner Meinung nach keine Fäkalwitze oder Verniedlichungen, sondern gute Geschichten... aber oft sind es die Eltern bzw. Großeltern die ihren (Enkel)Kindern ihren perfiden Geschmack aufdrücken und beim Kauf durch den eigenen Filter laufen lassen, so dass die meisten Kinderbücher heutzutage nur noch für die Eltern und nicht für die Kinder geschrieben werden und von daher großer Müll sind.
10.04.2020 | 19:15 » Moderation benachrichtigen
Moers: Wenn es mit dem Hörbuch funktioniert, ist es doch gut :smile:
Ich hätte es nur nicht erwartet, hab aber auch nur sehr (sehr!) begrenzt Erfahrung diesbezüglich.
Bei Kipling stimme ich prinzipiell zu. Das Problem seh/sah ich nur in der Kombination Abenteuerbuch und dem Alter, gerade auch wenn ich versuche mich daran zu erinnern, was ich in dem Alter gelesen/zu lesen bekommen habe. Klar: Hören ist nochmal etwas anderes als Lesen und mit 5 konnte ich auch definitiv nicht lesen. Meine Hörspiele bestanden in dem Alter aber ziemlich sicher noch eher aus Bibi Blocksberg als aus den drei Fragezeichen. Aber auch hier gilt letztendlich das, was ich oben zu Moers geschrieben habe: Wenn es klappt, klappt es.
Prinz: Ich hab den nie gelesen, hab aber durchaus vor, das irgendwann nachzuholen.

Hast du Beispiele für schlechte, aktuelle Kinderliteratur? Dann durchforste ich bei Gelegenheit mal die Kinderzimmer der Verwandtschaft und lese ein wenig quer. Spielst du auf etwas spezielles mit den Fäkalwitzen an?
10.04.2020 | 19:24 » Moderation benachrichtigen
Astrid Lindgrenczerkus, 10.04.2020 15:52 #
:bow::bow::bow:

Bei den Klassikern Pettersson und Findus sowie Mama Muh nicht vergessen!
Wenn ich Enkel habe, werde ich Marc-Uwe Klings NEINhorn ausprobieren.
Gregs Tagebücher mochten meine Kids überhaupt nicht. Naja, daher haben wir es nur bis Tagebuch 1 oder 2 geschafft. Das war ihnen zu negativ. Gregs Tagebücher ist ist vom Depri-Faktor ungefähr so T.C. Boyle für Kinder. Meine Kids stehen halt weniger auf Loser, eher auf strahlende Helden wie ihren Papa.:floet:
10.04.2020 | 20:30 » Moderation benachrichtigen
Danke euch schon mal für die Resonanz, muss ich mal genauer checken. Sieht auf den ersten Blick schon nach guten, teils ja auch lange bewährten Sachen aus.
10.04.2020 | 20:38 » Moderation benachrichtigen
Hast du Beispiele für schlechte, aktuelle Kinderliteratur? Dann durchforste ich bei Gelegenheit mal die Kinderzimmer der Verwandtschaft und lese ein wenig quer. Spielst du auf etwas spezielles mit den Fäkalwitzen an?czerkus, 10.04.2020 19:15 #

Ich hab mal an einem georgischen Kinderbuch gearbeitet und dafür die Illustrationen gemacht und in der Zeit habe ich mich sehr intensiv mit Kinderbüchern beschäftigt und was ich da stellenweise in Buchläden oder größeren Buchhandelsketten vorfand hat mich wirklich bestürzt. Leider kann ich dir keine konkreten Namen oder Buchtitel nennen, aber du kannst beruhigt sein, denn Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf mit den Originalzeichnungen von Ingrid Vang Nyman (!) zähle ich mit zu besten Kinderbüchern (Skandinavien hat's da auch irgendwie raus, muss man sagen).

Eine andere Geschichte, weil wir es auch gerade mit dem Alter hatten: Der Erfinder und Zeichner von Hellboy Mike Mignola hat zusammen mit seiner siebenjährigen Tochter die Kurzgeschichte "The Magician and The Snake" veröffentlicht, bei der sie selbst als Ideengeberin fungierte und prompt einen Eisner Award für die beste Kurzgeschichte gewann. Diese Geschichte hat's dann auch noch ziemlich in sich und jetzt ohne zu spoilern geht's um Liebe und Tod, aber auf einer sehr poetischen Ebene, die mich sehr berührt hat. Jetzt stellt sich die Frage ob sie ein Wunderkind ist, oder doch kein Einzelfall? Sind die besten Autoren für Kinderbücher und Geschichten vielleicht doch die Kinder selbst? Ich weiß es nicht und ich bin auch kein Pädagoge, aber der grenzenlosen Fantasie öffnen sich Türen.
11.04.2020 | 00:01 » Moderation benachrichtigen
Was hältst du denn von einem Preußler?

Erwähnen möchte ich auch noch den Gurkenkönig.
11.04.2020 | 10:39 » Moderation benachrichtigen
Beides super.
25.04.2020 | 07:47 » Moderation benachrichtigen
The Lord of the rings in englisch! Mal sehen wie das buch so im original ist und gleichzeitig verbesser ich auch mein englisch!
03.05.2020 | 14:05 » Moderation benachrichtigen

Stephen King - Das Institut

Alle paar Jahre greife ich mir jetzt einen Stephen King, wenn ich meine Leselust wieder anfachen will. Und jedes Mal funktioniert das. 800 Seiten in ein paar Tagen? Kein Problem. Für "Das Institut" hat er sich eine besonders fiese Geschichte einfallen lassen, die zwar am Ende etwas konventionell aufgelöst wird, aber mich brutal gefesselt hat. Würde sagen, das ist einer seiner besten Romane. Selbst das berüchtigte Schlussdrittel (bei ihm oft schwächer als der Rest) fällt nicht merkbar ab.



Margaret Atwood - Der Report der Magd

Großartig. Ich hatte vor vielen Jahren schon mal Atwoods "Maddaddam"-Trilogie gelesen, die ich super fand. Aber "Der Report der Magd" ist noch superer. Wie die Frau ihre Sätze gestaltet (selbst in der Übersetzung noch toll), welch kluge Gedanken zu gesellschaftlichen Themen hier angeschlagen werden, dieser eindrucksvolle Epilog, das ist alles ganz fabelhaft. Wird nicht mein letzter Roman von ihr bleiben.
03.05.2020 | 14:27 » Moderation benachrichtigen
Der Report der Magd ist tatsächlich fantastisch.
03.05.2020 | 15:27 » Moderation benachrichtigen
Stephen King - Das Institut

Alle paar Jahre greife ich mir jetzt einen Stephen King, wenn ich meine Leselust wieder anfachen will. Und jedes Mal funktioniert das. 800 Seiten in ein paar Tagen? Kein Problem. Für "Das Institut" hat er sich eine besonders fiese Geschichte einfallen lassen, die zwar am Ende etwas konventionell aufgelöst wird, aber mich brutal gefesselt hat. Würde sagen, das ist einer seiner besten Romane. Selbst das berüchtigte Schlussdrittel (bei ihm oft schwächer als der Rest) fällt nicht merkbar ab.Olsen, 03.05.2020 14:05 #

Bin mit Kings postapokalyptischen Schinken "The Stand" jetzt auch durch. 1712 Seiten in einem Monat? Kein Problem. Hat mir gut gefallen und ein paar Tipps zur aktuellen Lage, konnte ich obendrein daraus auch ziehen.
03.05.2020 | 15:46 » Moderation benachrichtigen
Thorsten Nagelschmidt - Arbeit.
03.05.2020 | 18:47 » Moderation benachrichtigen
Stephen King - Das Institut

Alle paar Jahre greife ich mir jetzt einen Stephen King, wenn ich meine Leselust wieder anfachen will. Und jedes Mal funktioniert das. 800 Seiten in ein paar Tagen? Kein Problem. Für "Das Institut" hat er sich eine besonders fiese Geschichte einfallen lassen, die zwar am Ende etwas konventionell aufgelöst wird, aber mich brutal gefesselt hat. Würde sagen, das ist einer seiner besten Romane. Selbst das berüchtigte Schlussdrittel (bei ihm oft schwächer als der Rest) fällt nicht merkbar ab.Olsen, 03.05.2020 14:05 #

Bin mit Kings postapokalyptischen Schinken "The Stand" jetzt auch durch. 1712 Seiten in einem Monat? Kein Problem. Hat mir gut gefallen und ein paar Tipps zur aktuellen Lage, konnte ich obendrein daraus auch ziehen.Donnerjakob, 03.05.2020 15:27 #

The Stand hat halt gegen Ende die typischen King Probleme, aber sonst sicher in meiner Top 3 der SK Bücher
03.05.2020 | 18:55 » Moderation benachrichtigen




Zum 3. Mal, absoluter Hammer. :bow:
04.05.2020 | 11:50 » Moderation benachrichtigen
Thorsten Nagelschmidt - Arbeit.Go Ahead Eagle, 03.05.2020 15:46 #

Da hoffe ich grade, dass ich es in der Visions-Verlosung gewinne. Wie findest du es denn?
Ich hab trotz Corona grade mindestens genau so viel selbstgemachten Freizeitstress wie immer, keine Ahnung wie ich da auch noch ein Buch lesen soll, aber wird laufen :bigsmile:
04.05.2020 | 11:58 » Moderation benachrichtigen
Meine Jugend in Köln-Müngersdorf
04.05.2020 | 12:30 » Moderation benachrichtigen
Bin mit Kings postapokalyptischen Schinken "The Stand" jetzt auch durch. 1712 Seiten in einem Monat? Kein Problem. Hat mir gut gefallen und ein paar Tipps zur aktuellen Lage, konnte ich obendrein daraus auch ziehen.Donnerjakob, 03.05.2020 15:27 #

The Stand hat halt gegen Ende die typischen King Probleme, aber sonst sicher in meiner Top 3 der SK BücherHarry Gant, 03.05.2020 18:47 #

Von King kenne ich nur Shining und The STand. Pet Sematary hab ich mal vor vielen Jahren angefangen zu lesen, fand die Geschichte damals aber irgendwie "zu schaurig", weswegen ich das Buch dann beiseite gelegt habe. "It" wurde mir ein bisschen durch die 90er Verfilmung madig gemacht - es ist selten, dass ich zur Vorlage greife, wenn ich die Adaption bereits kenne.

Harry, kannst du mir was aus dem kingischen Œuvre empfehlen oder deine Top 3 der SK Bücher nennen? Ich spüre, dass ich mindestens noch ein Werk von ihm unbedingt gelesen haben muss:confused:.
04.05.2020 | 12:33 » Moderation benachrichtigen
Eines meiner Lieblingswerke von King ist Atlantis.
04.05.2020 | 12:41 » Moderation benachrichtigen
Bin mit Kings postapokalyptischen Schinken "The Stand" jetzt auch durch. 1712 Seiten in einem Monat? Kein Problem. Hat mir gut gefallen und ein paar Tipps zur aktuellen Lage, konnte ich obendrein daraus auch ziehen.Donnerjakob, 03.05.2020 15:27 #

The Stand hat halt gegen Ende die typischen King Probleme, aber sonst sicher in meiner Top 3 der SK BücherHarry Gant, 03.05.2020 18:47 #

Von King kenne ich nur Shining und The STand. Pet Sematary hab ich mal vor vielen Jahren angefangen zu lesen, fand die Geschichte damals aber irgendwie "zu schaurig", weswegen ich das Buch dann beiseite gelegt habe. "It" wurde mir ein bisschen durch die 90er Verfilmung madig gemacht - es ist selten, dass ich zur Vorlage greife, wenn ich die Adaption bereits kenne.

Harry, kannst du mir was aus dem kingischen Œuvre empfehlen oder deine Top 3 der SK Bücher nennen? Ich spüre, dass ich mindestens noch ein Werk von ihm unbedingt gelesen haben muss:confused:.Donnerjakob, 04.05.2020 12:30 #


Bin zwar nicht Harry, gebe aber trotzdem mal meinen Senf dazu. The Stand ist für mich die Nummer 1. Das die üble Verfilmung Dir die Lust auf ES genommen hat ist sehr schade. Das Buch gehört ebenfalls zu seinen besten - auch wenn es zum Ende hin etwas bizarr wird.

Mein früher Favorit ist Christine. Die Handlung kommt einen zwar etwas an den Haaren herbeigezogen vor, gefiel mir von der Atmosphäre her allerdings mit am besten. The Shining könnte wohl wieder problematisch werden, da Du den Film bereits kennst?

Von den neueren hat mir Outsider über weite Strecken sehr gut gefallen - bis die unsägliche Holly Gibney auftauchte.
04.05.2020 | 12:42 » Moderation benachrichtigen
"The Stand" steht hier noch aus, ansonsten ist "It" halt zurecht (und unabhängig beider Filmprojekte) zurecht Klassiker.
Ansonsten kenne ich mich mit seinem Werk nur bruchstückhaft aus, möchte aus jüngerer Zeit aber dringend "11/22/63" (deutscher Titel: "Der Anschlag") empfehlen: Eine wunderbare Zeitreise in die '60er mit kaum Horror, trotzdem sehr spannend und mit der üblichen Menge an Detailverliebtheit in den Nebensträngen (was mir sehr gefällt).

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