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06.05.2018 | 14:49 » Moderation benachrichtigen
Philippe Gigantes - Eine kurze Geschichte der WeltWoas Sois..., 06.05.2018 13:34 #

Und, wie isses ausgegangen?
06.05.2018 | 15:09 » Moderation benachrichtigen
Insgesamt doch eine Sisyphus-Geschichte. Erwartbar im Ausgang. Rosenkohl ist noch immer unbeliebt, der Nippel geht nicht durch die Lasche und ceterum censeo Virgininem esse delendam.
11.05.2018 | 18:39 » Moderation benachrichtigen
lese nach wie vor mit zunehmendem vergnügen der meister und margarita, gerade mit teil 2 begonnen. ein positiver nebeneffekt: viele szenen erinnern mich an zwei meiner liebsten romane, die thematisch zwar jeweils anders gelagert sind, dafür aber ebenfalls u.a. mit dieser chaotischen absurdität zu punkten wissen. zum wiederlesen daher bereit gelegt:

alfred kubin - die andere seite
alan silitoe - reise nach nihilon

falls nicht bekannt, phil, wärmste empfehlung! bei interesse kann ich auch noch ein paar zeilen zum teasern schreiben.
11.05.2018 | 22:43 » Moderation benachrichtigen
Chad Harbach - The Art Of Fielding

Als es damals erschien habe ich mehrere sehr gute Besprechungen gelesen und es mir im Original gekauft. Dürfte so ca. 2011/2012 gewesen sein. Seitdem lag es bei mir im Buchregal, mit seinen 600 Seiten in abschreckend kleiner Schrift. Jetzt fiel es mir wieder mal in die Hände und ich dachte mir "Jetzt oder nie!". Knapp 100 Seiten bisher gelesen und es gefällt mir sehr gut. Interessante Charaktere, flüssiger, gut nachvollziehbarer Schreibstil und obwohl ich von Baseball nullkommanull Ahnung habe, gebe ich mich der Illusion hin, dass ich der Geschichte bisher folgen kann.
12.05.2018 | 00:53 » Moderation benachrichtigen
Ich lese dieses Jahr ein Buch nach dem nächsten. Die Sache mit dem Ohr hat also auch ihr Gutes, ich mag die Ruhe und die Konzentration auf meine eigenen Gedanken. Seit "Friesenblut" weiter oben habe ich gelesen:

Michael Crichton - Airframe
Sehr spannend, aber Charakterzeichnung oder Figurentiefgang sind jetzt nicht so die die Fähigkeiten Crichtons. Ich lese bei Gelegenheit aber noch ein weiteres Buch von ihm, um mir einen besseren Eindruck zu verschaffen.

Bram Stoker - Dracula
Auf Englisch. Fand ich noch besser als beim ersten Lesen vor vielen Jahren. Die gewählte Form (Briefroman) macht es zu etwas Besonderem, außerdem sammelt Stoker hier alles wesentliche, was man über den Vampirmythos wissen muss. Trotz der altertümlichen Sprache hab ich das schnell verschlungen.

Francois Lelord - Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Ich erinnere mich ehrlich gesagt kaum noch, dabei ist es gerade erst ein paar Wochen her. Es waren ein, zwei gute Gedanken drin, ansonsten passt wohl die Bezeichnung "weitgehend harmlos".

Fredrik Backman - Ein Mann namens Ove
Davon hatte ich mir etwas mehr versprochen. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, die nicht so recht zusammenpassen mögen. Die melancholische Vergangenheit funktioniert, die etwas verkrampft-lustige Gegenwart wird mir oft zu albern und wirkt überzeichnet. Backmans Schreibstil (oder die Übersetzung) ist auch nicht unbedingt mein Fall. Trotzdem kein schlechtes Buch, am Schluss hatte ich doch ein Tränchen im Auge.

James Clavell - Shogun
Skandalöserweise wird dieser ehemalige Beststeller auf Deutsch nicht mehr aufgelegt. Ich hatte mir noch mal die deutsche Fassung aus einem offenen Bücherschrank mitgenommen, aber meine Güte, sind die Buchstaben da klein. Das Alter, Sie verstehen. Also flugs das E-Buch auf Englisch geordert und überrascht gewesen, wie toll ich diesen Roman beim zweiten Lesen wieder fand. Die erste Lektüre ist wohlgemerkt 25 Jahre her, da kann man ruhig mal wieder ran. Clavell hat ein echtes Talent, diese Zeit mit Dialogen lebendig werden zu lassen. Hab mir sofort ein weiteres Buch von ihm bestellt, das kommt demnächst dran.

Orhan Pamuk - Istanbul
Zeit für Weltliteratur, so ordnet unsere Stadtbücherei diese Erzählung ein. Pamuk lässt seine Kindheit Revue passieren und erzählt gleichzeitig interessante Dinge über das Istanbul von damals und von noch länger her. Seine poetische Sprache hat mich sofort angesprochen. Sehr lohnenswert, das bleibt nicht mein letztes Buch von ihm.

J.K. Rowling - Harry Potter And The Philosopher's Stone
Angefangen, zwei Tage später durch, alles töfte. Genau wie beim ersten Mal. Macht auf Englisch auch richtig Spaß.
12.05.2018 | 10:56 » Moderation benachrichtigen
Ich habe zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder ein relativ dickes Buch (>400 Seiten) in relativ kurzer Zeit (paar Wochen) durchgelesen. Und das war der erste Roman von Stephen King seit vielen Jahren. Revival ist ein interessantes Buch. Gute Figuren, deren Charakterisierung viel Raum einnimmt, sehr viel Raum. Sie beschäftigen sich mit ihren Familien, Religion und Elektrizität. Um Musik geht's auch relativ viel, der Protagonist spielt unter anderem in verschiedenen Bands. Der Horror, auf den ich bei King natürlich gewartet habe, lässt sich - von einigen kurzen Momenten und Andeutungen abgesehen - sehr viel Zeit, fliegt einem dann aber im Schlussteil umso heftiger von den Seiten entgegen. Da gibt's wirklich einen Tiefschlag, der sitzt.
12.05.2018 | 11:04 » Moderation benachrichtigen
Mehr zum Blättern als zum Lesen:


@Ofsi: Macht mich neugierig. Ich wollte King eh mal wieder testen, ich habe den doch jetzt lange ignoriert aufgrund einer Übersättigung in der Jugend.
12.05.2018 | 16:30 » Moderation benachrichtigen
Ich wollte King eh mal wieder testen, ich habe den doch jetzt lange ignoriert aufgrund einer Übersättigung in der Jugend.Woas Sois..., 12.05.2018 11:04 #


Genau so war's bei mir auch und dann bat ich um eine Empfehlung meiner King-Fanboy-Kumpels. Dabei kam dann "Revival" heraus.
12.05.2018 | 23:05 » Moderation benachrichtigen
lese nach wie vor mit zunehmendem vergnügen der meister und margarita, gerade mit teil 2 begonnen. ein positiver nebeneffekt: viele szenen erinnern mich an zwei meiner liebsten romane, die thematisch zwar jeweils anders gelagert sind, dafür aber ebenfalls u.a. mit dieser chaotischen absurdität zu punkten wissen. zum wiederlesen daher bereit gelegt:

alfred kubin - die andere seite
alan silitoe - reise nach nihilon

falls nicht bekannt, phil, wärmste empfehlung! bei interesse kann ich auch noch ein paar zeilen zum teasern schreiben.etienoir, 11.05.2018 18:39 #

danke für die empfehlungen, eti. musst nichts teasern, ich werde mich mal schlau machen was das so ist.


hier noch die letzten seiten von..



john boyne - der junge im gestreiften pyjama
14.05.2018 | 15:46 » Moderation benachrichtigen
@eti ich hab mal ein bisserl gegoogelt und die andere seite klingt ganz nach meinem gusto. da werde ich mich mal drum kümmern sobald ich den aktuellen stapel abgelesen habe. nihilon behalte ich mal im hinterkopf.
16.05.2018 | 11:38 » Moderation benachrichtigen

Sebastian Haffner - Von Bismarck Zu Hitler
16.05.2018 | 12:15 » Moderation benachrichtigen

Yasmin Crowther - Die Farbe von Safran

Über zwei Drittel ein solides Familiendrama, kann ich die Entwicklung im Schlussteil nicht mehr nachvollziehen. Die Hauptfigur bleibt egoistisch und unnahbar. Crowther hat eine merkwürdige Erzählstruktur. Erst führt sie kurz eine Ich-Erzählerin ein, verlässt diese Person dann für hundert Seiten und kommt später zu ihr zurück, um sie wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Das funktioniert nicht richtig. Hatte mir auch erhofft, mehr über den Iran zu erfahren, aber die Schilderung des Landes bleibt leblos. Letztlich ein enttäuschendes Buch - und Yasmin Crowther hat dann auch kein zweites mehr geschrieben.
16.05.2018 | 12:23 » Moderation benachrichtigen

Greg Iles - Natchez Burning
The Quiet Game hatte ich ja vor n paar Monaten schon angepriesen. Die beiden Nachfolger "Turning Angel" und "The Devil's Punchbowl" waren dann nur reine Thriller, die den Rassismus und die Sklaverei-Historie in Mississippi unbetrachtet gelassen haben und entsprechend konventionell daherkamen. Ordentlich spannend, aber nicht so besonders wie der Erstling. Natchez Burning dreht jetzt allerdings das ganz große Rad, mit KKK-Historie, den politisch motivierten Morden der 60er Jahre (JFK, Robert Kennedy, Martin Luther King) und den Verflechtungen mit der Mafia. Hochgradig unterhaltsam und spannend. Wenn man Ellroy's Underworld USA Trilogie gelesen hat, werden diverse Namen bekannt vorkommen, diese Vermischung aus historischen Fakten und Fiktion find ich ungemein faszinierend. Topp Ding, bin erst zu nem knappen Viertel durch und höchst gespannt, was da noch kommt.SHITHEAD, 25.06.2015 09:45 #


Nachdem ich für den Nachfolger The Bone Tree fast ein Jahr gebraucht habe (kleine Kinder, fehlende Zeit, ...), das letzte Drittel aber wieder den gewohnten Sog entwickelt hat, hab ich Mississippi Blood innerhalb von 3 Tagen durchgeprügelt. Langstreckenflüge eignen sich ja für sowas immer ganz hervorragend. Während die ersten beiden Teile noch recht actionlastig waren, liegt der Fokus des dritten Buches auf dem Gerichtsverfahren gegen den vermeintlichen Mörder. Wieder sehr packend, aber trotz seiner fast 700 Seiten wirkt das Buch teilweise gehetzt, als hätte Iles einfach zuviel reinpacken wollen. Leider verstärkt das auch so manche Unglaubwürdigkeit, was die Wendungen der Handlung und das Handeln mancher Akteure angeht. Der historische Blickwinkel macht es trotzdem sehr interessant, der erste Teil der Trilogie ist aber definitiv der beste.

Zuletzt geändert von SHITHEAD 16.05.2018 12:27

17.05.2018 | 11:41 » Moderation benachrichtigen

:dogrun:
25.05.2018 | 09:37 » Moderation benachrichtigen

Nathan Filer - Nachruf auf den Mond

Ein großartiges Debüt hat Nathan Filer da geschrieben. Aber es ist kein leichtes Buch, denn es zieht den Leser tief hinab in die Abgründe von psychischer Erkrankung und Trauerbewältigung. Das wühlt natürlich emotional auf. Ich musste den Roman manchmal zwischendurch weglegen, weil er mich so beunruhigt hat. Filer wählt eine interessante, ungewöhnliche Erzählstruktur und spielt mit verschiedenen stilistischen Mitteln herum. Auch optischen, denn ein Teil des Buches ist beispielsweise in Schreibmaschinenschrift verfasst, weil der Ich-Erzähler keinen Zugang mehr zum Computer hat. Und diese verblasst dann, weil sein Farbband zur Neige geht. (Schicke Ideen, Filer gibt nicht umsonst selbst Kurse in kreativem Schreiben.) Würde ich Punkte für Bücher vergeben, hier stünde die Höchstzahl.
25.05.2018 | 09:39 » Moderation benachrichtigen
Das klingt spannend. Leider ist meine Liste der Sachen, die noch gelesen werden wollen, momentan so lang, dass sie erst mal keine Neuzugänge verträgt.
25.05.2018 | 22:46 » Moderation benachrichtigen
Art Of Fielding inzwischen durch. Hat mir wirklich sehr gut gefallen, kann ich nur empfehlen.

Jetzt ist endlich dran:

04.06.2018 | 14:15 » Moderation benachrichtigen

Arno Geiger - Unter der Drachenwand

Ich gebe zu: Rein von der Thematik her hätte ich dieses Buch nicht gelesen. Aber irgendwo hörte ich lobende Worte dazu und nun habe ich mich doch der Lektüre gewidmet. Auf sehr eindrückliche Weise schildert Arno Geiger verschiedene menschliche Schicksale im Kriegsjahr 1944. Ich musste immer mal wieder pausieren, weil mich die Geschichte, die ausschließlich in Tagebucheinträgen und Briefen erzählt wird, ziemlich deprimiert hat. Umso dankbarer bin ich Geiger für sein Ende, ich hatte ärgste Befürchtungen.

Von der technischen Seite verstehe ich nicht so ganz, warum neben all den verwobenen Perspektiven quasi eine ganz alleine danebensteht, allerdings sorgt diese für ein rundes Bild und ist wohl deshalb notwendig. Anfangs brauchte ich auch etwas, um mit dem abgehackten Schreibstil (der zudem das Deutsch der Zeit imitiert) klarzukommen, aber dieser wird im Laufe des Romans runder und flüssiger. Ich glaube, das ist Absicht. Auf diese Weise drückt sich aus, wie der kriegstraumatisierte Soldat, aus dessen Sichtweise die Handlung hauptsächlich erzählt, wieder zurück zur Normalität findet.

Unterm Strich bin ich sehr angetan und werde sicher bald etwas anderes von Arno Geiger lesen, den ich bisher nicht kannte.

P.S. Man lernt interessante Kleinigkeiten am Rande. Wenn einem die eigene Großstadt in Schutt und Asche gebombt wird, bekommt man als Entschädigung vom Deutschen Reich fünfzig Gramm Bohnenkaffee zugesprochen. Dieser Zynismus!
12.06.2018 | 23:11 » Moderation benachrichtigen


andrej kurkow - hendrix live in lemberg

kurkow besticht mal wieder mit herrlich skurrilen figuren, als da wären, zb der ehemalige kgb offizier rjabzew, der zu sowjetzeiten eine gruppe hippies überwacht hat und dadurch zum hendrix fan wurde, oder taras, der mit hilfe seines alten opels nierensteine entfernt. dieser verliebt sich in darja, die trotz geldallergie in einer wechselstube arbeitet und kaffee aus aschenbechern trinkt.
14.06.2018 | 00:27 » Moderation benachrichtigen
Lese gerade zwei Bücher, eines privat, eines für meine 9. Klasse - Englisch.
Welchen Tipp wollt ihr?
:cool:

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