Mal wieder ein Plattenfirmenwechsel eines Künstlers, mal wieder ein Best Of-Album. Dieses Mal quetscht Trickys altes Label aus dem kleinen, großen Mann den letzten Pfennig heraus. Auf "A Ruff Guide", dem laut Platteninfo ultimativen Tricky-Best-Of-Album, sind siebzehn bereits veröffentlichte Songs zusammengestellt. Obwohl das natürlich zu wenig für ein umfassendes Bild ist, muss lobend erwähnt werden, dass die Platte einen sehr angenehmen Fluss besitzt. Irgendjemand hat sich also offensichtlich ein paar Gedanken gemacht. Grundlegendes Problem einer Compilation zu einem so speziellen Künstler wie Tricky ist, dass viele seiner Stärken in den besonders kaputten, fast unhörbaren Momenten liegen, die zu sperrig für ein Best Of-Album sind. "A Ruff Guide" genügt somit für einen kurzen Einblick als Vorstellung, ist aber sicher nicht der ultimative Reiseführer durch das Werk eines Mannes, der sich wahrscheinlich nicht einmal selbst zusammenfassen kann.
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