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The Ataris - End Is Forever

End Is Forever

Sympathy for those bittersweet symphonies. Im Herzklauen sind diese Punkrocker verdammt gut...

Unfair: The Ataris machen eindeutig auf Mitleid. Der erste Song heißt „I Guess I’m Giving Up On Love“, der zweite „‘Summer Wind’ Was Always Our Song“, der vierte „Bad Case Of Broken Hearts“. Hach je! Sentimentale Menschen wie ich fallen natürlich sofort auf diese Schnüff’n’Rühr-Masche rein, noch dazu, wenn sie so verdammt ehrlich und authentisch rüberkommt. Etwa, wenn Sänger/Gitarrist/Songwriter Kris Roe leicht zerknirscht gesteht, dass er auf das Mixtape für die Angebetete neben den Descendents, Jawbreaker und Built To Spill auch seine eigene kleine Band gepackt hat. Doch Herz ist nicht das einzige, was die Ataris ausmacht, denn in Sachen Songwriting, Arrangments und Bandbreite hat die nach Santa Barbara ausgewanderte Landei-Crew aus Indiana einen feinen Sprung nach vorne gemacht. Gealbert wird so gut wie gar nicht mehr, und auch musikalisch gibt man sich ‘ernsthafter’: Oftmals den Tempomat auf ‘moderat’ eingewählt, cruist man mal im Lagwagon-Modell, Baujahr ’98 (Joey Cape hat übrigens produziert), holt dann wieder Cello, Piano, Moog und Keyboards aus dem Kofferraum, zaubert Pop-Punk-Perlen aus dem Sunshine-Ärmel, um im nächsten Moment mit treibenden Smashern wie „Song #13“ zu überraschen: Die können ja richtig pissed klingen. Dann wieder kommen einem die Donots in den Sinn, und auch wenn die Ataris die Ibbenbürer Crew wahrscheinlich nicht kennen - mögen würden sie sie definitiv.

Bewertung: 9/12

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