The return of the vikings. Erstmal eine halbe Minute Vorlauf, ehe der erste Song startet, man hat genug Zeit, sich bequem im Sessel zu plazieren. Und da ist er:
Der Drumstil, den man nicht vergißt, die Stimme, die man nicht vergißt, und der Gitarrensound... na, ihr wißt schon, der Bass auch. Nur haben sie es auf ihrem zwölften Release anders angepackt. Die Stücke sind deutlich kürzer, es fehlen die langen und langsamen Schleifen, die hypnotischen Sounds. Bewußt versuchen sie, in kürzerer Zeit auf den Punkt zu kommen. Was ihnen auch gelingt, sie aber gleichzeitig zu nah an Sonic Youth rückt. Zwei Mal gibt es auch Chöre, die stark an Rollerskate Skinny erinnern. Aber die Süße gepaart mit plötzlichen Ausbrüchen bleibt, Gott sei Dank. So meint man in manchen Momenten, den einen oder anderen der zehn Songs wiederzuerkennen. Dennoch: Es ist Motorpsychos Sound, ein bleibender Wert. Nicht ihre beste Platte, aber trotzdem eine besonders gute.
Leserbewertung: 10.3/12
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