Es gibt auf Bad As Me Leute, die am Galgen baumeln, Soldaten, von denen nur noch ein Arm in der Jacke steckt, ein Neujahrslied für dysfunktionale Familien und Mackey Debiasi, dem die Frau weggelaufen ist. Es gibt Hell Broke Luce mit Flea am Bass, Bush im Kopf und Duke-Nukem-Muskeln, das einen zur Mitte des Songs irgendwo kurz vor Bagdad 2003 aussetzt. Es gibt die Straßengraben-Balladen, das Winselnder-Hund-Winseln und flachmanngroße Lieder von direkt unter der Theke. Es gibt aber vor allem festzustellen, dass es nichts anderes gibt, wozu es sich schöner eckig bewegen lässt, nichts, bei dem das Mitsingen (-schreien, -keifen, -gurgeln, -grölen usw.) mehr Spaß macht als Bad As Me, die Platte, mit der Tom Waits endgültig das falsche Knopfloch erwischt.
Die komplette Rezension sowie über 80 weitere lest ihr in VISIONS 224, ab dem 26. Oktober am Kiosk.
Leserbewertung: 9.9/12
Bitte einloggen, wenn du diese Platte bewerten möchtest.