3 Autor: Dennis Drögemüller

Mastodon - The Hunter

The Hunter

Feuer, Wasser, Erde, Aither – nichts? Statt ihrem fünften Elemente-Konzeptalbum in Folge spielen Mastodon auf The Hunter knackige Sludge-Riffrocker mit einem ganz eigenen musikalischen Ton. Prog und Geschrei spielen dabei eher eine Nebenrolle.

Vom grandiosen Opener "Black Tongue" sollte man sich nicht täuschen lassen, auch, wenn sich der Song von Riff zu Riff immer schwindelerregender und heftiger in die Höhe schraubt und im Mittelteil proggig ausufert. Selbst in solch komplexeren Momenten bleibt "The Hunter" im Gegensatz zum superlativen Prog-Metal-Entwurf seines Vorgängers "Crack The Skye" immer übersichtlich. Das abrupt abgeschnittene Ende des Songs darf man durchaus symbolisch verstehen, denn das ist es, was Mastodon auf The Hunter tun: Sie machen einen Schnitt. Beim Artwork, das erstmals nicht von Paul Romano stammt, sondern auf der Arbeit von Holzbildhauer AJ Fosik basiert. Bei der Produktion, die mit Mike Elizondo kein Metal-Spezialist, sondern ein vornehmlicher Pop- und HipHop-Produzent verantwortet hat. Und natürlich bei Klang und Rahmen der Platte: Das Korsett des Konzeptalbums hat die Band abgestreift. Erstaunlicherweise fügen sich die Stücke auf The Hunter dennoch so homogen und schlüssig zu einer Einheit, wie auf keinem Mastodon-Album bisher – wohl auch deshalb, weil die Songs kürzer sind, auf den Punkt kommen.

Die komplette Rezension und ein vierseitiges Interview mit Mastodon lest ihr in VISIONS 223, ab dem 28. September am Kiosk.

Mastodon - "The Hunter"

Leserbewertung: 10.2/12

Bitte einloggen, wenn du diese Platte bewerten möchtest.

Kommentare (3)

Avatar von NilleKern NilleKern 24.09.2011 | 10:17

"... leider ist das Video in Deutschland nicht verfügbar..."

Avatar von visions-matthias visions-matthias 26.09.2011 | 08:52

...nicht mehr. so ein mist.

Avatar von visions-matthias visions-matthias 26.09.2011 | 08:54

jetzt wieder.

Bitte einloggen, wenn du diese Platte kommentieren möchtest.