Eine Schaffensphase scheint damit zu enden. Nach den Arrangements des neuseeländischen Komponisten (ein Sohn griechischer Einwanderer – inhaltlich sicher nicht unwichtig) führt der Sänger, der seine Performance seit jeher auf Theatralik und Melodramatik aufbaute, die Stücke des Debüts (und zwei bisher unveröffentlichte) nun in dem Rahmen auf, in dem viele – und er wohl auch selbst – seine Darbietung schon immer sehen wollten: im Konzerthaus. Die Songs wirken auf die Art sogar konsequent zu Ende gedacht. Man muss natürlich einen Hang zum monumental Unironischen haben, um das auszuhalten. Heißt: Wer den Schelm Tankian schätzt, wird hier nicht mehr fündig.
Leserbewertung: 10.5/12
Bitte einloggen, wenn du diese Platte bewerten möchtest.