Nicht so bei PJ Harvey, die der Radio-DJ gleich drei Mal ins BBC-Studio einlud, um sie sich dort entfalten zu lassen. Und eins ist PJ Harvey ganz bestimmt: raumgreifend. Welche Hand also auch immer nach den "Peel Sessions 1991-2004" (Island/Universal) greift, muss sich vor Augen halten, dass das, was der DJ mit der PJ festgehalten hat, mal ganz schön live, bisweilen exzentrisch und alles andere als geschliffen klingt. Es pendelt zwischen Schülerband und purer Magie, je nach Tagesform. So eine Session bringt eben auch alle Vor- und Nachteile einer Momentaufnahme, was sie für echte Fans schließlich so kostbar werden lässt.
Leserbewertung: 7.5/12
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