Escapado - Durchatmen
Überhaupt keine gute Woche für gute Musik. Nach Thrice und Thursday haben auch Escapado bekanntgegeben, dass ihre Pause endgültig ist. Damit verabschiedet sich eine der wichtigsten deutschen Hardcore-Bands. Zukunftspläne sind da nur ein schwacher Trost.
Es war natürlich zu erwarten. Wenn Bands von einer Pause sprechen, heißt das fast nie Gutes. Bei Escapado ging jetzt aber doch alles schneller als geplant. Mit einem kurzen Statement auf Facebook gibt die Band ihre Trennung bekannt:
"2002-2011.
Verdammt nochmal DANKE FÜR ALLES! Für all die schönen, verrückten und einzigartigen Momente, die wir mit dieser Band und vor allem mit Euch erleben durften! Wir würden alles genauso wieder machen.
Es war uns eine Ehre! Habt es gut!
Für immer,
Eure Escapados."
Während wir noch um eine Lieblings-Hardcore-Band der letzten Jahre trauern, blicken die Ex-Escapados in die Zukunft. Sänger Felix Schönfuss ist schon mit Frau Potz unterwegs, Gitarrist Sebastian Henkelmann widmet sich seinem richtigen Job als Lehrer und spielt nebenbei Akustikgitarre. "Alles hat seine Zeit. Und irgendwann ist diese für etwas Bestimmtes halt immer abgelaufen. Was bleibt, ist die Musik. Allein dafür hat sich am Ende alles gelohnt", schreibt er in der kommenden Ausgabe von VISIONS. Dem können wir nichts hinzufügen.
Escapado – "Gezeichnet"
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Kommentare (4)
Schwarzfry 23.11.2011 | 12:44
nicht schade drum, ohne helge und gunar waren sie eh nur noch mist.
initiale war für mich der höhepunkt.
da hat alles gepasst für meine ohren. sebastian ist ein ganz ganz großartiger gitarrist. stand beim 2. liveerlebnis gebannt zu seinen füßen und starrte auf das tolle brett. super.
und ich habe es nichtmal geschafft sie live zu sehen. verdammter mist. trotz neuen bandmitgliedern haben sie nach wie vor geniale und vor allem anspruchsvolle musik und texte gemacht.
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