VISIONS Nr. 295 - 10/2017

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VISIONS 295

2 CDs im Heft: All Areas Vol. 200 mit Grave Pleasures + Kadavar + Prophets Of Rage + Protomartyr + Propagandhi + Metz u.v.m. / Hot Water Music: Rarities & B-Sides

Inhalt der Augabe

Titelstory: Hot Water Music

Hot Water Music Kaum eine Band wird in Punkrock-Kreisen so heroisiert wie Hot Water Music. Mit ihrem unverkennbaren Sound, einem unermüdlichen bis selbstzerstörerischen Tour-Ethos und zeitloser, wenn auch pathetischer Durchhalte-Lyrik haben Chuck Ragan, Chris Wollard, Jason Black und George Rebelo inzwischen Generationen geprägt. Das Beste daran ist, dass ihre gemeinsame Geschichte erzählenswert ist – 23 Jahre von Freundschaft, hohen Flügen und richtig tiefen Fällen, an dessen Ende sie aber immer wieder auf den eigenen Füßen gelandet sind, solange sie ihrem eigenen Motto treu blieben: Live your heart and never follow.

Titelstory: Liam Gallagher

Liam Gallagher Vor neun Jahren trennten sich Oasis nicht gerade auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Die Seifenoper „Die Gallaghers“ hat seitdem trotzdem kaum eine Pause gemacht. Über verschiedene Medien warfen sich die beiden Geschwister gegenseitig dumme Leben, schlechten Stil und falsche Tränen vor. „As You Were“, das erste Soloalbum von Gallagher, hat trotz des öffentlichen Streits nur einen übergeordneten Zweck: Es soll seinen Bruder so lange mit guter Musik ködern, bis der eine Oasis-Reunion in Betracht zieht. Doch welche Erfolgsaussichten hat die Shock-and-awe-Taktik des Großmauls?


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Foo Fighters

Foo Fighters Nachdem Dave Grohl die vergangene Foo Fighters-Tour mit Gipsbein absolviert hatte, kündigte die Band eine unbestimmte Auszeit an. Trennungsgerüchte machten die Runde – bis sie völlig unerwartet ihr neuntes Album „Concrete And Gold“ ankündigte. Beim Besuch im Hauptquartier in Los Angeles verrät Grohl, warum das Album politisch aufgeladen ist, welchen Einfluss Pop-Produzent Greg Kurstin auf den Sound hatte und warum wir alle mehr John Lennon hören sollten.

Kadavar

Kadavar Kadavar waren schon immer eine hart arbeitende Band, die es ernst genug meinte, um ihr Privatleben dem Tour-Kalender unterzuordnen. Nachdem die Berliner Retro-Rocker jetzt noch ins eigene Studio umgezogen sind, haben sie genügend Mut und Kredibilität angehäuft, um etwas mehr zu wagen: Auf dem vierten Album „Rough Times“ klingen neue Facetten ihres Sounds an. Wir trafen Kadavar im Blue-Wall-Domizil an einem heißen Sommertag.

Propagandhi

Propagandhi Mensch gegen Mensch, Mensch gegen Tier und die Industrie gegen alle: Kaum eine Band hat das Elend der Zivilisation so vehement und präzise angeprangert wie die Hardcore-Punks Propagandhi. Und weil die Welt gerade noch konsequenter auf den Abgrund zusteuert, hätte es auch gar nicht fünf Jahre bis zum neuen Album „Victory Lap“ dauern sollen – nur kam das Leben dazwischen. Neben einer Umbesetzung die wichtigste Veränderung: Propagandhis Zorn auf die Ungerechtigkeiten des Lebens kommt jetzt auch aus der Väter-Perspektive.

Grave Pleasures

Grave Pleasures Nüchtern betrachtet muss nur mal jemand falsch mit den Flügeln schlagen, und die Zivilisation, die wir kennen, ist dahin. Es gibt Menschen, die sich auf diesen und jeden anderen Ernstfall vorbereiten, und es gibt eine Band, die Musik darüber macht. Zwei Alben nach Beastmilk haben sich Grave Pleasure in ihrem lichtscheuen Gothic-Postpunk gut genug eingerichtet, um mindestens 100.000 Jahre zu überstehen. Bis dahin beschäftigt sich ihre Bunkerplatte „Motherblood“ erst mal mit der Symbolik von Nuklearkatastrophen.

Back to ’97: Incubus

Incubus Liebe Leserin, lieber Leser! Eigentlich sollte euch in unserer aktuellen Ausgabe im Rahmen unserer „Back to 97“-Reihe der Text über das Incubus-Album „S.C.I.E.N.C.E.“ erwarten. Leider ist unser Autor Sascha Krüger kurz vor der Deadline im Krankenhaus gelandet, sodass der Text nicht fertig war, wir aber auch keinen Ersatzmann mehr beauftragen konnten. Wir drucken ihn aber auf jeden Fall in der kommenden Ausgabe nach – und stellen ihn euch hier vorab online zur Verfügung. Tut uns leid, das war höhere Gewalt.

Weitere Themen

Wolf Alice, Metz & Protomartyr, Motorpsycho, Arcane Roots, Torres, Kele Okereke, Casper, Unsane, The Flying Eyes, Slime, Radio Moscow, Emil Bulls, Wolves In The Throne Room, Marilyn Manson, Living Colour, Enter Shikari

Auf dem Sprung

Mit Lirr, Sløtface, Zach Mathieu, Chelsea Wolfe & Spotlights.

Display

Plattenrezensionen von CD bis Vinyl, außerdem alle wichtigen Reissues und Film-Reviews.

Beilage: Hot Water Music - „Rarities & B-Sides“ CD

Tracklisting

Rarities & B-Sides
  1. Caught Up
  2. The Bitter End (BYO Split Version)
  3. Wayfarer
  4. Last Goodbyes
  5. Seein Diamonds
  6. God Deciding
  7. Radio
  8. Russian Roulette
  9. Kill The Night
  10. Moonpies For Misfits

Live

Konzertberichte mit dem Grand Hotel van Cleef Open Air, dem Flow Festival, The Picturebooks, Interpol, LCD Soundsystem und QOTSA.

Beilage: 200 - All Areas CD

Tracklisting

200 - All Areas CD Cover
  1. Hot Water Music - Complicate
  2. Propagandhi - Victory Lap
  3. Kadavar - Die Baby Die
  4. Prophets Of Rage - Unfuck The World
  5. Grave Pleasures - Joy Through Death
  6. Metz - Cellophane
  7. Protomartyr - My Children
  8. The Flying Eyes - Sing Praise
  9. Lirr - Down
  10. Zach Mathieu - Catch A Fire
  11. Rome Is Not A Town - I’m In A Brand