VISIONS Nr. 235 - 10/2012

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VISIONS 235

Keine neue Platte, sondern gleich drei: Wir nehmen Green Days Album-Trilogie „Uno! Dos! Tré!“ zum Anlass, auf ein Vierteljahrhundert Bandgeschichte zurückzublicken. Im neuen VISIONS gibt es zunächst die große History und Teil Uno! des Interviews zum Hier und Heute. In den nächsten zwei Ausgaben folgen die Parts Dos! und Tré!. „Den Fuß auf den Boden, den Kopf in den Sternen“ – Green Days Credo könnten auch Muse für sich beanspruchen. Die englischen Artrocker mögen musikalisch noch so abgehoben sein, hinter Muse stecken noch immer drei nahbare Typen ohne Star-Allüren. Letztere sind Title Fight allein schon deshalb fremd, weil die Hardcore-Punks aus Pennsylvania gerade erst mit ihrem zweiten Album an den Start gehen. Das gefiel uns allerdings so gut, dass wir „Floral Green“ – übrigens unsere Platte des Monats – als zusätzliche CD dem Heft beilegen. Der gleiche Stunt wie damals bei La Dispute. Na, wie ist das?

Die (reguläre) CD im Heft - All Areas Vol. 144 - mit Danko Jones, Rival Sons, Witchcraft, Moon Duo, Two Gallants, Moneybrother, Benjamin Gibbard, Coheed And Cambria, Fighting With Wire, Caspian und Collapse Under The Empire.

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Inhalt der Ausgabe

Titelstory: Muse

Muse In 18 Jahren wurde bei Muse alles immer größer, bombastischer, perfektionistischer – und erfolgreicher. Nach der megalomanischen Resistance-Tour konnte man sich fragen, was jetzt noch kommen soll. Die Antwort: ein Rückzug ins Private und gleichzeitig das „lockerste Album, das wir je gemacht haben“, sagt Matthew Bellamy. „Wir haben noch nie so viel gelacht und sind die Aufnahmen dermaßen unvoreingenommen angegangen.“ Gerade deshalb ist ihr sechstes Album "The 2nd Law" so exzentrisch und überraschend.

Green Day

Green Day Von außen betrachtet muss die Welt von Green Day irgendwo zwischen Himmel und Hölle liegen, zwischen Größenwahn und Bordsteinkante, zwischen Realität und Illusion. Überwacht wird das Leben der Band von einer Armee aus fleißigen Helfern, immer in der Lage, den drei Musiker selbst im größten Chaos noch ein Gefühl von Vertrautheit und Stabilität zu vermitteln. Geht es aber um ihre Musik, sind Green Day auch heute noch das tighte Trio, das sich vor 25 Jahren in Berkeley/Kalifornien als popelndes Punk-Projekt in Bewegung setzte und auf seiner Abenteuerreise Richtung Superdomes eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Flo Hayler kehrt den Schutt zusammen.

Title Fight

Title FightDie Wie aufregend, mit Anfang 20 im Gepäck von Rise Against durch die Gegend zu reisen, weil die Band, mit der man sich seit fast zehn Jahren zwischen die Hardcorestühle stellt, endlich Fahrt aufnimmt. Und wie ermüdend, wenn die fiesen kleinen Teenagergefühle dann doch wieder mit im Tourbus sitzen, um einem mit schwerer Hand den Kopf zur Decke zu drehen, wo es nichts zu sehen gibt außer langweiligen Rissen. Title Fight machen daraus Songs, die so detailliert und so mitreißend sind, dass man sie mit Kopfhörern auf von den Dächern schreien müsste. Hier ist ihr zweites Album "Floral Green".

Down

Down Es braucht einfach alles seine Zeit bei Down, der Supergroup des Sludge Metal. 17 Jahre ist ihr erst es Album inzwischen alt, heute gilt es als Meilenstein. 2012 setzt sich die Geschichte der vermeintlich trägen Band fort – mit vier EPs statt des vierten Albums. Phil Anselmo und Pepper Keenan erklären uns die Idee dahinter.

Mumford & Sons

Mumford & SonsAuf Konzerten singen die Fans die zwölf Songs der zweiten Platte von Mumford & Sons mit, als handele es sich um Klassiker. Und genau so ist es gedacht: Der ungeheure Erfolg gab der Band das Selbstbewusstsein, ihren rauschhaft en Trip in Richtung Spitze nicht abzubrechen. Da trifft es sich gut, wenn man Lieder nicht nur zu Hause schreiben kann, sondern auch auf Kölner Bühnen und australischen Toiletten.

NoFX

NoFX Stellte man Ende der 90er eine Interviewanfrage an Fat Mike, lehnte er dankend ab und spendierte zum Trost einen Button: „I tried to interview NoFX.“ Heute ist er immer noch kein Freund von Promo- Gelaber, macht aber manchmal eine Ausnahme und akzeptiert ein Gespräch über das neue Album "Self Entitled" als notwendiges Übel. VISIONS sprach mit ihm über seinen verstorbenen Freund Tony Sly, seinen erklärten Feind Mitt Romney, die Rückkehr zum Oldschool-Punk und ein Leben ohne Vorhaut.

Weitere Themen:

Danko Jones | Placebo | Rival Sons | Band Of Horses | Animal Kingdom | Moneybrother | The Jon Spencer Blues Explosion | Coheed And Cambria | Fighting With Wire | Wintersleep | Riverboat Gamblers | Two Gallants | Cat Power | The Durango Riot | Pro-Pain | Caspian | Witchcraft | The Killers | The Pineapple Thief | Two Door Cinema Club | As I Lay Dying | Kilians | Efterklang | We Are The Ocean | Why?

Außerdem:

Der Soundcheck in diesem Monat mit Title Fight, Converge, Mumford & Sons, Coheed And Cambria, Danko Jones, Tame Impala, NoFX und vielen anderen. Die wichtigsten Platten des Monats, Vinyl, DVDs und Games auf 30 Seiten rezensiert.

Beilage: Title Fight - "Floral Green" CD

Tracklisting

Floral Green
  1. Numb, But I Still Feel It
  2. Leaf
  3. Like A Ritual
  4. Secret Society
  5. Head In The Ceiling Fan
  6. Make You Cry
  7. Sympathy
  8. Frown
  9. Calloused
  10. Lefty
  11. In-Between

Live

Konzertberichte aus den letzten Wochen. Mit Green Day, Deftones, Japandroids und Eindrücken vom Open Flair und dem GHvC-Geburtstagsfestival.

Beilage: 144 - All Areas CD

Tracklisting

144 - All Areas CD Cover
  1. Danko Jones - Always Away
  2. Rival Sons - Keep On Swinging
  3. Witchcraft - It’s Not Because Of You
  4. Moon Duo - Sleepwalker
  5. Two Gallants - My Love Won’t Wait
  6. Moneybrother - Unbelievably Good
  7. Ben Gibbard - Teardrop Windows
  8. Coheed And Cambria - Key Entity Extraction II: Hollywood The Cracked
  9. Fighting With Wire - Waiting On A Way To Believe
  10. Caspian - Halls Of The Summer
  11. Collapse Under The Empire - Closer