VISIONS empfiehlt: Zeal & Ardor

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Black-Metal-Blastbeats und Kettenklirren, satanischer Blues und elektronisches Rauschen, Stammesgesang zu Breakbeats, Heavy-Metal-Leads und Glockenspiel-Kaskaden: Wahrscheinlich gibt es 2016 bisher kein Album, dass so exzessiv Genre-Grenzen überschreitet und sprengt wie Zeal & Ardor - zu deutsch: "Hitze und Eifer" - mit ihrem zweiten Album "Devil Is Fine". Hinter dem Projekt steckt der New Yorker Manuel Gagneux, der die Platte auch in Eigenregie über Bandcamp vertreibt. Gerade einmal 25 Minuten dauert der Spuk, in dem das Blut der Heiligen die Flüsse blutrot färbt und dem man eine gewisse bewusstseinserweiternde Qualität zwischen Tarantinos "Django Unchained", norwegischem Opfer-Ritual und Neo-Klassik kaum absprechen kann. Im kommenden Jahr wird Gagneux Zeal & Ardor in Deutschland auch live vorstellen - vorerst nur bei einem Konzert in Berlin. Karten gibt es bei Eventim.

Termine

Datum Ort Venue
22.04. Berlin Urban Spree Galerie

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