09.11.2011 Autor: MOTORBREATH

Demisery - Hive of Mutation

Demisery - Hive of Mutation Bewertung: 10/12

Demisery ist ein Death Metal Nebenprojekt des Studio- und Solomusikers Keith Merrow und es ist schon erstaunlich und bewundernswert, wie jemand der bisher eher im klassischen Metalbereich unterwegs war, mal aben so ein absolutes Genre-Highlight aus dem Ärmel schüttelt. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich mich bisher für die reine Lehre des Death Metal nie so richtig erwärmen konnte, ich mag allerdings Bands, die das Genre am Rande streifen oder sich aus dem Death Metal Fundus bedienen, um Ihren eigenen Sound anzureichern. Als positive Beispiele seien hier Skeletonwitch und Kvelertak genannt. Demisery's "Hive of Mutation" ist für ein Death Metal Album extrem eingängig, was zum einen an der sauberen Produktion und zum anderen an der äußerst abwechslungreichen Gitarrenarbeit liegt. Darum macht die Scheibe Spaß und darum eignet sie sich auch hervorragend für einen Genre-Neuling wie mich. So hat man beim Durchhören kein einziges Mal das Gefühl, dass sich ein Riff oder ein Solo wiederholt oder sonst irgendwie Langeweile aufkommt. Es fällt mir schwer, einzelne Songs hervorzuheben, da es eigentlich keine Schwachpunkte gibt, aber als Highlight könnte man den Titeltrack benennen. Insgesamt also ein ziemlich cooles Ding für ein Death Metal Album. Zumindest was die Musik anbelangt. Zum Cover will ich mal nicht viele Worte verlieren, finde es aber ein bißchen peinlich, da ich absolut kein Fan von irgendwelchen Metal-Klischees bin. Und dieses Cover ist ein einziges Klischee. Aber was soll ich über die Verpackung meckern, wenn der Inhalt vom Feinsten ist?

Plattenkritik schreiben