Edge of Sanity - Crimson
Bewertung: 12/12 Was haben katatonia, opeth, nightingale, pan.thy.monium und bloodbath gemeinsam. genau Dan Swanö. den Kopf von edge of sanity. als produzent, songwriter und co. songwriter, gab er er all diesen bands diesen speziellen sound, diese spezielle stimmung, welche diese bands, heute in den status des besonderen hebt. edge of sanity, seine eigene band, scheint heute wie eine blaupause der genannten bands. progressives songwriting, diese bestimmte herbstliche melancholie, aggression und melodie, das war anfang der 90er noch frisch und unverbraucht. und so klingt es auch heute noch. klar es gab in flames, at the gates, gates of ishtar etc. aber edge of sanity waren anders, und das, hielt sie auch nach über 20 jahren noch frisch. crimson, ein koloss von einem song, war ihr vierter longplayer. die lyrics: naja, eine fantasystory halt. die musik: prog, deathmetal, doom, rock...aber immer mit melodie und struktur, auch wenns beim ersten hören ein wenig chaotisch klingt. kaum zu glauben, dass der brocken in 24 stunden eingehämmert wurde. und dann diese einzigartige stimmung. fans von opeth und katatonia (vorallem die alten scheiben) fühlen sich gleich zuhause, alle anderen, die sich gerne in klangwelten und stimmungen fallen lassen können, werden ebenso belohnt. die 40 minuten sind nicht einfach. aber gutes ist nie einfach. ein paar jahre später gabs einen zweiten teil, crimson II, war auch nicht einfach, aber auch nicht so gut. dies ist mal wieder herbstmusik. und ist dieses jahr schon jetzt passend. das ist kein leiser, säuselnder wind. sondern ein sturm, welcher, wenn er abklingt, die ganze schönheit des herbstes aufscheinen lässt. meisterwerk.



