Tunng ...And Then We Saw Land
Bewertung: 10/12 Artistprofil von TunngTunng, die Folktroniker mit britischem Akzent sind etwas eingedampft zurückgekehrt. Sam Genders verließ die Band und mit ihm verschwand der mythische, dunkle Mantel der den Klang der Band so tief machte. Aber das ist sicher kein Nachteil für Tunng.
Sie legen ein Album vor, dass deutlicher eingängiger und auch freundlicher ist, als alle anderen bevor. Das Cover toppt sowieso alles. Dazu kommt, dass Becky diesmal mehr singen darf, was dem Album noch mehr Tiefe verleiht. Man hört deutlich die elektronischen Spielereien, die sich deutlich besser in das Gesamtpaket einfügen und nicht mehr ihr eigenes Ding drehen.
Besonders sticht "By Dusk They Were In The City" raus. Einerseits die Akustikgitarre auf der anderen Seite das Elektronische, das an die Tetris-Ära erinnert. Hier zeigt sich das Talent von Tunng, die Gegensätze eine eigene Geschichte zu lassen, ohne Text. Wundervoll ist auch das letzte Stück "Weekend Away", sowie "It Breaks", die als rhythmuslastige Songs an Stücke, wie "Bullets" oder "Pool Beneath The Pond" erinnern, nur in "fröhlich".
...And Then We Saw Land ist ein Album für Aussteiger, im Garten-Lieger, für Atuofahrer und für den Musiklieberhaber, der schon immer mal eine Band haben wollte, die keine Sau kennt!



