04.03.2001 Autor: MANIAC

Blackmail - Bliss, Please

Blackmail nehmen eine klare Ausnahme - Stellung im deutschen Alternative - Sektor ein, was sie auch mit ihrem dritten Geniestreich bestätigen können.
Anders als beim Vorgängeralbum gelingt es Balckmail diesmal, ihrem neuen Werk ohne Abstriche einen Ohrwurmcharakter zu verpassen, der sich nicht nur in der Single "Same sane" offenbart.
Dieses Album kann man vom Anfang bis zum Ende durchhören, ohne das Verlangen zu verspüren, einzelne Lieder zu überspringen. Es fällt daher auch schwer, einzelne Lieder hervorzuheben, jedoch stechen vor allem "Same sane" und das göttliche "Ken I die" besonders hervor.
Insgesamt fällt diese Platte um einiges ruhiger aus, als die beiden Vorgängeralben. Trotzdem finden sich noch immer die Krachanleihen und die Verspieltheit, die Blackmail so besonders erscheinen lassen und jedem, dem Musik mehr als nur dumpfe Unterhaltung bedeutet, hoffen lassen, dass eine solche Band die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient hat.

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