Paradise Lost - Believe In Nothing
Auch, wenn es alle anderen anders zu sehen scheinen: Warum sehen alle in Paradise Lost nur noch eine Depeche Mode - Kopie?
Einzig das schwache Vorgängeralbum "Host" verdient diese Kritik, "Believe in nothing" stellt für mich aber eine klare Rückbesinnung auf alte Tugenden dar, auch wenn man von Paradise Lost kein weiteres "Shades of god" oder "Icon" mehr erwarten kann.
Doch sie sind wieder da, die Gitarren und die ungezwnugene Melancholie, für die ich diese Band seit Jahren liebe und ihr die Treue halte.
Der Opener und "Mouth" lassen einem die Freudentränen kommen, dass eine Band wieder den richtigen Weg gefunden hat, auch wenn die Lieder ruhiger ausfallen als zu früheren Zeiten.
Mit "Sell it to teh world" findet der treue Fan auch Anleihen von alten Zeiten wieder - das Gitarrenspiel fordert einem förmlich zum Mitbangen auf.
Zwar können die restlichen Stücke nicht ganz mit den drei aufgeführten Titeln mithalten, finden aber trotzdem ihren Weg ins Hor des Hörers, sofern er nicht wie der Großteil der Visions - Redaktion eine völlige Abneigung gegen düstere Musik entwickelt hat.
Daher ändert auch die kleine Kritik, dass Paradise Lost mit "Believe in nothing" auf Nummer sicher gehen und keine Risiken wagen, nichts daran, dass dieses Album derzeit in meinem CD-Player rotiert und die 9 Punkte vollends verdient.
Bewertung: 9/12 



