04.03.2001 Autor: SULZBERGER

System Of A Down dto.

rick rubin bittet zum säbeltanz.



dass das volk der armenier schon seit langem ein gespür für musik haben, ist schon seit längerem bekannt. system of a down ist der beste beweis dafür: mit dem gleich benannten album offenbart sich das, was man spielfreude nennt. der wuchtige sound, mit derjenigem spineshanks in etwa zu vergleichen, presst einen an die wand und lässt keine zeit zum verschnaufen. mit gefletschten zähnen besinnt man sich auf seine wurzeln und erlaubt sich, ein kurzes orientalisches intermezzo, das nicht im geringsten an power einbüsst und das attribut aussergewöhnlich gerechtfertigt. übrigens, einer der vielen gründe dafür, system of a down nicht in die sogenannte new-metal schublade zu stecken. dies ist sicher auch serj tankian zu verdanken, findet er doch immer noch die kraft, in der art eines muezzins seine stimmbänder bis aufs äusserste zu strapazieren, nachdem er in gewohnter metal-manier gegen die ungerechtigkeiten dieser welt gebrüllt hat. einzig und allein das stück das dahinplätschernde spiders verhindert das bei mir so schwer zu erreichende punktemaximum.

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