Melvins: Hamburg - (20.03.2001)
Der Schlachthof ist schon sehr gut gefüllt, als um 21 Uhr Smoke Blow losrocken. Die coole Mischung aus alten und neuen Songs gepaart mit dem hohen Unterhaltungswert von Vorzeige-Asi Jack Letten lassen die Stimmung schon auf ein hohes Level steigen.<br />Die Melvins tragen modische Nachthemden mit Blümchenmotiv und einem großen aufgeklebten Kreuz und werden durch einen als Eskimo verkleideten Gitarristen unterstützt. Was in den nächsten 100 Minuten folgt, ist an Brachialgewalt, Lautstärke, Kompromißlosigkeit und Genialität nicht zu überbieten. Es werden u.a. youth of america, lovely butterflies, let it all be, amazon, AMAZON, teet und at the stake gespielt. Pausen zwischen den Songs gibt es so gut wie gar nicht. Abschließend wird noch ein 20minütiger unglaublicher Brecher gespielt und weg sind die Melvins, nur Dale winkt noch kurz dem Publikum freundlich zu. Eine Zugabe fordert kaum jemand ernsthaft. 100 Minuten an der Grenze zum Wahnsinn sind dann doch genug.alle Konzertkritiken aus der CommunityKonzertkritik schreiben




