Mastodon: Aschaffenburg - Colos-Saal (06.07.2011)
Und wieder ist eine junge, talentierte Band gestorben.Zumindest live und zumindest für mich.
MASTODON
Für knapp unter 30 € lagen die eh nah an der Schmerzgrenze, aber hey, es ist Mastodon! Und nicht irgendne daher gelaufene Rumpelkapelle.
Den Titel für den miesesten Sound ever halten bei mir immer noch Machine Head, aber Mastodon haben sich sehr bemüht.
Zählen wir mal die +Punkte auf.
+ kurze Fahrt nach Aschaffenburg,
+ ich mag das Colossaal,
+ es war weniger voll und stickig als erwartet,
+ Vorband Burden gefiel mir sehr gut,
+ Mastodon spielten keine Zugabe, das ganze rausgehen, klatschen, warten, reinkommen, weiter machen geht mir auf den Sack,
+ Publikum war gut drauf und alle fleißig in Bewegung
+ theoretisch hats bestimmt gerockt wie Sau!!!
Aber der Soundbrei.
Irgendwie hörte es sich an als wäre der Laden unter lautem Getöse ineinander gekracht.
Mastodon sind ja nach Crack the skye auch für feingliedrige, filigrane Gitarrenarbeit bekannt, aber wenn man die Gitarren kaum bis nicht hört, bleibt nur fieses Bassgewummer und natürlich ein wahnsinns Schlagezeug. Wenn der Laden dann nicht allzu groß ist fühlt sich der Bass an, wie ungefähr die Loveparade um 1999, nur dass er nicht abgehackt rüber kam sondern konstant Druck auf Ohren und Brustkorb ausgeübt hat.
Es ist immer schade, wenn sich Vorurteile bestätigen.
Hab nachher noch mit nem Typen gequatscht, dank mangelndem Ohrschutz hat der so gut wie gar nichts mitgekriegt und fragte welche SOngs die eigentlich gespielt haben und welche nicht.
Ein letzter -Punkt: The Wolf is loose hat mir gefehlt.
Ergebnis: Crack the skye ins Auto, aber nie wieder Mastodon live.
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