Die Band meines Freundes sollte hier auch noch mal erwaehnt werden. Klar, ich bin voreingenommen - aber ich wuerd gern mal sehen was die Leute hier so denken.
Die fuenf nennen sich Brazen Goods, und zaehlen Reef, The Black Keys, Guns 'N' Roses, Nirvana, Wu-Tang Clan und Pearl Jam zu ihren Einfluessen.
Naechsten Mittwoch spielen sie in Liverpool im Battle of the Bands um 10.000 Pfund, und beim Hard Rock Hell Wettbewerb sind sie mittlerweile von tausenden Bewerbern in die ersten 25 gekommen, das heisst sie spielen im Oktober in Glasgow auf dem Hard Rock Hell Festival vor gesammelter englischer Musikpresse. Und wenn sie das gewinnen, duerfen sie dann ausserdem mit Alter Bridge auf England-Tour gehen...fuer die Jungs, die alle schon seit Kindertagen Musik machen, ist das im Moment das Groesste, was ihnen bis jetzt passiert ist.
Typisch amerikanischer Adam Sandler Klamauk. Jennifer Aniston mit drin. Dann aber doch gute Nebendarsteller, dank derer es ein paar mehr Lacher gab als ich erwartet hab. Deshalb 7/12
Conviction 9 / 12
Ebenso typisch amerikanisch, aber im Sinne des Rechtsverdreher-Films. John Grisham lässt grüßen. Dann aber doch wieder spannender als ein John Grisham Film. Sam Rockwell nimmt (entgegen Kritikermeinung) der Hilary Swank die Schau weg.
Endlich mal wieder ein Horrorfilm, der tatsaechlich seine Schreck-Momente hat und nicht einfach nur kitschig und ueberdramatisch ist. Liegt vermutlich daran, dass die Gruselmomente nur Millisekunden dauern und selbst die uebernatuerlichen Gestalten dadurch relativ real wirken. Selbst die Hintergrundmusik ist gruseliger als der uebliche programnierte Mist. Quietschende Violinen zaubern eben doch mehr Gaensehaut als dumpfe Gerauesche aus dem Protool. Und selbst wenn man denkt, die Geschichte wird jetzt aber ein bissl vorhersehbar, wird man am Ende doch noch mal ueberrascht. Ich glaub das war das erste Mal, seit ich mit 11 ES gesehen hab, dass ich mich unter einer Decke versteckt hab. Und das obwohl ich generell ein Hosenscheisser bin.
Ich kann's nicht mehr. Ich kann es einfach nicht mehr. Diese grauenhaften Synchronisationen zerstören wirklich alles. Aber was willlste machen, wenn du von Freunden ins Open Air-Kino eingeladen wirst. (Sehr schön da übrigens, im Brentano-Bad in Frankfurt.) Ich glaube zwar nicht, dass der Film im Original gut ist. Aber so abgrundtief dämlich wird er wohl nicht sein. Wenn ich so Beleidigungen wie "Blödarsch" höre, kann ich mir ungefährt vorstellen, wie intelligent der Mensch sein muss, der das übersetzt hat. Auf der anderen Seite: In den Mund pissen bleibt in den Mund pissen, das macht auch kein Originalton wett. Wirklich schade, die Ansätze sind da, aber mir ist das alles einfach zu dümmlich.Olsen, 19.08.2011 10:46
ich fand den im Original richtig gut. Wenn man das Thema naemlich aus britischer Sicht annimmt, mit den "boesen turbantragenden Terroristen" die im Land die Kernzelle des Terrors bilden, was hier ja jeder englische Proll von seinen auslaendischen Nachbarn denkt, dann ist das keine Bloedelei sondern eine schwarzhumorige Darstellung von einem britischen Reizthema.
The World's Greatest Dad - 7 / 12
Ich mag Robin Williams ja, und er spielt auch recht gut, aber der Film ist genau an den Stellen lustig, wo man eigentlich, wenn man einen halb guten Ansatz an Moral besitzt, nicht lachen sollte. Und das verdirbt ein bisschen die Laune.
Der Einbruchsalarm, der irgendwo in der Nachbarschaft schon seit zwei Tagen rennt. Das schlimmste daran ist aber, dass er immer mal wieder fuer fuenf Minuten aufhoert, man denkt, dass man endlich mal durchatmen und die Stille geniessen kann - und dann geht er wieder los, stundenlang....
Eine kleine amerikanische Vorstadt produziert ploetzlich mordlustige Monster, die von einer verseuchten Wasserquelle getrunken haben. Die Regierung hat naemlich in einem der Grundwasser-anlagen ein Flugzeug "verloren" in dem ein hochgiftiges Serum war, mit dem herumexperimentiert wurde - Mit dem Ziel, die Ueberpopulation in Amerika zu regulieren...oder besser, die Population sich selbst damit regulieren zu lassen. Sprich, ein Serum wird verabreicht und die Versuchskaninchen bringen einfach schoen mal alle um, die zuviel auf dem Kontinent sind. Der Rest sind blutige Verfolgungsjagden, ein typischer amerikanischer Polizisten-Held und eine ganz ganz schlechte Storyline. Nicht empfehlenswert, ganz uebler Schmarrn.stereozwerg, 17.08.2011 12:08
Ich vermute du meinst die Neuverfilmung oder?Woas Sois..., 17.08.2011 12:14
Wirklich gut gelungener Film - keine grossen Spielerein, schoene Bilder, gute Besetzung und schoen erzaehlt. Paul Giamatti spielt den halbherzigen TV-Produzenten Barney, auf dessen Vergangenheit zurueck geblickt wird, weil ihm in der Gegenwart ein Detektiv mit der Veroeffentlichung eines Buches droht, in dem er der Oeffentlichkeit beweisen will dass Barney mit dem Mord an seinem besten Freund davon gekommen ist, weil man die Leiche nie gefunden hat. Was bei dem Rueckblick herauskommt ist die nuechterne Erzaehlung seiner drei gescheiterten Ehen, der grossen Liebe, Versagen und ungluecklichen Zufaellen. Tolle Nebendarsteller sind definitiv Dustin Hoffmann, der Barney's schrulligen Vater spielt, und Minnie Driver als biestige Ehefrau. Und endlich! Endlich hat mich ein Film mal wieder schoen zum heulen gebracht.
The Crazies - 0/12
Eine kleine amerikanische Vorstadt produziert ploetzlich mordlustige Monster, die von einer verseuchten Wasserquelle getrunken haben. Die Regierung hat naemlich in einem der Grundwasser-anlagen ein Flugzeug "verloren" in dem ein hochgiftiges Serum war, mit dem herumexperimentiert wurde - Mit dem Ziel, die Ueberpopulation in Amerika zu regulieren...oder besser, die Population sich selbst damit regulieren zu lassen. Sprich, ein Serum wird verabreicht und die Versuchskaninchen bringen einfach schoen mal alle um, die zuviel auf dem Kontinent sind. Der Rest sind blutige Verfolgungsjagden, ein typischer amerikanischer Polizisten-Held und eine ganz ganz schlechte Storyline. Nicht empfehlenswert, ganz uebler Schmarrn.
Gerade eben zwei alte Folgen von Batman mit Adam West und Burt Ward gesehen vielleicht ist es nur, weil es schoene Kindheitserinnerungen weckt, aber das ist definitv auch auf der Lieblingsliste. Jawoll.
Mir gehen die permanenten Laestereien und geschmacklosen Witze ueber Amy Winehouse auch gewaltig auf die Nerven. Man mag von ihr halten was man will, sich darueber nach ihrem Tod jetzt lustig zu machen ist einfach unter aller Sau. Woher nehmen sich die Leute das Recht, ueber ihren Lebensstil zu urteilen, wenn sie selber nicht in ihrer Haut steckten? Ja, sie hat sich selber in den ganzen Alkohol- und Drogenmissbrauchmist hineingebracht, aber weiss man was in ihrem Kopf vorging, dass sie es so weit kommen liess? Niemand in dieser Runde wuerd das wollen, wenn Leute, die einen gar nicht kennen, sich ueber seinen Lebensstil und die Probleme, die man hat, so oeffentlich lustig machen. Oder? Ich denke es waere besser, sich Gedanken ueber die Ereignisse in Norwegen zu machen, anstatt die Zeit mit ultra-bescheuerten Rehab-Witzen zu verschwenden...
war ganz nett, mehr aber auch nicht. Die Nebendarsteller (Jason Bateman und die zwei doedeligen Agenten) spielen wohl die besten Rollen in dem Film.
Adjustment Bureau 9/12
Guter Ansatz an Handlung, aber viel zu wenig Wendung, zu kitschiges Ende, und die nicht allzugut versteckte religioese Botschaft ging mir etwas auf den Zeiger.
Black Swan - 10/12
Endlich mal wieder ein Film wo man die Psychosen des Darstellers schoen mitfuehlen kann. Oscar-wuerdig fand ich Natalie Portman jetzt zwar nicht, aber heutzutage werden die ja sowieso an jede Plattnase in Hollywood verliehen, die gerade stehen und bis zehn zaehlen kann. Besser fand ich da Mila Kunis.
Hereafter - 8/12
Die ersten zwei Dritel fand ich recht spannend, aber das Ende war mir einfach zu lasch. Da wurde zugunsten des Happy Ends mal wieder die ordentliche Aufloesung des eigentlichen Themas vergessen...bin ja aber auch kein Fan von Clint Eastwoods ach so toller Filmerei. Und was mir gleich zu Beginn ein bisschen das Kraut ausgeschuettet hat, war der Aufruf von Eastwood und Scorsese, doch bitte die Filmunion mit etwas Geld zu sponsorn, damit sie alte Filme restaurieren koennen. Ich mein, die zahlen Matt Damon Millionen Dollar Gage und betteln uns um Geld an, wo doch anderswo Menschen verhungern??? Nein Danke, lieber Clint, das kannst du dir bitteschoen selber finanzieren.
Eine Gruppe arg daemlicher Moechtegern-Al Kaida aus England tut sich zusammen, um gemeinsam mit einer fulminanten Selbstmordaktion den westlichen Politikern eins zu verpassen. Zwei davon gehen sogar extra in ein supergeheimes Trainingscamp, werden aber ob ihrer Dummheit und Tollpatschigkeit sofort wieder rausgeschmissen - und beim Rausgehen sprengen sie dann aus Versehen Osama Bin Ladens geheimes Lager in die Luft, ohne es zu wissen.
Zwischen staendigen Alphamaennchen-Streits, wer der Boss ist und was das beste Ziel fuer einen Anschlag in England ist, und dem Probebombenbasteln mit Bleichmitteln, ergibt sich durch Zufall die Gelegenheit, den London-Marathon als Ziel zu nehmen - schliesslich sind dort die meisten moeglichen Opfer, und je mehr man mitnimmt, desto heiliger wird man im Maertyrer-Himmel ja. Die Polizei hat in der Zwischenzeit auch einen Verdacht, aber auch die sind nicht besonders helle und stuermen erst mal pauschal die lokale Muslim-Betstunde - weil die sind ja alle boese!
Herrlicher Film, der sich auf der einen Seite ordentlich lustig macht ueber die ganze Terroristen-politik und die Terroristen selber, Ehefrau und Sohn, die ihren Mann/Vater dazu anspornen, sich in die Luft zu sprengen, die Polizei, die einfach mal drauf los macht ohne nachzufragen und die generelle Pauschalisierung ganzer Religionsgruppen. Auf der anderen Seite ist der Film aber auch ganz ernst gemeint und tragisch. Einziger Abzug: die ersten zwanzig Minuten haben sich etwas zu lang mit der Einleitung befasst und war dabei trotzdem nicht deutlich genug - langweilig! Wenn man aber mal zur Trainingscamp-Szene kommt, wirds immer besser.
10/12
Super Schaupieler, vor allem Joaquin Phoenix ist toll.
Könnte allerdings ein bisschen lebendiger, spannender, aufregender sein.vainbeautyfan, 31.05.2011 12:12
ich liebe Joaquin ja, aber der Film hat mich so dermassen gelangweilt, da haette ich nebenbei locker noch ein Paar Socken stricken koennen und trotzdem nix verpasst. Und die Paltrow hat meine Erwartungen an ihre schlechte Schauspielerei sogar noch uebertroffen. Hab mich bestimmt zehn mal ueberwinden muessen nicht auszuschalten...ganz furchtbarer Film.
Fireflies in the Garden 9 / 12
Ein sehr langsam wirkender Film, dessen Geschichte auf der einen Seite maechtig deprimierend ist, auf der anderen Seite aber auch wieder ganz schoen. Die Sympathien wechselten bei mir staendig von einem zum anderen Charakter - ausser bei Ryan Goslings, der ist in sener Traurigkeit so stoisch, da fuehlt man einfach mit. Das Ende ist allerdings (mal wieder) zu geschliffen und das Happy End gemessen an der Tragoedie, die davor erzaehlt wurde, zu einfach. Punktabzug!
zum wiederholten Male. Das einzige, das ich an dem Film etwas doof finde, sind logischerweise die Jessica Alba, weil die eindeutig den Beruf verfehlt hat, und die kleine, weinerliche Prostituierte, die den Polizistenmord verpfeift, weil ich die aus den Gilmore Girls kenne und ich einfach das Bild der braven Einserschuelerin mit reichen Grosseltern nicht aus dem Kopf bekomme wenn ich sie sehe. Ansonsten ein sehr feiner Film.
Memento 10 / 12
Gestern zum ersten Mal gesehen. Endlich mal ein Film, bei dem man mitdenken muss. Die Rueckwaertserzaehlung macht es zwar nicht unmoeglich, die Handlung zu verstehen, aber es dauert eben etwas laenger, bis man die Fakten beieinander hat und weiss, was in der ersten Szene so passiert ist und was der Typ in Wirklichkeit alles gemacht hat, woran er sich gar nicht mehr erinnern kann. Ich fand ihn jedenfalls von vorne bis hinten spannend.
letztens mal ein paar klassiker in den dvd teller gelegt. unter anderem scarface und cape fear. trau mich die gar nicht zu bewerten, weil die zu recht klassiker sind und man sowas ja heutzutage gar nicht mehr erwarten kann von den ganzen hollywood-machern.
gestern:
Paranormal Activities 2 - 7 / 12
ich bin ja was sowas angeht eine unheilbar unglaeubige, aber trotzdem hab ich mich hinterher bei jedem holzknarzen und dem flattern der katzentuer erschrocken...die komplette ueberwachungs- und heimvideokamera-technik, vor allem mit den nachtlichtszenen, macht es einfach einen tacken zu real fuer meine schwachen nerven. das ende, wenn man endlich mal weiss wer die person ist, die am anfang schon fuer tot erklaert wird, und das ganze daemonen-gestrick aufgeloest wird, ist dann allerdings doch ein bisserl platt.