So ein tolles Thema… und so eine miserable Umsetzung. Sieht man auch nicht oft. Es geht um abweichendes Verhalten (hier: Homosexualität) in einem Dorf in Bayern. Wir befinden uns 1969, schwule Praktiken stehen noch unter Strafe. Ein junger Mann wird zwangsweise geoutet. Klingt interessant, oder? Ist aber eine elende Quälerei, weil der Film sehr, sehr schlecht inszeniert ist. Bei vielen Szenen fragt man sich, was das jetzt soll. Die Schauspieler sind hundsmiserabel. Zudem müssen sie diese eindemsionalen Rollen spielen. Es reicht nämlich nicht, etwas über Gruppendynamik zu erzählen, nein, die müssen auch alle noch halbdebil bis komplett degeneriert sein. Zum Schluss spitzt sich alles sinnlos zu. Das ist alles viel zu viel und tut der Sache für meinen Geschmack keinen Gefallen. Wirklich schlecht.
Beim zweiten Hinsehen glaube ich, Ofsi hat den Gag eventuell tatsächlich nicht verstanden. Der Clown berappelt sich gerade wieder, war doch nicht so dramatisch.
Die Herbertstraße befindet sich in Hamburg St. Pauli in unmittelbarer Nähe zur Reeperbahn. Das weiß man doch als weltgewandter Bürger. Taisumi, 25.05.2012 09:26
Und ich hab immer wieder ein kleines schlechtes Gewissen, dass die sich aufgelöst haben, kurz nach dem ich die gesehen hab. Wie Thursday und Thrice und...Go Ahead Eagle, 24.05.2012 23:06
Ich lass dir morgen eine Liste mit Bands zukommen, die du dir bitte niemals live ansiehst.
@Eagle
My Name Is Earl meint der Olsen wahrscheinlich nicht mit Single-Cam. Ist ja auch kein Gelächter im Hintergrund. Und ganz nebenbei ist die Serie von Gottes Finger persönlich berührt worden.Powder To The People, 24.05.2012 22:28
So isses. Von "My Name Is Earl" hab ich nix gesehen, deshalb kann ich nicht bewerten.
Ich sag's mal so drastisch, wie ich es empfinde: Sitcom ist für mich ein komplett überflüssiges Genre mit grenzdebilen Witzchen für Zuschauer ohne Anspruch. Das würde ich verallgemeinernd auf alle Single Cam-Sitcoms anwenden wollen.