Der zuletzt gesehene Film...egal ob Kino oder DVD...

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12.02.2018 | 13:22 » Moderation benachrichtigen
Killer's Bodyguard

Wer gerne mal lacht, auch dann, wenn geschossen und gekämpft wird wie verrückt, und gut gemachte Actionsequenzen zu schätzen weiß, dem lege ich diesen Film durchaus ans Herz.
Ryan Reynold und Samuel L. Jackson als ungleiches Bodyguard/Auftragskiller-Paar machen durchaus Spaß, wenn sie sich von Manchester nach Den Haag durchschlagen.

8/12

Story & Anspruch - 4/12
Schauwerte und Lacher - 11/12
12.02.2018 | 13:30 » Moderation benachrichtigen
point break
unglaublicher mist. hat mit dem original mMn nichts zu tun, aber auch so: finger weg.
talent der darsteller - nicht vorhanden. junge, schöne leute in einer art extremsportdoko. tolle bilder (eine stelle erinnert 1:1 an den anfang von der herr der ringe: die zwei türme) marke red bull - tv / youtube - aber sonst gibt es nichts zu sehen.

story & anspruch - 2x 0/12
schauwerte und lacher - 7 bzw. 0 von 12
12.02.2018 | 16:18 » Moderation benachrichtigen
Das finstere Tal
Verdammt, warum bin ich nicht ins Kino gegangen? Lange nichts so Beeindruckendes mehr gesehen. Vom Prochaska hatte ich schon mal einen sehr guten Film gesehen, dieser ist ebenfalls super. „Finster“ ist das richtige Wort für die Atmosphäre, die sich durch die ganze Handlung zieht. Die Rückblende und Erklärung für die Anwesenheit des Fremden geht ordentlich an die Nieren. Ebenfalls sehr gut gelungen ist der Musikeinsatz, vielleicht mit Ausnahme der modernen Songs, da bin ich mir noch nicht so sicher. Und diese Bilder, Hut ab. Sam Riley überzeugt mich jetzt schon in dritten Film hintereinander, der kann was. (Deutsch zum Beispiel.)
9/10Olsen, 17.04.2015 23:19 #


Am Wochenende jetzt auch mal gesehen. Starkes Ding, atmosphärisch extrem gut. Die Alpen-Kulisse wird hervorragend genutzt, um dieses Gefängnis von Dorf zu bebildern. Wie müde und gepeinigt die Dorfbewohner alle wirken, heftig. Und enorm spannend, ohne dass es größere Finten in der Handlung gibt, einfach eine konsequente Abfolge von Ereignissen. Bester Italo-Western im Schnee seit Il Grande Silencio. Am beeindruckendsten fand ich übrigens Paula Beer als Luzi, die hatte eine enorme Präsenz. 10/12
12.02.2018 | 16:27 » Moderation benachrichtigen
La La Land
Fand ich ganz gut, aber der Trubel um den Film ist nicht nachvollziehbar. Ich hab so meine Probleme mit der mangelnden Chemie zwischen Emma Stone und Ryan Gosling. Der Schluss hat mich auch nicht begeistert, mir fehlte mindestens noch eine große Massentanzszene und die Melancholie in der zweiten Hälfte hat mich beim Sehen sehr irritiert. Im Nachhinein wird das aber das sein, was vom Film im Gedächtnis bleibt.
7/10Olsen, 31.01.2017 13:48 #


Neulich mit meiner Frau gesichtet. Ich hatte anfangs auch so meine Probleme rein zu kommen in den Film, aber nach ner Weile hat der auf eine sehr unaufgeregte und auch unperfekte Weise funktioniert. Stone und Gosling sahen beide sehr viel "normaler" aus und wirkten nicht wie die Sexsymbole, als die sie oft herhalten müssen. Die Tanzeinlagen waren dann auch alles andere als perfekt und selbst das Ende unterlief die klassischen Hollywood-Erwartungen. Hat aber am Ende alles ein für mich stimmiges Bild ergeben. Fand ich dann also doch ganz schön gut, den Film. 09/12
12.02.2018 | 17:12 » Moderation benachrichtigen
Blind Fury

Charmanter 80iger-Schinken mit einem der Besten, Rutger Hauer. :bow:
12.02.2018 | 18:25 » Moderation benachrichtigen
Logan Lucky
Die Redneck Oceans, Soderbergh dreht im Endeffekt den selben Film noch einmal und er ist genauso unterhaltsam wie der alte. Klar, alles vorhersehbar aber man merkt richtig wie viel Spaß der Cast beim Spielen hatte. Alleine zu sehen wie Daniel Craig so richtig aufdreht, dafür lohnt sich der Film schon.
8/12

Baby Driver
Das längste Musikvideo der Welt. Die Idee alles zur Musik zu Choreografien ist ganz lustig und macht auch Spaß nur leidet darunter der Rest des Films, die Charakter Zeichnung ist gleich null und die Story zeitweise hahnebüchen. Alleine über Bats könnte ich mich immer noch aufregen.
Also im Endeffekt eine gut gemeinte
5/12
12.02.2018 | 22:33 » Moderation benachrichtigen
When We First Met

Romantische Komödie mit Betonung auf letzterem Teil mit u.a. Adam DeVine und Alexandra Daddario. Witzige Neuauflage der "Murmeltier"-Thematik mit Holzhammermessage.
Bequeme Sonntagabendunterhaltung, die niemandem wehtut, aber auch keine Bäume ausreißt, weil zu vorhersehbar.

5-6/10
13.02.2018 | 11:31 » Moderation benachrichtigen
Expedition Happiness

Man sollte sich diese Dokumentation definitiv nicht anschauen, wenn man

- von seinem Job nur noch genervt ist
- Nordamerika bereisen will
- eine Auszeit auf unbestimmte Zeit nötig hat
- einen Hund haben will

Auf uns trifft so ziemlich alles zu, in unterschiedlich starker Ausprägung. Dieser sehr hübsch gemachte Film zeigt nämlich genau das: Zwei schöne Menschen fliegen mit ihrem Sennenhund in die USA, kaufen einen alten Schulbus, bauen ihn in Eigenregie in ein Wohnmobil um und machen sich auf nach Alaska, um von dort bis nach Argentinien durchzufahren. Böse Zungen beschreiben das so: Ein Hipsterpärchen schleift ihren armen Hund mit auf eine strapaziöse Reise, die sie in einer rollenden IKEA-Austattung von Paradies zu Paradies führt.
Das Trio setzt sich zusammen aus Filmemacher Felix Starck (anscheinend bekannt aus seinem erstem Film mit ähnlicher Prämisse, „Pedal The World“), Selima Taibi (unter dem Künstlernamen Mogli als Sängerin erfolgreich) und Rudy, dem Schweizer Sennenhund und Sympathieträger des Films. Man erfährt recht wenig über die persönlichen Hintergrunde oder auch die Ausgangslage der Reise, etwa wie lange sie dauern soll, wie sie finanziert wird oder ob man den Bus tatsächlich komplett in Eigenregie so umbauen konnte, wie es der Schnitt suggeriert.
Was hier zählt, sind atemberaubend schöne Bilder der kanadischen Natur, aus Alaska oder dem Highway 1. Man erfährt, dass es tatsächlich schwierig sein kann, wenn man sein Toursitenvisum in den USA bis zum letzten Tag ausreizt, dann nach Kanada fährt und an der Grenze zu Alaska feststellt, dass Kanada nicht als Ausreisenand zählt. Und sich das Problem auf ähnliche Weise am erneuten Grenzübertritt in Vancouver wiederholt. Das bleiben aber zunächst die einzigen negativen Eindrücke, ansonsten domimieren wunderschöne Landschaftsaufnahmen und kurze Kommentare.
Spoiler - zum Lesen markieren
Kritisch wird es dann, als man sich dazu entscheidet, nach LA das Death Valley anzusteuern, wo der arme Berghund dann in der Wüstenhitze das erste Mal kollabiert.
Irgendwann ist man in Mexiko, wo man sich tatsächlich schnell mit Einheimischen anfreundet und über seltsame Verbindungen plötzlich auf einen Kaffee bei einem Besitzer einer Chiliplantage landet, der, wie sich nachher rausstellt, in Wirklichkeit der mächtigste Narco des Landes ist. Man hatte sich noch über die Tiger im Garten gewundert. Naja.
Später findet man seinen abgestellten Bus dann plötzlich von 20 schwerbewaffneten Soldaten unstellt, die keinerlei Erklärung bieten und genauso plötzlich verschwinden, wie sie aufgetaucht sind. Als der Hund dann nach monatelangen Reisestrapazen und durch die ständige Hitze und schlechtes Essen kurz vorm Sterben steht, entscheidet man sich, das Projekt abzubrechen und wieder nach Deutschland zu fliegen, wo man natürlich ausgerechnet an Heiligabend völlig überraschend und unangekündigt an der elterlichen Tür klopft.

Die zwei sind in ihrer absurden Naivität entweder bewundernswert oder zum Haare raufen, einen wirklichen Erkenntnisgewinn liefert der Film auch nicht, eigentlich ist das ganze nur ein geschickt vermarkteter verfilmter Reiseblog. Aber diese Bilder reißen alles raus. Und es sind nicht die Bilder allein, erst durch den wirklich wunderschönen Soundtrack, geschrieben von Selima auf der Reise, entsteht ein unheimliches Verlangen und Fernweh.
Eine Bewertung fällt schwer, je nach Standpunkt 4/12 oder 10/12.

Zuletzt geändert von Drunken Third 13.02.2018 11:34

13.02.2018 | 13:56 » Moderation benachrichtigen
The Ritual
Ein großes Problem vieler Horrorfilme ist ihr schwacher Schlussakt. "The Ritual" gibt ein perfektes Beispiel dafür ab. Zwei Drittel lang ist dieser Film zwar nicht gruselig, aber immerhin spannend. Das lächerliche Schlussdrittel mit nicht mehr ernst zu nehmenden Szenen versenkt ihn dann aber.
4/10
13.02.2018 | 21:01 » Moderation benachrichtigen
Gerade eben den Trailer zu gesehen. Ich werde das prüfen.
14.02.2018 | 12:20 » Moderation benachrichtigen
Knock, Knock (vielleicht auch ohne Komma?) am Samstag mit Keanu R., dessen Höhepunkt sein flehentlicher Rant vor dem letzten Countdown und der Perspektivtwist mit fast offenem Ende war. 5/12

Zoolander hat derweil seine nicht mal unkritischen Momente und ist v.a. durchaus recht funny und besticht mit seiner schieren Masse an Gastauftritten - ganz toll: Bowie. 8/12
Zoolander 2 ist derweil eine feine Argumentation gegen Fortsetzungen. 2/12
14.02.2018 | 12:22 » Moderation benachrichtigen
Zoolander hat derweil seine nicht mal unkritischen Momente und ist v.a. durchaus recht funny und besticht mit seiner schieren Masse an Gastauftritten - ganz toll: Bowie. 8/12
Zoolander 2 ist derweil eine feine Argumentation gegen Fortsetzungen. 2/12Fennegk, 14.02.2018 12:20 #

Teil 1 Zitiere ich heute noch bei jeder sich bietender Gelegenheit. Und Teil 2 ist ein Verkehrsunfall erster Güte.
15.02.2018 | 03:09 » Moderation benachrichtigen
First Blood / Rambo 1

Sehr viel 70s-Flair, kein Actionfilm, bis auf das etwas rumbaumelnde Ende (ich nehme an, das Buch endet drastischer?) auch sehr gut. Man könnte die Grundprämisse, dass ein Mensch, der Krieg erlebt hat, von der Dorfpolizei sadistisch "Typen wie dich brauchen wie hier nicht" gegängelt wird und austickt, heute eigentlich mal mit einem Flüchtling in der Hauptrolle neu verfilmen; würde aber wohl die Zielgruppe vom alten Teil verstören. Naja.

Rambo: First Blood Part 2 / Rambo 2

Ja, das ist dann eher dumm. Aus dem gebrochenen Kriegsheimkehrer wird ein Sprücheklopfender Supersoldat; Gegner treffen aus nächster Nähe nicht, Rambo verfehlt nie, Figuren sterben sobald sie ihren Handlungsbedarf erfüllt haben, und scheiß Bürokraten sind keine Patrioten. Stallone-typisch auch viel Reagan-Propaganda dabei.

Kein guter Film wie Teil 1, kein harmloser Actionspaß wie Arnies Popconr-80s-Futter - ich hoffe, Teil 3 ist blöd genug, um zumindest als Trashspaß zu funktionieren.
15.02.2018 | 11:49 » Moderation benachrichtigen
Teil 3 ist leider einfach nur schlecht, wenn man älter als 16 ist.


The Sacrament
Schon interessant, wie unterschiedlich man Filme zu unterschiedlichen Zeitpunkten seines Lebens aufnimmt. Den hier fand ich vor ein paar Jahren zwei Drittel lang gut, den Schlussteil aber furchtbar. Jetzt, wo ich weiß, welche echte Tragödie dieser kaum veränderten Geschichte zugrunde liegt, hat er mir viel besser gefallen. Die Spannung baut sich langsam, aber merkbar auf und entlädt sich dann in dieser letzten halben Stunde, in der furchtbare Dinge geschehen.
8/10
15.02.2018 | 16:40 » Moderation benachrichtigen
toni erdmann
der film ist halt einfach mal mindestens eine stunde zu lang. dadurch zieht er sich, ohne den figuren irgendwie mehr tiefe zu geben. ich fühle mich als zuschauer schlicht auch für dumm verkauft, wenn man mir in der fünften szene nun nochmal zeigen will, wie sehr sich die hauptfigur in ihrem scheißjob opfert und dafür in den arsch getreten wird. gähn. wenigstens sind die figuren aber super besetzt. die hüllerin, als eh schon immer herbe darstellerin und simonischek ist als seltsamer hippie.vater eine wahre wucht. mit dann wirklich (aber-)witzigen szenen bin ich zum filmende hin versöhnt. 7/12

three billboards outside ebbing, missouri
großartig! so schlicht ist das manchmal. ein ganzer sack voll arschlochcharaktere und keiner hat das zeug zum helden. sarkatisch und schwarzhumorig durch und durch, trotz des ernsthaft schwierigen themas und den dunklen löchern in denen einige der figuren hocken. wie sie auf dem zahnfleisch und mit messer zwischen den zähnen weitermachen... einzig wirklicher abstrich, der film ist ein bisschen zu amerikanisch. "wir können nicht alle rassisten aus dem polizeiwache entfernen. dann bleiben nur noch drei übrig. und das sind die übelsten schwulenhasser."
10/12
16.02.2018 | 08:42 » Moderation benachrichtigen
Kein guter Film wie Teil 1, kein harmloser Actionspaß wie Arnies Popconr-80s-Futter - ich hoffe, Teil 3 ist blöd genug, um zumindest als Trashspaß zu funktionieren.Alphex, 15.02.2018 03:09 #


Rambo 1 + John Rambo. Den Rest kannst vergessen.
16.02.2018 | 09:43 » Moderation benachrichtigen
Kein guter Film wie Teil 1, kein harmloser Actionspaß wie Arnies Popconr-80s-Futter - ich hoffe, Teil 3 ist blöd genug, um zumindest als Trashspaß zu funktionieren.Alphex, 15.02.2018 03:09 #

Freu dich schon mal auf blaues Licht. Davor und danach kannst du abschalten.
16.02.2018 | 10:33 » Moderation benachrichtigen
.
16.02.2018 | 10:58 » Moderation benachrichtigen
Expedition Happiness
Eine Bewertung fällt schwer, je nach Standpunkt 4/12 oder 10/12.Drunken Third, 13.02.2018 11:31 #


Ich fand den echt unerträglich. Jede dritte Einstellung ist ein Selfie oder die Dame steht vor einem schönen Hintergrund und schaut verträumt in die Ferne. Vieles wirkt so gestellt, und ist nur eine Bühne für die eigene Selbstdarstellung.. darum besteht der Soundtrack auch zu 100% nur aus den schwelgerischen Songs von Mogli. Die sind schön, aber belanglos und auf Dauer monoton.
Spoiler - zum Lesen markieren
Was die dem Hund antun, der schon beim ersten heißen Tag umkippt, zwischendrinn wird gezeigt wie sie ihn in den Bus zerren müssen, bis er sich in Mexico laut Tierarzt "einen Platz zum sterben sucht", finde ich auch naiv bis grausam.

Die beiden sind jetzt nicht per se unsympathisch, aber diese Selbsdarstellung und Naivität, es gibt kaum Infos... ich bin wohl nicht die Zielgruppe, ich habe auch keine Social Media Accounts wo ich das liken könnte. Ist auch klar das die den Bus für Zigtausend Euro einrichten wie ein Hipster- Mobil. Übrigens nur eine der weggelassenen Wahrheiten: Am Ende behaupten sie, den Bus an die eigenen "Fans" verlost zu haben, der "Gewinner" musste aber noch ordentlich dafür bezahlen. Die Finanzierung des Projekts wird auch lieber nicht erwähnt, es kommen kaum andere Menschen vor und und und.

Ja, es gibt auch einige schöne Landschaften zu sehen, aber ich finde da den "WEIT. Der Weg einer Reise" viel besser, bessere Aufnahmen, authentischer (auch da gibt es Aufnahmen, wo sie aus dem Kamerabild in die Ferne latschen, und ich immer dran denken muss wie einer dann zurück joggt um die Kamera zu holen. Aber das ist trotzdem viel sympahischer, informativer und nicht auf diese Art gestellt, wie der Freudentanz in Expedition Happiness).
16.02.2018 | 12:17 » Moderation benachrichtigen
Der Typ kommt aus "meiner" Gegend. Feiert sich halt ziemlich selbst ab,dass er mit dem Fahrrad die Welt umrundet hat(obwohl er die größten Strecken mit dem Flugzeug hinter sich gebracht hat und auch alles schön mit Hilfe von Sponsoren und auf Marketing getrimmt)

Was ich eigentlich sagen will: Ganz ekelhafter Kitsch, der den Gedanken "Freigeist" und "Abenteuer" komplett mit Sponsoring, Product Placement und Inszenierung ad absudum führt.

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