Do the shuffle, baby!

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12.08.2017 | 22:58 » Moderation benachrichtigen
01. Jennifer Lopez - Waiting For Tonight
Äh...die Remixes von J To Tha Lo hat man damals wegen der Beats gekauft, also reine Produktionsonanie. Die kann nämlich weder singen noch schauspielern. Und der Arsch war zwar erwähnenswert, aber keineswegs eine Millionen Dollar Versicherung wert. Song ist übrigens kacke.

02. Queens Of The Stone Age - Battery Acid
Ich mag die "Era Vulgaris" ziemlich, weil sie so biestig produziert ist und solche räudigen Noiser wie eben diesen Song beinhaltet. "Villains" wird wohl ziemlich ohrenfreundlich; also labe ich mich erstmal an diesem Zeuch, bevor ich dance.

03. Wisemen - Words From Prodigal Sunn... (Feat. Prodigal Sunn)
Dieses Interlude hat garantiert nichts mit irgendeinem Prodigal Sunn zu tun.

04. Brand New - Noro
Anfangs hatte ich leichte Probleme mit "Daisy". Weil "The Devil..." eine derart markerschütternde Platte war. Vielleicht ist dieser zerrissene, eigene und irgendwie komische Nachfolger aber die perfekte Antwort gewesen. Weil sie den Ton aufgriff, aber genau wusste, dass sie dem Druck nicht gerecht werden konnte. Der letzte Song des Albums ist dafür exemplarisch. Irgendwie heller im Grundton, aber irgendwie genauso verloren. Subtil verhohlen mit diesen hintergründigen "I'm on my way to hell"-Rufen und flott genug, um der Ansage Folge zu leisten. Dann plötzlicher Umschwung ins Outro, intoniert von einer Frau aus den 1920er Jahren. Herzensband bis zum Schluss.:heart:

05. A Lot Like Birds - No Nurture
Father, the day you die I hope you die in a living room.
I hope the irony does not let you laugh.
I hope the life that flashes before your eyes is mine and it doesn't flash fast.
If you had stayed nearby, would you have taught me to vanish?
If so, then it's all for the best.
They say "like father, like son."
Is that the reason that every time a person loves me I find it hard to love them back?

Noch Fragen? Es gibt nicht viele Texte, die ich mir tätowieren lassen würde. Texte von Cory Lockwood gehören dazu. Und das nicht, weil ich meinen Vater nicht mag (das wäre gelogen). Sondern weil er so metaphorisch und gleichzeitig griffig den Kern trifft.

06. Die Ärzte - System
Einer meiner Lieblingssongs von "Geräusch". Strophe maximal dumm, Refrain hat maximal nix damit zu tun, Musik maximal unpassend. So brauch ich BelaFarinRod. "Jazz Ist Anders Economy" bestes Album.

07. Tyler, The Creator - Odd Toddlers
Der Song war sowohl auf "Bastard" als auch auf dem ersten OFWGKTA Tape. Ist übrigens sehr cool und recht ungewöhnlich für die sonstigen Haudrauf-Produktion von Tyler. Einen ganzen Track basierend auf einem Soulsample macht der nicht so häufig.

08. Earthtone9 - Amnesia
Lieblingsband-Alarm. Der Opener der Omega-EP, auf die der erste Split folgte, ist weit vom Noisecore der frühen Phase entfernt. Dafür mitten in einer Art alternativem Tool-Sound, der eine ungewöhnliche Atmosphäre erzeugt. Wie ein Jet im Leerlauf durch den Nachthimmel schwebend. Mit angezogenem Tempo und agilem Drumming. Hat für mich nichts von seiner Faszination verloren.

09. Job For A Cowboy - Lords Of Chaos
Tech-Death. Kann interssant sein oder reinrassige Mucke für Mucker. JFAC zählen zu letzterem. Das war anfangs spannend und wurde ganz schnell zu selbstreferentiell. Kann die Songs kaum unterscheiden.

10. Foo Fighters - Aurora
Mein favorisierter Nicht-Single-Track vom Grohl. Das verspulte Picking erinnert mich immer an "Let Down" von Radiohead. Dann ein unaufdringlicher Refrain, später ein auf dem Picking basierender B-Teil mit Steigerung. Dieses Repetitive ist hier genau richtig. Bringt echt Spass. Toller Song.

So das reicht. Gute Nacht.
14.08.2017 | 08:59 » Moderation benachrichtigen
Ach, "Daisy". Höre ich selten, aber wenn, dann frage ich mich jedes Mal, warum. Also warum selten. Ist nämlich ein Riesenalbum, im besten Sinne ein dicker Brocken. Außerdem: :thumbsup: für "Jazz ist anders Economy".
21.08.2017 | 19:07 » Moderation benachrichtigen
01. Queens Of The Stone Age - I Was A Teenage Hand Model
Basiert auf 3 Akkorden, einer einsamen Bongotrommel, einer Rassel, diffusen Hintergrundgeräuschen und einem mit sich selbst singenden Homme. Ja, solche Songs auf dem Debüt schon. Cool.

02. Faith No More - Woodpecker From Mars
Keine Ahnung was das Instrumental auf "The Real Thing" sollte. Irgendwie ist das schon ganz witzig, aber viel zu lang für ein Interlude. Und Patton hätte sicher 'ne schicke Melodie drüber gezaubert.

03. The Sound Of Animals Fighting - Act 1: Chasing Suns
Vom Debüt, das sich noch recht konsequent zwischen Mars Volta und Circa Survive einordnete. Dann tickten sie für ein Album völlig aus und das Dritte klang dann wieder wie Nummer 1. Aber spannend genug war das für mich immer. Finde diesen Sound sehr prägend für den hochwertigen Post-HC von solchen Bands wie A Lot Like Birds heutzutage.

04. Big Dumb Face - Fightin' Stance
Ich feiere das Album immer noch. Wes Borland von Limp Bizkit hatte schon immer 'n Knall und machte auf seinem einzigen Soloding was er wollte. Hier eben eine Art Hillbilly-Country-Hip Hop mit Stimmenverfremdung zwischen Barry White und siebtem Höllenkreis.

05. Fear Factory - Dog Day Sunrise
Demanufacture. Oh dieser seltsam klinische Gitarrensound funktioniert noch heute. Die Platte hat normalerweise viel Druck und holt sich mit diesem Downer etwas Luft. Hat etwas hypnotisches, diese ständige Chorus-Wiederholung. Nur das Schlagzeug klingt für heutige Verhältnisse nach C64.

06. Champion - The Truth
Waren Straight Edger, wenn ich mich recht erinnere. Und irgendwie sind sie auf par mit frühen Comeback Kid. Nur der Sänger klingt für mich nach meckerndem Opa. Aber so geht's mir ja bei vielen Bands aus dem Sektor.

07. U-God - Shell Shock (Feat. Raekwon, Hell Razah & Leatha Face)
Das Debüt von einem der Schwächsten des Clans war trotzdem gut. Ungewöhnlicher vom Sound her, aber mit viel Groove versehen. Der Track hier ist eher einer der mediokren. Beat cool, aber das Sample nervt irgendwie. Dennoch absolut typisch für End-90er Wu.

08. Horse The Band - Rape Escape
Ach Horsies meine Süssen. Ich vermisse euch. Die Gründer des Nintendocore hab ich an einem Sonntagabend in der Matrix Bochum gesehen und hatte zusammen mit 3 Kumpels und ansonsten noch 50 Peoples einen Heidenspass. Der Song hier ist vom letzten Album und mit über 7 Minuten strapazierend. Ansonsten alles dabei: Mathcore-Einstieg, 80er Elektropop wie ihn Alphex vergöttert, Postrockelemente, Metalcorebreakdowns, Klavier-Crescendo - auf ewig in meinem Herzen.

09. Robotosaurus - Never Alone In Hell
Wo ist der entsprechende User, wenn man ihn braucht? Macht Laune, dieser Grindcore mit Locust-Wahnsinn.

10. Redman - Bobyahed2dis
Jepp. Mach ich. "Dare Iz A Darkside" ist nicht so ergiebig find ich, aber hier groovt es lieblich schmooth. Taket me back zu times die wo MC Hammer Hosen gediggt haven.

11. Spooky Black - Without U
Als Justus zu tief in den Trap eintauchte, fischte er diesen drogengeschwängerten Cloudsoul raus und der fasziniert mich bis heute. Irre was für eine schöne Stimme der Typ schon mit 16 hatte. Man hört nicht mehr viel von ihm. Ich befürchte, der ist im Acidsumpf verschwunden.

12. Fantomas - 04/01/05 Friday
Zoing. Klatch. Rausch. Hihi. Rülps. Dong. Vorbei.

13. Tool - 4°
Ich bin nicht der grosse Undertow-Fan. Für mich waren Tool da noch nicht ausgereift, weder instrumental noch stimmlich. Noch zu sehr Rock, nicht wirklich böse. Aber machen wir uns nix vor. Das Potential war bereits hier mehr als deutlich zu erkennen. Ist einer meiner liebsten Songs des Albums. Eben weil der auch auf "Aenema" hätte stehen können.

14. Gaza - The Vipers
Einen Song mit einem Schrei zu beginnen, gewinnt immer. Diese Band hat für mich nichts falsch gemacht. Unbarmherzig from the beginning, sludgig bis zum Schluss. Wenn DEP mit einem Tanklaster voll Moonshine im Südwesten der USA einen Monat Selbstkasteiungsurlaub gemacht hätten, wäre das dabei rausgekommen.

15. R.E.M. - Everybody Hurts
:bigsmile:
Gaza tun weh. Jedem. Vielleicht haben R.E.M. den Song dafür geschrieben. Raspel auf die Haut und ab dafür. Was soll ich da noch onholden? Egal. Der Song ist heute noch schön und "Automatic For The People" super. Basta.
21.08.2017 | 19:23 » Moderation benachrichtigen
Wenn DEP mit einem Tanklaster voll Moonshine im Südwesten der USA einen Monat Selbstkasteiungsurlaub gemacht hätten, wäre das dabei rausgekommen.Powder To The People, 21.08.2017 19:07 #


:thumbsup::bigsmile:
21.08.2017 | 19:29 » Moderation benachrichtigen
15. R.E.M. - Everybody Hurts
Der Song ist heute noch schön und "Automatic For The People" super. Basta.Powder To The People, 21.08.2017 19:07 #


:cheers:
21.08.2017 | 21:14 » Moderation benachrichtigen
Ich möchte ab jetzt bitte wöchentlich einmal das Powdershufflegeschreibsel hier lesen.
Wenn es um abstruse aber völlig treffende Kurzbemerkungen zu Musik geht, macht dem Swagger keiner was vor.

Übrigens: Als part time Staight Edger muss ich natürlich noch dicke Probs wegen Champion raushauen. Dass die Platte unnachgiebig nach vorn knallt und immer Laune macht, wusste ich aber schon, als ich noch exzessiver der Trunkenheit frönte.
22.08.2017 | 09:48 » Moderation benachrichtigen
1. Spitfire - Mama Mia
Ich glaube das höre ich gerade das erste mal. War mal auf einem Sampler drauf. Gefällt irgendwie gar nicht so gut...

2. Sportfreunde Stiller - Ein Kompliment
Ewig nicht gehört und deswegen gefällt es mir auch wieder ganz wunderbar! Ich mag es immer noch!

3. Limp Bizkit - Build a bridge
Ich mag sie immer noch sehr gerne. Egal was für ein Idiot der Fred manchmal ist, es ist einfach eine Band meiner Jugend!!

4. One Direction - Midnight Memories
Dazu muss ich ja nichts sagen!! :heart:

5. Stan Getz - But Beautiful
Ok, da muss ich eigentlich auch nichts zu sagen, denn das ist wirklich wunderschön! :heart:

6. Aerosmith - Pink
Gute Laune Mucke kann im Moment nicht schaden! :herdbang:

7. K´s Choice - God in my bed
Ok, K´s Choice ist natürlich das Gegenteil von Guter Laune Musik!:flauet:

8.Billy Talent - Cure for the enemy
Ok, besser. Ich bin immer noch der Meinung, das sie nach dem ersten Album deutlich abgebaut haben. Aber zum Glück wurden sie für meinen Geschmack, nie unerträglich!

9. Radiohead - Punchdrunk Lovesick signalsong
Joar, das ist nun auch nicht unbedingt eine Band mit Happysongs. Trotzdem sehr geliebt!

10. My Chemical Romance - Helena
Zu dieser Band habe ich irgendwie keine richtige Meinung. Ich würde mir wohl kein Album kaufen, aber man kann es mal hören.

11. Blackstreet - No diggity
LIEBE! Ich hatte damals sogar die Mcxicd!! :Popo:

12. Beethoven - Ave Maria
So viel zum Thema "Stimmung". Dies sollte mal mein Beerdigungslied werden... *hust*
Ich finde es immer noch wunderschön, keine Frage!

13. Schubert - Fantaisie pour violin et piano
Für Klassik bin ich ja gerade Sonntags immer zu haben! :wink:

14. Chopin - Nocturne in G minor
Oh, ich liebe Chopin! Mit Bach, ist er mein Liebster Komponist! Und gerade dieses Stück liebe ich sehr!!! :heart:

15. Thrice - Music Box
Eine Band, mit der ich mich unbedingt noch genauer befassen muss!!!!
22.08.2017 | 10:25 » Moderation benachrichtigen
Der arme Herd! :yikes:
22.08.2017 | 12:25 » Moderation benachrichtigen
13. Schubert - Fantaisie pour violin et piano
Für Klassik bin ich ja gerade Sonntags immer zu haben! :wink:FaithAndHope, 22.08.2017 09:48 #



muss ja ein sehr langes stück sein. :floet:
04.09.2017 | 22:38 » Moderation benachrichtigen
Erlebnisshuffle!

Diesmal: Alphabetische Reihenfolge. Die erste Band mit Buchstaben A macht den Anfang und dann geht's alphabetisch weiter. Das heisst skippen und sich dann freuen (oder auch nicht).

01. ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Another Morning Stoner
Diese Band polarisiert ziemlich. Einige halten sie für genial, andere zucken mit den Schultern. Ich hänge da irgendwo dazwischen. Sie haben Murks gemacht, aber auch fantastisches. Das hier gehört zu letzterem. Gott, wie ich diese coole Melodie gleich zum Einstieg liebe und wie clever dieser B-Teil ist und wie das Ding geschickt den Chorus wuchtet. Kann ich mir immer geben.

02. Boysetsfire - Simulcast
Man horche. Dies ist ein Coalesce-Cover. Von der Split mit selbigen. Ist ein alter Track aus den Anfangsjahren der Kohlessen, deswegen wohl auch spielbar für BSF.:bigsmile: Aber echt gut gecovert, Respekt. Mag die rauen Frühzeit-Feuerjungs ehrlich gesagt mehr als die späteren Balladen. Deswegen Lob!

03. Code Orange - My World
Diese Wandlung von Punkkids zur Bolloband fand ich einerseits cool, andererseits übertreiben sie es mittlerweile. An "I Am King" habe ich aber rein gar nix auszusetzen. Mit dem Track hier eröffnen sie nicht selten ihre Livekonzerte. Wie die Crowd nach der Ansage sich noch nicht komplett zu Ragout geboxt hat, sollen die Wissenschaftler rausfinden.

04. Death Cab For Cutie - Tiny Vessels
Wer auch nur im Entferntesten was mit Emo anfangen kann und "Transatlanticism" nicht mag, dem ist wohl nicht zu helfen. Die Band hat immer wieder schöne Songs geschrieben, aber so homogen bezaubernd wie hier, waren sie zumindest für mich nie wieder. Einfach himmlisch.

05. Emmure - I Only Mean Half Of What I Don't Say
Moshcore macht in geringen Dosen Spass und die ersten paar Alben von Emmure, mit ihren immer wieder mal sporadisch reinlunzenden Deftones-Momenten, haben genügend Unterhaltungsqualitäten. Ausserdem habe ich mich seit gut 2 Jahren recht effektiv von Breakdowns ferngehalten, weshalb ich momentan keine allergischen Reaktionen an mir erkennen kann.

06. Fettes Brot - Sonntag
Mitschnacker EP bis Fettes Brot Lässt Grüssen ist völlig in Ordnung. Man darf nicht vergessen: Die Typen konnten mal rappen und haben mit Reimen wie "Tja er glänzt wieder, unser Landspeeder" aus diesen Zeiten noch einen Stein im Brett. Gut, Mitschnacker ist von 1994, also nur 2 Jahre nach "Die Da!?!" und klingt dementsprechend antiquitiert. Und dieser Track versucht auch noch nachdenklich zu sein. Herrje. Lässt sich problemlos in den Tag am Meer mixen.

07. Glasseater - Princess
Kennt die einer? Ist so rauer Emopunk mit HC-Anleihen. Das hier ist vom Debüt "Miles Ahead From Where We Left Off" ursprünglich auf Ides Of March veröffentlicht. Klingt halt eben auch schwer nach End-90er in diesem Segment. Find ich häufig zu angestaubt, aber das geht mir grad gut rein. Drummer rollt ganz schön. Hatte ich gar nicht so ansprüchlich in Erinnerung.

08. (Hed) P.E. - Feel Good (Feat. Serj Tankian/SOAD & Morgan Lander/Kittie)
Eagle bounct. Man muss ja mal ehrlich sein. Nicht viele New Metal Alben haben die überwiegende Länge des jeweiligen Albums lang unterhalten. "Broke" schafft das irgendwie. Die Keife von Lander und die bekannten Tankian-Kapriolen im Refrain füllen die (guten) Hip Hop Strophen hervorragend auf und der Titel wird tatsächlich Programm. Nach diesem Album wurde es stiller um die Band, allerdings ledliglich was ihren Ruhm angeht. Die haben tatsächlich bis letztes Jahr fast durchgängig im Zweijahresrhythmus Platten veröffentlicht (allerdings auf Indie/DIY-Wegen).

09. The Irish Front - Because Bomb Sniffing Dogs Don't Work Underwater
Ein Jazz-/Death-/Grindcore-Album und schon war wieder Schluss. Dafür halte ich diesen wunderchönen Wahnsinn wärmend bis zum Schluss in meinen Armen. Nach dem üblichen Chaos bricht der Song übrigens in ein schönes Postrock-Instrumental um, das nach den dramatischen Stellen in "Iris" von den Goo Goo Dolls klingt. Hach!

10. Jaguar Love - I Started A Fire
Niemand konnte ahnen mit was zu rechnen war, als einer der beiden A-und-B-Hörnchen der Blood Brothers ein Popalbum veröffentlichte. Quietschende Synthies, spassige Melodien und ein enormer Unterhaltungswert. Auch auf Album Nummer 2, von dem dieser Opener ist. Wenn Cedric Bixler-Zavala sowas ähnliches wie Humor und 5 1/2 Kilo Koks vor sich auf dem Tisch hätte, würde das Ergebnis wohl so klingen.

11. Klaxons - It's Not Over Yet
Die Klaxons und ihr verquerer Indierock, der nicht selten ziemlich kracht, sind vielen unter dem Radar durchgeflogen. Das ist schade, denn insbesondere diese Single haut irrsinnig rein. Die quäkige Sirene am Anfang mal rausgerechnet, ist das ein Druck im Chorus, den nicht viele Bands in dem Sektor so fabrizieren können. Cooles Ende auch.

12. La Dispute - First Reactions After Falling Through The Ice
Ab hier waren sie für mich eine Indie-Band. Nicht schlimm soweit, ich habe die Action von vorher nicht mehr erwartet. Frag mich eh wo der Typ die Luft für Liveauftritte her holt. Geschweige denn sich die ganzen Texte merkt. Ich mag dieses Album mittlerweile, eben wegen seiner Unaufgeregtheit. So kann's gehen.

Die zweiten 12 folgen demnächst.
04.09.2017 | 22:56 » Moderation benachrichtigen
07. Glasseater - Princess
Kennt die einer?Powder To The People, 04.09.2017 22:38 #


Yo, hier! "7 Years Bad Luck" verstaubt in der CD-Sammlung, habe ich ewig nicht mehr gehört. War früher aber sehr häufig im Einsatz, den Sound mochte ich eine Zeit lang wirklich gerne.
05.09.2017 | 07:38 » Moderation benachrichtigen
08. (Hed) P.E. - Feel Good (Feat. Serj Tankian/SOAD & Morgan Lander/Kittie)
Eagle bounct. Man muss ja mal ehrlich sein. Nicht viele New Metal Alben haben die überwiegende Länge des jeweiligen Albums lang unterhalten. "Broke" schafft das irgendwie. Die Keife von Lander und die bekannten Tankian-Kapriolen im Refrain füllen die (guten) Hip Hop Strophen hervorragend auf und der Titel wird tatsächlich Programm. Nach diesem Album wurde es stiller um die Band, allerdings ledliglich was ihren Ruhm angeht. Die haben tatsächlich bis letztes Jahr fast durchgängig im Zweijahresrhythmus Platten veröffentlicht (allerdings auf Indie/DIY-Wegen).Powder To The People, 04.09.2017 22:38 #

Yes, Sir. Die hätten auch damals schon für Broke wesentlich mehr Ruhm einheimsen müssen, als es tatsächlich gab.
Ich kenne kein Album aus diesem Eintagsfliegengenre, dass man von vorne bis hinten so gut und mit so viel Spaß inne Backe durchhören kann.

Der ausgbliebene Ruhm zeigt sich auch darin, dass ich überhaupt nicht wusste, dass die sogar noch existieren.
Käme von Limp Bizkit ein neuer Furz oder macht Fred Durst bloß ein Selfie, lesen wir es in den Visions-News...
05.09.2017 | 08:45 » Moderation benachrichtigen
Ui, die hatte ich damals auch abgefeiert... auf der siebten "All Areas" war - glaube ich - mein Erstkontakt drauf. Das war angenehm viel weniger dicke Hose mit netterem Grundton.
05.09.2017 | 09:13 » Moderation benachrichtigen
Sehr spaßig Powdi, freue mich auf Teil 2 :cheers:
05.09.2017 | 13:06 » Moderation benachrichtigen
Ui, die hatte ich damals auch abgefeiert... auf der siebten "All Areas" war - glaube ich - mein Erstkontakt drauf. Das war angenehm viel weniger dicke Hose mit netterem Grundton.Fennegk, 05.09.2017 08:45 #

Dann wirst du sie wohl verwechseln.
Das ist angenehm mächtig dicke Hose mit fettem Grundton!
05.09.2017 | 17:23 » Moderation benachrichtigen
Nee, das ist keine Verwechslung, nur 'ne andere Hosendefinition: Ich jedenfalls meine mit "fett" wohl eher den Prollton, keine Ahnung. Also, keine Ahnung wie ich's jetzt bestenfalls erklären soll, damit der Unterschied zu den anderen Numetaldingern deutlich wird.
Egal, wir sprechen von derselben Kapelle. Punkt. :cheers:

P.S.: Ach ja, "Killing Time" war der Song von der VISIONS-CD.
05.09.2017 | 19:40 » Moderation benachrichtigen
shuffleshuffle

01. the killers - "forget about what we said"
02. four tet - "unspoken"
03. london grammar - "non believer"
04. atoms for peace - "before your very eyes"
05. manchester orchestra - "the alien"
06. get well soon - "the last days of rome"
07. lorde - perfect places"
08. the prodigy - "poison"
09. mando diao - "telephone song"
10. the afghan whigs - "arabian heights"
11. ulver - "nemoralia" (youth ambient mix)
12. air - la femme d´argent

kein wirklicher ausfall dabei. :hm:
06.09.2017 | 22:32 » Moderation benachrichtigen
Erlebnisshuffle, die Zweite!
Buchstabe M macht den Einstieg.

01. Mos Def - Auditorium
Der Mos und sein Zeuch sind bis heute sehr sympathisch. Also so sympathisch (zuvorkommend) wie man als politisch interessierter Rapper bleiben kann. Ich kann seine Alben jedenfalls sehr gut hören, immer abwechslungsreich. Der Track ist von Album No. 4 "The Ecstatic" und featuret, man höre und staune, Slick Rick! Ja, den gibt's noch, jawohl!

02. Nirvana - Radio Friendly Unit Shifter
Die könnten dem Kurdt gefallen. Weiss nicht ob der schon eine Platte von denen hat. Waren in den frühen 90ern leider nur ein kleines Licht. Als die sich auflösten, kam das aber im Fernsehen, weil der Sänger beim Waffenreinigen niesen musste. Seine Frau wurde daraufhin Hure. Der Drummer machte später Mentos-Werbung und zeugte mit Jack Black ein Arschkind. So in etwa hab ich das in Erinnerung.

03. Open Hand - Trench Warfare
Man kennt sie als anfängliche Emolieblinge, die auf ihrem zweiten Album (von dem dieser Song stammt) eher in Richtung QOTSA tendierten. Mir hat das aber sehr viel Spass gemacht und tut es offensichtlich immer noch. Der Song bleibt smooth, hat diese repetitive Gitarrenmelodie im Refrain, wirkt beruhigend und echt schön. "You were always there for me"

04. Plebeian Grandstand - Endless Craving
Wenn die ganzen Black Metaler sich mal diese düstere Soße geben würden, die insbesondere die Franzosen mit Math-/Noiseelementen anreichern, würden sie vielleicht nicht jedes Leichengesicht, das aus einem norwegischen Bergdorf gekrochen kam und gerade so die Gitarre richtig rum hält, blind abfeiern. Das hier ist Katharsis. Das ist Apokalypse. Und zwar wie sie klingen sollte: Chaotisch, irre, allumfassend nihilistisch.

05. Queens Of The Stone Age - A Song For The Dead
Na Überraschung was da bei Buchstabe Q kommt! Mit einem der geilsten Rocksongs, die je geschrieben wurden. Isso. Dädä dädädä dädädä und dann so Bumm-Zisch-Bumm-Polter-Puff. Ich fand Grohl's Einstieg anfangs komisch ungelenk und kann das mittlerweile Millisekunden genau luftdrummen. Und dann dieses Tempo. Und dann groovt es und Lanegan singt wie beim rituellen Selbstmord. Also wie immer. Und dann geht der Punk ab. So geil.

06. Rolo Tomassi - Everything Went Grey
Gute Wahl, iTunes. Da gab's ja einige Möglichkeiten und du wählst meine englischen Lieblinge. Die mit ihrem Quietschsynthiemathcore. Auf dem letzten Album sogar mit leichten BM-Anleihen. Und die himmlische Eva Spence am Mic. Zu doof, dass das hier ein kurzes Noiseambient-Stück vom Debüt ist und nicht so ihren Sound beschreibt.

07. Sinch - One In The Same
Wenn man so will meine liebste Post-Grunge-Band. Wobei das hier vom zweiten Album ist, das Debüt find ich wesentlich besser. Aber auch hier kann ich so einigen Songs einiges abgewinnen. Haben immer ein etwas interessanteres Riffing bzw. Songwriting als der Rest. Auch in diesem Song.

08. Tower Of Rome - This Is A Film About A Ghost
Ein Grind, ein guter Grind. Sänger klingt in den Highs wie ein fieser Kindermutant, irgendwas zwischen Friedhof der Kuscheltiere und dem Parteitag der Hitl...äh...AfD-Jugend. Huch? Schon vorbei.

09. The Unwinding Hours - Day By Day
Der Tod von Aereogramme hat bei mir tiefe Narben hinterlassen. Zumal ich es nicht so recht verstanden habe. Schliesslich hat Craig B mit den Unwinding Hours jetzt auch nicht wirklich kostendeckenden Erfolg. Was soll's. Diese Engelsstimme dieses grossen bärtigen Mannes erweicht mein Herz jedes Mal auf's Neue. Vor allem wenn er sie in sanfte Neoklassik bettet, wie hier. Das ist einfach schön.

10. Vanna - The Vanishing Orchestra
Das Debütalbum orientierte sich noch weitaus mehr an Norma Jean als das es später dann unverhohlen auf den ausgelutschten Metalcore-Zirkus aufsprang. Wie geil das hätte werden können, zeigt dieser Track. Schräger Einstieg, fieses Gekeife, mieser Breakdown mit Tempoaufnahme, wieder Krach. Sehr schön!

11. Wisemen - Verbal Joust
Wu-Shit mit allem was man so braucht. Repetitives Sample, Analog-Beat, Gelaber bis die Ohren schlackern. Das zusammen mit Mathcore wird mich immer kriegen. IMMER!!!!!!!!!!

12. Xibalba - Cold
Nicht so maximal viel Auswahl bei diesem Buchstaben. Also her mit derbem Bollo-Metal, der brutalstens rollt. Da sind die ja die absolut sichere Bank. Hatebreed konnten was genau nochmal? Ach die wurden grad von einem 40-Tonner überrollt? Naja, nützt ja nix.

13. Yakuza - Praying For Asteroids
Woas jauchzt und frohlockt. Dieser originärer Jazzmetal, der auch gern mal progressiv wird, macht irrsinnig Spass. Hat der Patton auch früh erkannt und entsprechend auf sein Label geholt. Hier hört man sofort warum. Könnte vom Meister selbst stammen und bis an Fantomas heranreichen. Irre wie das abgeht. An mein Herz!

14. Zeal & Ardor - What Is A Killer Like You Gonna Do Here?
Und Black Metal Gospel zum Schluss. Wobei das hier ist reiner Blues. Mit leise dahingeraunter Stimme und Verhaspel-Solo. Handclappen wir also raus aus der Nummer.

Das war spassig. Kann ich öfter mal machen.
07.09.2017 | 00:51 » Moderation benachrichtigen
Betrachtet sich auch spaßig - gut gemacht!
Na ja, weniger spaßig bei #09 des zweiten Teils: Die Narbe trage ich auch. :heul:

Ausführlicher: Beim Quasi-Aereogramme-Nachfolger waren die Kosten vielleicht auch kleiner zu halten und deshalb konnte man das so machen. Craig hätte sich ja auch 'ne dritte Unwinding-Platte vorstellen können, nur war/ist sein Counterpart mit Chvrches zu beschäftigt (gewesen).
Wäre aber bei aller Güte dennoch kein Ersatz für die Märchen gewordenen Aereogramme gewesen.
30.09.2017 | 10:31 » Moderation benachrichtigen
Mal wieder Zeit zu shufflen!

01. Circle Takes The Square - Kill The Switch
Jo, starten wir doch einfach mit knapp 10 Minuten Wahnsinn. Bin mir nicht sicher, ob die Band sich heuer darüber im Klaren ist, welchen Einfluss sie auf die Post-HC-Szene insgesamt hatten. Aber wenn man sieht wieviele Künstler aus dem Bereich sich immer wieder auf sie berufen, bleibt einem die Spucke weg. Screamo, Spoken Word, Gefrickel, Indie, Grind, Noise, Math, Punk, Postrock - alles drin.

02. Wrvth - Into Bloom
Geoffrey und ich haben das Album schwer geliebt, scheinbar allein im Forum. Die hatten vorher unter leicht anderem Namen überproduzierten Tech-Death gemacht und sich dann hiermit neu erfunden. Plötzlich waren da Anleihen von Skramz/Black Metal/Post-irgendwas auszumachen, dann mal Passagen die man eher von BTBAM erwarten würde. Insgesamt ein grosser Spass für in alle Richtungen offenen Ohren des Extrem-Metal.

03. Queens Of The Stone Age - The Evil Has Landed
Mein aktueller Liebling von "Villains". Sehr schön. Hat eigentlich alles was man von ihnen braucht und erinnert mich derart positiv an SFTD ohne die Beschwingtheit der aktuellen Platte aufzugeben - richtig gut gemacht. Das Ende geht ähnlich ab wie das von "A Song For The Dead", meinem persönlichen All-Time-Favorit der Band. Find ick geil.

04. Refused - 5th Freedom
Hab ich nur der Diskografie zuliebe hier stehen. Ich kann NYHC nicht wirklich ernst nehmen, also Schweden die den Sound kopieren noch weniger. Lyxzen klingt hier noch wie ein Bauarbeiter mit Bronchitis, der dem Maurer ein Stockwerk höher versucht klar zu machen, dass der Presslufthammer ein Eigenleben entwickelt hat. Musikalisch ist das aber doch schon anspruchsvoller als viele der Vorbilder.

05. Dredg - Lechium
Ah, mein Lieblingssong von "Leitmotif". Ich erinnere immer gern daran, dass Dredg mal als Hardcoreband begonnen haben. Und Gavin sogar richtig ordentlich schreien konnte. Dass sein Cleangesang wertvoller war, brauchen wir nicht zu diskutieren; das steht ausser Frage. Dennoch macht mir der Druck des Debüts auch heute noch Spass und bildet eine sehr ansprechende Übergangsbasis hin zu dem was noch kommen sollte. Memories.

06. GZA - I Gotcha Back
Letzter Track auf "Liquid Swords" (wenn man den Bonus Track von Killah Priest rausrechnet). Hätte man auch nix anderes nehmen können. Bumm-Bumm-Zisch, Trompeten-Sample, fast 5 Minuten Repetition. Atemloses Gelaber. Das wird mir mit 80 noch nicht langweilig.

07. Frank Sinatra - There's No Business Like Show Business
Coversong, ne? Original aus den 40ern und Sinatra lässt Vegas rein. Der hat noch alles nach mit den ersten 3 Fingern das Mikro in der rechten Hand haltend, mit der linken den Whiskey kreisend klingen lassen.

08. Nas - N.Y. State Of Mind
Ich hoffe ich muss nicht erwähnen, welches Album. Kann vor Kopfnicken grad nicht tippen. PpppaaarrrdddooonnnN.

09. Celeste - Comme Des Amants En Reflet
Von der neuen. Gibt so Bands, die können mehrere Alben lang problemlos dasselbe machen und klingen immer noch so gefährlich wie am ersten Tag. Die Band klingt nach Black Metal, obwohl sie gar keinen macht. Die sägenden Gitarren auf Midtempo servieren so massiv...das schiebt ganze Bergketten beiseite. Hätte man solche Musik damals im Trabbi gehabt, wäre man zwar nicht schneller an der Ostsee gewesen, dafür aber um einiges massiver.

Mehr geht grad nicht, muss kacken.

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