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27.06.2017 | 16:56 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Musikalisch finde ich da so gut wie keine Anknüpfungspunkte, aber trotzdem danke für den ausführlichen Bericht :cheers:
27.06.2017 | 16:06 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Tag 2
Da wir noch gut geplättet waren, haben wir leider Kaleo und Jimmy Eat World verpasst (wer setzt die auch bitte um 14:00 an??). Auch die sehr geschätzte Veronica Maggio musste ich leider sausen lassen, da wir erst um 15:00 am Gelände waren und in gemütlicher Runde ein paar Bier gezischt haben. Das Schöne: Wir saßen direkt vor dem Eingang und haben unfassbar viel Bier geschenkt bekommen, weil Leute reinwollten. Nehm ich gern. Auf dem Gelände wollten wir dann auch erstmal etwas essen und sind etwas rumgeschlendert, weil nichts so richtig lief.
Erst um 20:00 kamen dann HAIM. Ich mag die Mädels ja sehr gerne und freu mich unheimlich auf das Album. Aber acht Songs bei einem 1h15 Slot sind einfach zu wenig. Die Setlist war zwar großartig, aber es war einfach zu kurz. Schade, die Mädels waren nämlich gut aufgelegt, die Sonne hat sich manchmal rausgewagt und vor der Bühne war es schön voll. Da es doch kühler war, als erwartet, bin ich danach kurz nach Hause, um mir etwas überzuziehen und habe dadurch Nathaniel Rateliff verpasst. Egal.

Ich stand dann relativ früh wieder vor der Bühne für Kings of Leon. Solide.Quer durch die Diskografie, mit fast allen Hits, nur Closer habe ich vermisst. Find Me war live fantastisch und Knocked Up war mein großes Highlight. Ich hatte fast vergessen, wie großartig Because of the Times ist. Die Jungs waren relativ verhalten und haben keine großen Ansagen gemacht, dadurch sprang der Funke nicht so ganz über.

Aber danach kam ein weiteres Highlight des Festivals: Lemaitre. Die spielten zum Abschluss auf der kleinen Bühne und haben die komplett abgerissen. Es waren wieder echt wenige Leute da, was uns aber Platz zum Tanzen und mir quasi eine Privatbar gegeben hat. Endlich mal bei einem Konzert Bier nachholen. Mir war die Band gänzlich unbekannt, obwohl sie ja anscheinend ein paar Hits haben. Auf jeden Fall ein toller Auftritt, ich hatte schön einen sitzen und wenn man Elektromusik live spielt, hat man bei mir eh gewonnen. Die Bläser waren da nur das i-Tüpfelchen. Zusätzlich hatte es angefangen zu nieseln, was wunderbar passte und das Ganze noch verbessert hat. Danach nach Hause, und schlafen.

Tag 3:
Wir sind gegen 14:30 zum Gelände und mussten dann mit Druck tanken, da die Mädels natürlich Sean Paul sehen wollten. Leider hatte ich durch die verschiedenen Einlässe meine Leute verloren und allein hat es nur halb so viel Spaß gemacht. Es war halt so schlecht, dass es wieder witzig war und man konnte gut tanzen. Er hat das volle Programm inklusive Tänzerinnen und einem superkaputten „Rapper“ mitgebracht. Schöner Trash.

Travis Scott danach habe ich mir nur von der Wiese mit einer leckeren Pizza angehört, aber das Intro (Humble von Kendrick vom Band, äh ja) war bis wir dann gegangen sind das mit Abstand beste. Trap bleibt scheiße, live noch viel mehr. Daher auf die Magicbox und Nonsens für ein paar Minuten. Elektroset, ganz cool, weil nicht so voll, aber wir sind nur kurz geblieben. Ich habe ja echt ein Problem damit, wie sehr sich die Sets ähneln, Galantis‘ Runaway war glaube ich in wirklich jedem drin.

Zurück zu der Stage 4, wo gerade Lightwave Empire angefangen hat. Dänische Band, tat nicht weh, aber so richtig kann ich mich auch nicht mehr dran erinnern. War poppiger Indierock, den man wohl nicht weiter verfolgen muss. Run DMC hab ich dadurch ausgelassen, aber was ich auf dem Weg gehört hatte, fand ich recht anstrengend und akustisch nicht wirklich schön.

Dann kam der einzige wahre Headliner auf einem dänischen Festival: Lukas Graham. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das jeder gesehen hat, der auf dem Gelände war. Es war so RICHTIG voll und alle Altersgruppen waren vertreten. Echt unfassbar, wie dieser unscheinbare Kerl, der eher wie ein Standup-Comedian aussieht, der größte Popstar Dänemarks geworden ist. Aber wenn man den Auftritt gesehen hat, versteht man es etwas besser. Er hat eine faszinierende Bühnenpräsenz, erzählt viele Witze und hatte das Publikum im Griff (abgesehen vom nervigen Anstimmen von Seven Nation Army. Warum??). Waren es Anfang nur der Pianist (aus New Orleans, hat er gerne mal verarscht), drei Bläser und ein Bassist, hat er zum Ende nochmal richtig aufgefahren. Vorhang auf für ein komplettes Sinfonieorchester, dass ihn ab ca. der Hälfte für den Rest begleitet hat. Noch nicht genug? Wie wäre es mit einem Gospelchor für einen Song? Gibt es auch noch. Dieser soulige Funk-Pop macht sich überraschend gut auf der großen Bühne und ich kann mir vorstellen, dass es für ihn noch weit nach oben gehen kann. Würde ich die Musik mehr feiern, wäre es wohl der beste Auftritt des Wochenendes gewesen.

Anschließend sind wir rüber zu den Pet Shop Boys. Bewusst kenne ich nicht viel von denen, aber der Anfang war echt gut. Seltsame Kostüme, minimalistisches Bühnenbild, das sich während des Auftritts veränderte und nach und nach mehr Musiker preisgab. War schon gut durchchoreografiert. Leider nahm die Musik zur Mitte hin immer mehr Bierzeltcharakter an, sodass wir irgendwann zurück auf die Magicbox sind, wo gerade W&W gespielt haben. Der Bass hat hier endlich mal so richtig geföhnt und es war dementsprechend voll. Leider dasselbe Problem wie immer, das Vokabular der Herren war auf „Put your hands up“ und „jump, jump, jump“ beschränkt. Geht irgendwann auf den Senkel. Definitv aber einer der besseren EDM-Auftritte des Festivals.

Den Abschluss des Festivals bildete dann Martin Garrix. Der hat auch auf der großen Bühne statt der Magicbox gespielt. Sein Setup wirkte etwas verloren auf der Bühne, aber das Drumherum war schon ansprechend. Konfetti direkt beim ersten Song und ca. achtmal danach, Pyrospyrospyros und schicke Animationen auf der Leinwand konnten sich sehen lassen. Der Bubi Garrix hat irgendwann noch John Martin & Michel Zitron auf die Bühne gebracht, die dann tatsächlich live gesungen haben. Das Publikum ist völlig eskaliert. Ich denke, besser wird ein EDM-Auftritt nicht mehr. ABER: Es gab für mich zu viele Drops. Klingt komisch, aber der Aufbau war bei einigen Songs zu kurz, sodass es schnell ermüdend wurde. Zudem hat das Publikum bei wirklich jedem zweiten Drop einen Moshpit gemacht, sodass wir immer weiter rausgedrängt wurden. Ist ja 2-3 Mal ganz witzig, aber irgendwann hat es genervt. Und weiterhin gilt bei EDM: Wenn man Zeit hat, gefühlt acht Videos für Instagram oder Snapchat zu drehen, während die Musik weiterläuft, kann ich es einfach nicht so richtig ernst nehmen. Klingt jetzt alles negativ, aber es war ein definitiv würdiger Abschluss des Festivals, nach dem ich mir erstmal eine Menge Schlaf verdient hatte.

Zuletzt geändert von alvarez 27.06.2017 16:09

27.06.2017 | 16:05 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Tinderbox 2017:

Tag 1
:
Erstmal: Das wirklich Schöne am Tinderbox war, dass wir gemütlich zu Hause trinken und schlafen konnten, da dänische Festivals es bekanntlich nicht so mit dem Camping haben. 10-15 Minuten mit dem Fahrrad und schon war man auf dem Gelände. Meine Leute waren alle über ein Volunteerprogramm dabei und ich habe als einziger für das Ticket geblecht., was hin und wieder zu kleinen Komplikationen geführt hat, aber auch nicht weiter der Rede wert.
Das Festival ist stark auf Familien ausgelegt, statt der üblichen 18-35 Crowd hat man wirklich alle Altersgruppen gesehen, von Kindern bis ca. 70 jährige.

Das Wetter war ein Traum. Es hat jeden Tag morgens geregnet und war dann, abgesehen von etwas Nieselregen, den ganzen Nachmittag und Abend lang trocken bei 17-19°C. Kann man gar nicht genug wertschätzen.
Am Donnerstag sind wir gegen 15:00 zum Festival. Einlass hat für mich knapp fünf Minuten gedauert, Band gab es direkt am Eingang. Manchmal ist es so einfach.

Das Gelände an sich wirkte sehr luftig. Die beiden Hauptbühnen wurden immer abwechselnd bespielt und die zwei anderen, die kleine Stage 4 und die EDM-Bühne Magicbox waren etwas abseits positioniert, sodass es eigentlich nie zu Soundbrei kam. Apropos Sound: Der war fantastisch, auf jeden Fall am ersten Tag, selten so gut abgemischte Musik gehört und das bei einem Openair. Spätestens am dritten Tag gab es leider ein paar Probleme und die Boxen klangen blechern.

Die Mädels wollten gerne Tove Lo sehen und da die Auswahl nicht grandios war, bin ich da mit. Es war noch recht leer auf dem Gelände und wir konnten uns den Platz quasi aussuchen. Der Auftritt war dann überraschend gut. Vielleicht war ich auch einfach so begeistert vom Sound, aber Tove Lo hat sich durch ihre Hits und weniger bekannten Songs gespielt und eine Menge Freude dabei an den Tag gelegt, auch das mittlerweile angewachsene Publikum war gut dabei. Ihr Ladywood-Outfit war gewagt und obwohl ihr augenscheinlich kalt war, wollte sie doch nochmal gerne ihre Brüste lüften. Nunja.

Danach war das Programm erstmal schwach und wir sind über das Gelände geschlendert und haben dabei auch kurz einen Abstecher zur Magicbox gemacht. Die war sehr schön anzusehen, über den großen Screen hinter dem DJ-Pult waren überall Treppen in den verschiedensten Winkeln und Richtungen angebracht und sie hatte so einen „verwunschenen“ Flair. Musikalisch war das wohl Kant, der gerade spielte, und eine sicher solide Playlist zusammengestellt hat, aber ich war noch nicht so in Stimmung dafür, weil ich Hunger hatte.

Also sind wir zurück und haben uns an einem der zahlreichen und abwechslungsreichen Fressbuden einen ziemlich fair bepreisten Burger geholt. Die Antwoord sollte bald losgehen, also auf die Wiese und warten. Leider ist das weiterhin eine furchtbare Band und das war die letzte Chance für sie von meiner Seite aus. Nach zwei Songs sind wir das erste Mal zu der Stage 4 geflohen, hier spielte dann der sympathische Louis Berry aus Liverpool. War mir komplett unbekannt und sein rauer Bluesrock ist auch eigentlich überhaupt nicht meine Schiene, aber für den Moment war das ein solider Auftritt mit witzigen Ansprachen und sicherlich handwerklich einwandfrei.

Leider war danach wieder etwas Flaute und wir haben uns aufs Trinken beschränkt (leider nicht fair bepreist mit 45 DKK für 0,4l). Der in Dänemark wohl sehr beliebte Kim Larsen hat kurz darauf die Hauptbühne bespielt, war aber furchtbar langweilige Schunkelmusik für die Generation ü60.
Wir sind dann zu , die danach die andere Bühne bespielen sollte. Ist ja quasi der Heimatact hier und dementsprechend war es sehr voll. Der Auftritt war sehr enttäuschend, der Funken ist auf mich jedenfalls so gar nicht übergesprungen, trotz aller Versuche ihrerseits. Leider sind Fickle Friends, die ich eigentlich sehen wollte, nicht aufgetaucht, und so sind wir schon recht früh zurück auf die andere Seite des Geländes, um uns einen guten Platz für The Killers zu sichern.

Und das war es wert.
Top 10 Auftritt überhaupt für mich. Ich bin nicht einmal der große Fanboy, besitze nur die Hot Fuss und habe sie, seitdem ich Human das erste Mal ertragen musste, eigentlich nicht mehr verfolgt. Aber selbst dieser war live ein Monster. Viel mehr auf Rocksong getrimmt und hätte so auch auf den ersten beiden Alben einen Platz finden können. Generell sind sie live weitaus mehr eine Rockband, als man nach den letzten Platten annehmen könnte. Sie haben sich durch alle Hits gespielt, eine famose Setlist, bei der ich eigentlich nichts vermisst habe. Und ja, auch der neue Song The Man war großartig. Flowers ist eine krasse Bühnensau und hatte von der ersten Sekunde an das Publikum im Griff. In der Zugabe gab es dann noch Mr Brightside und da hat das Publikum auch eigentlich komplett den Gesangspart übernommen. Ich war total überrascht und begeistert und kann weitere Liveauftritte der Band nur empfehlen.

Danach sind wir noch zu Galantis auf der Magicbox. Und puuh. Ich weiß nicht, ob es der direkte Vergleich zu den Killers, die schleichende Müdigkeit oder wirklich nur der Auftritt war, aber: ich fand es kacke. Ich bin ja eh nicht so der EDM-Boy, aber wenn man eigentlich nur einen Hit hat und den vor gefühlt jedem Song anteasert, um ihn dann am Ende doch noch zu spielen, find ich das unnötig. Die geremixten Songs hatte man alle auch schon 10000x gehört und was die Becken, auf denen die ständig rumgeklöppelt haben, sollten, weiß auch keiner. Die Crowd hat es gefeiert, ich nicht und ich war froh, um 3:00 dann endlich ins Bett zu fallen.
26.06.2017 | 15:31 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Out4Fame Festival 2017
Hay leute,
die line up steht feste .Hier könnt ihr sehen welcher Künstler an welchen Tag spielt.
Kommt alle vorbei und habt ein unvergessliches Wochenende

Out4Fame Festival 2017 - 18 bis 20 August
Tickets & Info unter http://bit.ly/O4FF17Tickets und an allen bekannten VVK Stellen!!! WhatsApp Hotline: +49 157 524 58 794

Freitag 18.08.2017
COMMON, PRINZ PI , KONTRA K,EKO FRESH,NIMO,SECTION BOYZ,GROUP HOME, PAIGEY CAKEY,KALIM ,BAUSA, DILLON COOPER, CELO& ABDI, DANJU 3PLUSSS, MARVIN GAME, AZZI MEMO, APOL& LINEZ, ENO,REMOE, DJ’S-TAM-R, TOXXIC, BLESS, 1ON1 FREESTYLE SUPERBATTLE; SBK BASEMENT, BIRDHAUSGANG, GANGZEICHEN


SAMSTAG 19.08.2017
BUSTA RHYMES, KOOL SAVAS, DJ PREMIER, JEDI MIND TRICKS , AZAD, M.O.P, VICELOW SIR SAMUEL SPECTA FROM SATAN SUPA CREW, SNAK THE RIPPER, PA SPORTS, THE PHARCYDE, PLUSMACHER, WITTEN UNTOUCHABLE, PREZIDENT, BARTEK, TAKT 32, MARZ, MURO 6 SHABAN, MORLOCKKDILEMMA ,STEUERFREIMONEY, LOYAL BANDITS,T9 , 1ON1 FREESTYLE SUPERBATTLE, MONTEZ, DJ O-SUN, BOOFBOIIS PETI FREE BUDDI


SONNTAG 20.08.2017
187 STRASSENBANDE, MOTRIP, D.I.T.C. , ARRESTED DEVELOPMENT, PHAROAHE MONCH, APOLLO BROWN & SKYZOO, TOO STRONG, KOOL G RAP, DELINQUENT HABITS, LA BASE & TRU COMERS, MÄDNESS & DÖLL; WEEKEND, VERBAL KENT& SUPERIOR, SYLABIL SPILL, BRENNA, SAWA SAWA SOUNDSYSTEM, ON FREESTYLE SUPERBATTLE, DJ FRESH MIKE, CASHMO, LUTZ, DLG, DISARSTAR, SCHÄLSICK, PI TAOBA, MASTER PUJA
26.06.2017 | 12:36 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Euer nächstes Konzert?
Na klar. Mach das. :bigsmile:
Wenn die 21 Uhr anfangen, bin ich guter Dinge, dass das Konzert gegen 0 Uhr durch ist. Das dürfte dann mit dem Schönheitsschlaf einigermaßen klappen.
26.06.2017 | 12:01 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Euer nächstes Konzert?
hab ich auch grad gelesen. bekloppterweise nen montag. mal sehen, ob ich daraus nicht n verlängertes Wochenende in leipzig mache.
26.06.2017 | 11:57 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Euer nächstes Konzert?
23.10. Melvins & Redd Kross im UT Connewitz in Leipzig

Das wird stark! :cheers:
26.06.2017 | 09:02 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Ganz stark Powdi!

Obwohl ich auch mitgefühlt habe, ich weiß nicht, ob ich das ausgehalten hätte, das klingt furchtbar...3 Stunden! :messer:
25.06.2017 | 19:12 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Euer nächstes Konzert?
SALEM'S POT heute im Tiefengrund/Ffm
25.06.2017 | 14:56 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » 13.6.17 Meraine, Hector Savage, Minerva Superduty, Sinatra at ZGK Berlin
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Edit sagt: 13.7. natürlich!

Meraine
https://meraine.bandcamp.com/

Minerva Superduty
https://minervasuperduty.bandcamp.com/

Hector Savage
https://hectorsavage.bandcamp.com/

Sinatra
https://sinatraband2.bandcamp.com/

Doors 19 Uhr, Start so 20.30 Uhr

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Zuletzt geändert von pizzapizza 25.06.2017 14:59

25.06.2017 | 01:22 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Super, hab sehr gelacht.
24.06.2017 | 14:46 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Konzert- und Tourankündigungen
Sehr schön, die Zugverbindung steht auch, jetzt muss nur noch der Arbeitsplan passen.
24.06.2017 | 14:45 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Herrlicher Bericht, genauso würde ich so was vorstellen.
:thumbsup:
24.06.2017 | 14:41 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
:bigsmile: & :thumbsup: .
24.06.2017 | 13:44 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Radler läuft weiter. Bessere Hälfte will Fritten holen und ruft nach einer Stunde an, ob ich tragen helfen kann. Die Schlange, die bis in den Stadtteil Troisdorf reicht, ist der Grund für die Verzögerung. Grad eben ist die Friteuse kaputt gegangen. Vermutlich zu hohe Cholesterinwerte in der Maschine. Man hört ja häufig von verstopften Leitungen und anschliessenden Schlaganfällen, die sollten einfach gesünderes frittieren. Die Pommes kosten dann in etwa das Dreifache der üblichen McDonald's Abfälle, schmecken aber genauso. Ich hätte den Praktikant einfach losgeschickt und 100 Maxi Menüs holen lassen. Wäre auf das Gleiche hinaus gelaufen. Ach so, hier spielt ja noch 'ne Band! Die fangen pünktlich an.
Man startet mit relativ dramatischem Beethoven-Intro und führt das relativ unaufgeregt weiter. Es fällt auf, dass der Sound verhalten leise ist. Wenn man aus alten Festivalzeiten gewohnt ist, dass die Anfangstöne die ersten 10 Reihen komplett niedermähen (praktisch - da kann der Rest aufrutschen), verwundert das erstmal. Nur sieht das Hauptklientel nach Menschen aus, die den Nachbarn beim Rasenmähen mit dem Luftgewehr traktieren, weil das zu dieser Uhrzeit gerade ja wohl 'ne Frechheit ist! Erklärt sich also. Eigentlich auch ganz angenehm, man kann sich zwischendrin immer mal unterhalten. Um mich herum wird getanzt und mitgesungen, während ich für meinen Teil 50% der Lyrik durch simples Nichtverstehen schulterzuckend aufnehme. Die zwischenzeitliche Geschäftsidee meinerseits, den endokrinen Bierstand einfach wieder in den Becher zu pieseln und als Kölsch gewinnbringend weiter zu verkaufen, wird jäh zerstört, als die Stände selbiges nicht mehr anbieten und das Ganze dann komisch ausgesehen hätte (mir stellt sich da die Frage, wie man das bei 8000 verkauften Karten nicht berechnen kann, aber gut). Die Band spielte tight, insbesondere das Drumming war für Altherrenrock doch ansprechend zackig. Die Lieder kannte ich offenbar als einziger nicht. Irgendwas mit "Kölscher Jong", "Polka, Polka, Polka" und weitere, eingeborene Zungenakrobatik. Tragischerweise wurden aus den anfangs versprochenen 1 1/2 Stunden fast 3 inklusive endloser Singtallemit!-Passagen und einem peinlichen Coldplay-Moment. Aber die Leute hatten eine gute Zeit, alles war friedlich, das Wetter super und Radler Nummer 10 machte bei mir dann endlich gut die Lampen an.
Die Taxi-Rückfahrt war sogar noch brutaler, mein Leben zog im 10-Sekunden-Takt vor meinem geistigen Auge vorbei (immerhin mal eine Auffrischung - ich setze mich nun an eine detaillierte Biografie). Nachdem sich der Puls unter die 120 beruhigt hatte, ging's ins Bett. Und nun hab ich Ohrwürmer, die ich nur durch konsequentes Mathcore-Hören in harter Arbeit ausgeschabt bekomme.

Zuletzt geändert von Powder To The People 24.06.2017 13:49

24.06.2017 | 13:44 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Brings - Kunstrasen Rheinaue Bonn

Es begann im Februar mit dem Satz "Ich habe Karten für Brings heut bestellt. Kommst du mit? Die Mädels von der Arbeit und ihre Männer gehen auch." Ein unglückliches Zusammenspiel subtonaler Ereignisse liess aus "Brings heut" "Pink Floyd" auf dem Weg zu meiner Ohrmuschel werden und da hab ich spontan zugesagt. Nach näherem Überlegen und der Erkenntnis, dass die Herzensdame sowas eigentlich gar nicht hört, kam der Frage, wie sie denn das Konzept von der dunklen Seite des Mondes auffasst, die Aussage "Du weisst aber schon, dass das Kölsch Mucke ist?" zuvor. Ach. Du. Scheisse.
Nun will man vorehelichen Pflichten beikommen und da war ja auch noch der Eine, der ähnlich wenig wie ich mit sowas anfangen kann. Der hat dann am entsprechenden Tag prompt abgesagt. Die zwei anderen männlichen Opfer waren aber auch ok. Sammeltaxi fängt den Hühnerhaufen ein und offenbart nach 2 Minuten, dass die Lüftung hinten nicht geht. Da man derzeit sogar in der Sahara zur Mittagszeit entspannter in der Sonne liegen kann als hier, lagen 45 Minuten Saunafahrt mit sektvernichtenden Weibchen vor einem. Daraus wurden glücklicherweise nur rund 30 Minuten, da der Fahrer offenbar nichts mehr zu verlieren hatte und wir zwar lebendig, aber dafür knapp 10 Jahre gealtert vorzeitig ankamen.
Aufgrund der derzeitigen, vorbeugenden Terror-Maßnahmen, sollte man sowieso etwas früher kommen und möglichst nicht viel mehr mitbringen als man es an einem FKK-Strand täte (wäre ich bei einem solchen Konzert um's Leben gekommen, hätte ich im Jenseits aber mal mächtig Ärsche getreten!). Einlass ging dann doch sehr schnell und erstmal direkt an einen der Bierstände. Die schockierende Anfangsinfo, es gäbe dort nur Kölsch, stellte sich als Hoax heraus. Veltins war auch möglich. Akzeptabel. Temperaturbedingt entschied ich mich für Radler. Direkt daneben und sehr geil: Eis mit Alkohol. Ich hatte Rum-Orange und das waren immerhin 6,5%. Mit 2,50€ halt amtlich besoldet, aber wir haben's ja.
Erster Beschiss: Da ist gar kein Kunstrasen. Metaphorische Wortspiele von Friseurläden der Marke Kamm In oder Hairy Potter passieren eben auch Veranstaltungsorten und somit gibt's dann ein Ausrufezeichen hinter "Kunst" und vor "Rasen". Ziemlicher Euphemismus an einem solchen Abend denke ich mir und bin gleichermassen angesäuert, da ich eigentlich Bock auf einen Grottenkick mit ähnlich Desinteressierten hatte. Die Rheinaue ist aber unbestreitbar angenehm, nett also.
Anfänglich sinnloses imkreisstehen und rumalbern. Halt doof, wenn man schon 2 Stunden vor Beginn da ist. Loch in der Hose hier, Selfie-Apokalypse da, peinliche Arbeitsinterna überall. Hihi. Radler hilft.
Es treffen mehr Leute ein. Teilweise in Karo und Schottenrock. Scheint ein Fable der Band zu sein, in diesem Sinne:
24.06.2017 | 13:23 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Konzert- und Tourankündigungen
klar! Noch weiß ich da selber nicht Bescheid, werde aber sobald wie möglich hier eine Übersicht posten.

edit: im Facebook-Event steht folgendes:
"Da der Spaß pünktlich um 22:00 vorbei sein muss, geht es pünktlich um 18:30 los."

Wenn wir wie auf dem Flyer als drittes spielen, rechne ich so in etwa mit 19.30 oder 20 Uhr.
23.06.2017 | 09:50 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Deswegen fahr ich ja aufs Fest, Credibility beibehalten und so!! :tongue:

Ich bin da ja aber offen für alles, live zumindest. Daheim brauch ich das wirklich nicht. Aber wenn das Gesamtgefühl passt...
23.06.2017 | 09:38 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Du überrascht immer mal wieder mit vollkommen untypischen Sachen, die an dem Bild von dir doch immer wieder arg rütteln. Spaß auf dem Herzberg, Spaß an Krautkonzerten, Spaß an den Doors. Passt irgendwie alles nicht mehr ganz in das angestaubte Groezrock&BadReligion-Luna-Bild.
23.06.2017 | 09:30 » Moderation benachrichtigen
Konzerte & Festivals » Zuletzt besuchtes Konzert
Gestern Abend bei den Ruhrpotthippies von Love Machine in der Mannheimer Kurzbar.

Diese ist sehr...klein und vermutlich aufgrund von 58 Grad im Schatten waren auch nur ca. 30 zahlende Gäste da. Nichtsdestotrotz spielen Love Machine ihren "Psychedelic Blues & Krautrock" sehr laut und sehr leidenschaftlich. Das springt auch aufs Publikum über und es steht niemand still. Auf Platte komme ich mit dem Sänger nicht so klar, live kommt das um einiges besser. Musik, um barfuß zu laufen, Musik für Blumenwiesen, Musik für ein Getränk in der einen und was rauchendes in der anderen Hand. Musik, um die Augen zu schließen und zu merken, hey, meine Hüften bewegen sich ja wie von allein!

Es ist halt auch nicht meine Musik und ich würde mir das zu Hause nicht anhören, aber ich freue mich auf das nächste Konzert auf dem Herzberg Festival, denn da passt es hin. Und ich werde barfuß sein, so wie gestern! Ein absolut gelungener Beweis dafür, dass man sich einfach viel Livemusik anschauen sollte, auch wenn es nicht primär dem eigenen Geschmack entspricht!

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